Montag, der 25/07/2016
Um 4:00 Uhr war die Nacht zu Ende. Das ist in meinem normalen Alltagsleben eher die Zeit, zu der ich ins Bett gehe. Es waren dann auch nur 4 Stunden Schlaf.
Torfinn hat mir noch etwas Wegzehrung zubereitet - Lumpa mit Zucker. Lumpa ist so etwas wie unser täglich Brot oder Brötchen. Das ist nix zum anziehen, sondern kleine Pfannkuchen die hier aber aus einer Art Kartoffelteig gemacht werden.
Üblicherweise ist man die mit Pølser so etwas wie Wiener Würstchen. Man kann aber auch alles mögliche andere einrollen. Ich wollte sie mit Zucker, damit ich etwas Energie auf der Heimfahrt bekomme.
Um 4:55 Uhr hieß es Abfahrt. Das Navi sagte voraussichtliche Ankunft Hannover 15:04 Uhr. Klingt ja gar nicht so schlimm. Ich bin dann zuerst nach Kristiansand gefahren. Auf dem Weg dorthin war ich fast alleine draussen unterwegs. Der Tag begann gerade und ich konnte mich noch einmal ohne Stress von der tollen norwegischen Landschaft mit Bergen und Fjorden verabschieden.
Das Einchecken auf dem Boot verlief auch recht schnell, so das ich mir einen guten Platz aussuchen konnte um noch etwas Ruhe zu haben vor der langen Autofahrt.
Wir sind pünktlich abgelegt und ich habe dann schnell noch zollfrei eingekauft.
Das Boot war heute kein Kotze-Boot. Es war zwar so schnell wie auf der Hinfahrt, aber ruhig wie eine Flunder gleitetete es übers Meer.
Dabei bin ich sogar eingeschlafen. Schade, die Hinfahrt war so cool - ich dachte das ist immer so.
Hier in Dänemark angekommen interessiert sich niemand für irgendetwas. Hier werden auch keine Fragen gestellt „woher“, „wohin“, „wieso“, "was arbeiten sie“.
Kein Beamter weit und breit.
Ich habe erst einmal vollgetankt - hier ist Benzin ja günstiger.
Ich hab den Hahn ins Auto gesteckt, doch kein Benzin floss! Ich habe dann herausgefunden, das man rein gehe und Vorkasse leisten muss oder mit Kreditkarte zahlt. Ich habe mich für letzteres entschieden.
Zu Hause sollte ich dann feststellen, dass zweimal abgebucht werden soll. Einmal 52 Euro das passt. Dann wurden noch 125 Euro (=999 Kronen) vorgemerkt da passt gar nichts. Jetzt lasse ich mich mal überraschen, ob das tatsächlich abgebucht wird! Sonst muss ich wohl
mal einschreiten. Ich möchte den Dänen ja keine Geschenke machen.
Kurz danach gab es auch einen Baustellen-Stau der mich eine Stunde gekostet hat. Kaum in Deutschland zwischen Flensburg und Hamburg gab es weitere 4 Baustellen, dass waren dann noch einmal 1 Stunde Verzögerung.
Ich bin dann in Hannover mit gesamt 7 Baustellen mit 2 Stunden Verspätung nach gesamt 24 Stunden und 10 Minuten unterwegs sein angekommen.
Das ist hier der Unterschied: Wenn in Norwegen das Navi eine Zeit sagt ist man früher da und hier in Deutschland später.
Nach dem Urlaub ist bekanntlich vor dem Urlaub. Eigentlich sollte es mal wieder nach Sitges in Spanien gehen. Jetzt möchte ich aber Björn das tolle Land und die Leute zeigen. Wir sind dort überall eingeladen. Also wird im September die Reise wiederholt - dieses mal mit Oslo inklusive.
Ich freue mich auf ein neues Abenteuer.
Norge wir kommen.
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Dienstag, 26. Juli 2016
Sonntag, 24. Juli 2016
Andreas allein unterwegs: Deutsche Hausmannskost.
Sonntag, der 24/07/2016
Nach dem Ausschlafen war arbeiten angesagt. Ich wollte kochen um für die tolle Gastfreundschaft Danke zu sagen. Ganz so dramatisch war es aber nicht - ich hatte schon einiges in Hannover vorbereitet eingefroren und mitgenommen.
Es sollte Rinderrouladen mit Rotkohl und Kartoffeln geben. Ich bereitete alles vor. Dann hat uns der private Chauffeur (sein Bruder Jan Kåre) abgeholt und mit der Mutti Solfried ging es zurück in sein Haus.
Es war noch einmal ein super Sommertag, so das wir draußen im Garten essen konnten. Es war alles eingedeckt. Die haben aber viel Sommer dieses Jahr. Heute war die Tochter mit dem Belgier zu Gast, der ursprünglich von Nahe der deutschen Grenze kommt. Somit konnte ich das erstenmal nach langer Zeit wieder deutsch sprechen.
Ich war etwas aufgeregt, ob es in Norwegen nicht doch Rouladen gibt. Gab es aber nicht und alle waren sehr zufrieden. Puhh - gut das es mir so gut gelungen ist.
Wir hatten dann noch im Garten ....Kricket gespielt. Man hat einen Stock und einen Holz Ball und muss ihn immer von einem kleinen Tor zum nächsten befördern.
Ich war zweimal zweiter - Torfinn gewann beide Male. Die anderen folgten nach uns.
Somit gewann Norwegen 2 zu 0.
Nach etwas rumgammeln mussten wir langsam aufbrechen. Ich muss morgen sehr früh raus für die Rückreise und ich wollte noch ausprobieren, ob man im eher kalten Norden überhaupt schwimmen kann.
Also ab zum Meer. Das Wasser war wärmer als gedacht und ich bin ziemlich schnell reingekommen. Somit habe ich zum ersten Mal in meinem Leben im Skakerag gebadet. Wieder etwas auf meiner Liste was erledigt ist.
Danach wollte mich Torfinn zum Abschluss noch einmal zum Muscheln essen einladen. Er rief vorher im Marna Café an. Die hatten keine. Wir sind dann zu einem anderen Restaurant an einem kleinem Marktplatz eingekehrt. Eingerahmt von Holzhäusern haben wir dann auf der Terrasse geschlemmt. Traumhaft.
Als Dankeschön habe ich die Rechnung bezahlt. Die Preise hier sind schon gewöhnungsbedürftig. Zwei Teller mit Mies Muscheln etwas Brot und 2 Cola 51 Euro laut Rechnung.
Es ist halt Urlaub und das ist immer etwas Besonderes. Immerhin habe ich viel Geld durch die Gastfreundschaft der ganzen Familie gespart.
Jetzt war ich etwas sentimental ob der schönen Zeit, die wie immer im Urlaub viel zu schnell zu Ende geht. Zu Hause hieß es dann Tasche packen und noch einen letzten Scottish Coffee auf der Terrasse getrunken und ab ins Bett.
Nach dem Ausschlafen war arbeiten angesagt. Ich wollte kochen um für die tolle Gastfreundschaft Danke zu sagen. Ganz so dramatisch war es aber nicht - ich hatte schon einiges in Hannover vorbereitet eingefroren und mitgenommen.
Es sollte Rinderrouladen mit Rotkohl und Kartoffeln geben. Ich bereitete alles vor. Dann hat uns der private Chauffeur (sein Bruder Jan Kåre) abgeholt und mit der Mutti Solfried ging es zurück in sein Haus.
Es war noch einmal ein super Sommertag, so das wir draußen im Garten essen konnten. Es war alles eingedeckt. Die haben aber viel Sommer dieses Jahr. Heute war die Tochter mit dem Belgier zu Gast, der ursprünglich von Nahe der deutschen Grenze kommt. Somit konnte ich das erstenmal nach langer Zeit wieder deutsch sprechen.
Ich war etwas aufgeregt, ob es in Norwegen nicht doch Rouladen gibt. Gab es aber nicht und alle waren sehr zufrieden. Puhh - gut das es mir so gut gelungen ist.
Wir hatten dann noch im Garten ....Kricket gespielt. Man hat einen Stock und einen Holz Ball und muss ihn immer von einem kleinen Tor zum nächsten befördern.
Ich war zweimal zweiter - Torfinn gewann beide Male. Die anderen folgten nach uns.
Somit gewann Norwegen 2 zu 0.
Nach etwas rumgammeln mussten wir langsam aufbrechen. Ich muss morgen sehr früh raus für die Rückreise und ich wollte noch ausprobieren, ob man im eher kalten Norden überhaupt schwimmen kann.
Also ab zum Meer. Das Wasser war wärmer als gedacht und ich bin ziemlich schnell reingekommen. Somit habe ich zum ersten Mal in meinem Leben im Skakerag gebadet. Wieder etwas auf meiner Liste was erledigt ist.
Danach wollte mich Torfinn zum Abschluss noch einmal zum Muscheln essen einladen. Er rief vorher im Marna Café an. Die hatten keine. Wir sind dann zu einem anderen Restaurant an einem kleinem Marktplatz eingekehrt. Eingerahmt von Holzhäusern haben wir dann auf der Terrasse geschlemmt. Traumhaft.
Als Dankeschön habe ich die Rechnung bezahlt. Die Preise hier sind schon gewöhnungsbedürftig. Zwei Teller mit Mies Muscheln etwas Brot und 2 Cola 51 Euro laut Rechnung.
Es ist halt Urlaub und das ist immer etwas Besonderes. Immerhin habe ich viel Geld durch die Gastfreundschaft der ganzen Familie gespart.
Jetzt war ich etwas sentimental ob der schönen Zeit, die wie immer im Urlaub viel zu schnell zu Ende geht. Zu Hause hieß es dann Tasche packen und noch einen letzten Scottish Coffee auf der Terrasse getrunken und ab ins Bett.
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Samstag, 23. Juli 2016
Andreas allein unterwegs: Party in der Kleinstadt.
Samstag, der 23/07/2016
Heute startet der Tag wieder ohne Frühstück. Wir wollen für das Mittagessen einkaufen. Und für morgen möchte ich zum Abschluss meines Urlaubes selber etwas kochen um Danke zu sagen.
Also rein in die Klamotten und Shopping. Auf dem Weg halten wir erst einmal bei einer Bäckerei an und essen Baguette mit Shrimps - da ist ne ordentliche Ladung drauf.
Danach geht es noch in den Fischladen um allerlei Meeresfrüchte zu kaufen für unser Fiskelaget - unsere Meeres Früchte Platte. Ich habe mir noch einen geräucherten Sild gekauft auf die Hand - das ist ein Hering.
Noch ein Eis auf dem Heimweg und dann heißt es Essen vorbereiten. Mittlerweile ist ja schon Nachmittag und um 18 Uhr sind wir bei Freunden eingeladen.
Dann gibt es Shrimps und große Krabben. Die müssen erst einmal an den Scheren mit einem Nussknacker bearbeitet werden, damit man an das gute Fleisch kommt. Die Shrimps sind auch noch in der Schale, also heißt es fleißig puhlen. Viel Arbeit die sich aber mehr als gelohnt hat. Ich komme hier total auf meinen Fisch Genuss, denn ich liebe Meeresfrüchte.
Somit habe ich auch zum erstenmal Krabbe gegessen. Unvergesslich! Danke an Torfinns Mutti für das Essen.
Anschließend haben wir uns ausgeh fein gemacht und Freundinnen besucht. Die Gastgeberin wohnt in einem tollen Apartment mit Terrasse und Blick auf ein Fjord.
Wir haben ein Vorspiel gemacht - das ist vorglühen und heißt hier wirklich so. Es gab noch Kleinigkeiten zum Essen und die Sonne brannte uns ums Gesicht.
Nach dem wir schon gut angetrunken waren, bestellten wir ein Taxi um uns ins Nachtleben zu stürzen. Zuerst ging es in einen kleinen Pub mit guter Musik aber es ist dort wenig los. Anschließend ins Marna-Pub, aber da war auch eher ruhig. Alle wunderten sich inklusive der Besitzer. Wir unterhielten uns ein wenig. Als er hörte, dass ich mal Koch war, wollte er mich gleich einstellen.
Es wurde dann aber immer voller. Ich denke die Leute hatten den tollen Sommertag erst zu Hause verbracht mit Vorspiel bevor sie ausgegangen sind
Am Schluss war der Laden brechend voll und jede Menge Leute unterhielten sich mit mir und waren neugierig warum ich gerade Mandal besuche.
Es war ein toller Party Abend und ich konnte viel Geld für teure Getränke sparen, da ich von allerlei Unbekannten eingeladen worden bin.
Um 2:30 Uhr war dann Schluss und das Licht ging an. Hier in Norwegen gibt es nämlich überall Sperrstunde. Nach 10 Minuten wurden auch alle mehr oder weniger freundlich gebeten die Terrasse zu verlassen.
Jetzt macht man gewöhnlich das Nachspiel ja auch das heißt dort so auf deutsch gesprochen und geschrieben. Das heißt privat wird weiter gefeiert. Das hatten wir uns erspart und sind dann doch gut angeheitert ins Bett.
Ein toller Tag ist zu Ende mit allerlei netten Norwegern und -innen.
Heute startet der Tag wieder ohne Frühstück. Wir wollen für das Mittagessen einkaufen. Und für morgen möchte ich zum Abschluss meines Urlaubes selber etwas kochen um Danke zu sagen.
Also rein in die Klamotten und Shopping. Auf dem Weg halten wir erst einmal bei einer Bäckerei an und essen Baguette mit Shrimps - da ist ne ordentliche Ladung drauf.
Danach geht es noch in den Fischladen um allerlei Meeresfrüchte zu kaufen für unser Fiskelaget - unsere Meeres Früchte Platte. Ich habe mir noch einen geräucherten Sild gekauft auf die Hand - das ist ein Hering.
Noch ein Eis auf dem Heimweg und dann heißt es Essen vorbereiten. Mittlerweile ist ja schon Nachmittag und um 18 Uhr sind wir bei Freunden eingeladen.
Dann gibt es Shrimps und große Krabben. Die müssen erst einmal an den Scheren mit einem Nussknacker bearbeitet werden, damit man an das gute Fleisch kommt. Die Shrimps sind auch noch in der Schale, also heißt es fleißig puhlen. Viel Arbeit die sich aber mehr als gelohnt hat. Ich komme hier total auf meinen Fisch Genuss, denn ich liebe Meeresfrüchte.
Somit habe ich auch zum erstenmal Krabbe gegessen. Unvergesslich! Danke an Torfinns Mutti für das Essen.
Anschließend haben wir uns ausgeh fein gemacht und Freundinnen besucht. Die Gastgeberin wohnt in einem tollen Apartment mit Terrasse und Blick auf ein Fjord.
Wir haben ein Vorspiel gemacht - das ist vorglühen und heißt hier wirklich so. Es gab noch Kleinigkeiten zum Essen und die Sonne brannte uns ums Gesicht.
Nach dem wir schon gut angetrunken waren, bestellten wir ein Taxi um uns ins Nachtleben zu stürzen. Zuerst ging es in einen kleinen Pub mit guter Musik aber es ist dort wenig los. Anschließend ins Marna-Pub, aber da war auch eher ruhig. Alle wunderten sich inklusive der Besitzer. Wir unterhielten uns ein wenig. Als er hörte, dass ich mal Koch war, wollte er mich gleich einstellen.
Es wurde dann aber immer voller. Ich denke die Leute hatten den tollen Sommertag erst zu Hause verbracht mit Vorspiel bevor sie ausgegangen sind
Am Schluss war der Laden brechend voll und jede Menge Leute unterhielten sich mit mir und waren neugierig warum ich gerade Mandal besuche.
Es war ein toller Party Abend und ich konnte viel Geld für teure Getränke sparen, da ich von allerlei Unbekannten eingeladen worden bin.
Um 2:30 Uhr war dann Schluss und das Licht ging an. Hier in Norwegen gibt es nämlich überall Sperrstunde. Nach 10 Minuten wurden auch alle mehr oder weniger freundlich gebeten die Terrasse zu verlassen.
Jetzt macht man gewöhnlich das Nachspiel ja auch das heißt dort so auf deutsch gesprochen und geschrieben. Das heißt privat wird weiter gefeiert. Das hatten wir uns erspart und sind dann doch gut angeheitert ins Bett.
Ein toller Tag ist zu Ende mit allerlei netten Norwegern und -innen.
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Freitag, 22. Juli 2016
Andreas allein Unterwegs: Asien in Höchstform
Freitag, der 22/07/2016
Das Frühstück haben wir gleich ausfallen lassen, denn wir sind wie angekündigt zum Mittagessen eingeladen.
Um 10:00 Uhr ging es los, nachdem wir alles in den Ursprungszustand zurückversetzt hatten. Der Herr vom Navi sagte, die Fahrt dauert 3 Stunden. Jetzt gab es etwas was ich in Deutschland noch nie hatte - wir waren früher angekommen! Ganze 31 Minuten.
Hier ist nicht so viel los auf den Straßen, so das man störungsfrei durchkommt.
In Mandal alles ausgepackt wurden wir sogleich von seinem Bruder abgeholt.
Der wohnt in einem tollen großen Haus mit Garten auf einem Grundstück, welches die Nazis im 2. Weltkrieg als Flugplatz benutzt hatten. Natürlich nicht nur seins, sondern auch die umliegenden Häuser. Sonst wäre das Grundstück ja doch etwas zu groß für eine Familie :-)).
Die Familienverhältnisse sind schon sehr besonders und spannend.
Der Bruder ist verheiratet mit einer Frau aus Malaysia, deren Sohn mit einer Serbin, die eine Tochter mit einem Belgier. Alles Multikulti hier - sehr spannend.
Die besagte asiatische Frau kochte für die halbe Familie. Die hatte auch gerade Besuch von ihrer Mutter und Schwester für einen Monat. Die Anreise ist ja auch etwas länger. Die waren super nett und haben die ganze Zeit gelächelt waren freundlich und aufgeschlossen. Ist halt schon eine andere Mentalität. Generell sind die Norwege super drauf, nett, gesprächig und aufgeschlossen.
Der asiatische Teil der Familie stand seit 7 Uhr in der Küche um für alle zu kochen. Es gab vier verschiedene warme Speisen mit Reis.
Wow yummy lecker! Die beste asiatische Küche in meinem Leben! Hausmannskost ist doch was anderes als in einem Restaurant zu essen. Ich habe zweimal von jedem Nachschlag genommen. Da hat sich die Frau von seinem Bruder sehr gefreut, dass es mir so gemundet hat.
Anschließend ging in den Garten. Hier ist gerade Sommer mit 25 Grad.
Torfinn sagt immer er liebt den norwegischen Sommer. Es ist der beste Tag im Jahr 😜.
Wir wurden dann nach Hause gebracht und haben uns pappesatt einen Nachmittagsschlaf gegönnt.
Weil ja nach dem Essen vor dem Essen ist, hat Torfinn mich noch in sein Lieblingsrestaurant „Marne“ eingeladen, wo am Wochenende auch immer Partys stattfinden.
Dieses Mal gab es blåskjell - wir sagen Miesmuscheln dazu. Auch die waren fantastisch, zumal sie hier immer frisch ankommen.
Wir sind dann noch etwas durch die Gegend gebummelt bevor wir zurück nach Hause gingen. Statt unseren geliebten Irish Coffee haben wir diesmal Scottish Coffee auf der Terrasse getrunken, denn ich hatte als Gastgeschenk eine Flasche von unserem letzten Urlaub in Schottland mitgebracht.
Es kann einem ganz schön gut gehen. Wir wurden nicht so alt und sind frühzeitig ins Bett.
Das Frühstück haben wir gleich ausfallen lassen, denn wir sind wie angekündigt zum Mittagessen eingeladen.
Um 10:00 Uhr ging es los, nachdem wir alles in den Ursprungszustand zurückversetzt hatten. Der Herr vom Navi sagte, die Fahrt dauert 3 Stunden. Jetzt gab es etwas was ich in Deutschland noch nie hatte - wir waren früher angekommen! Ganze 31 Minuten.
Hier ist nicht so viel los auf den Straßen, so das man störungsfrei durchkommt.
In Mandal alles ausgepackt wurden wir sogleich von seinem Bruder abgeholt.
Der wohnt in einem tollen großen Haus mit Garten auf einem Grundstück, welches die Nazis im 2. Weltkrieg als Flugplatz benutzt hatten. Natürlich nicht nur seins, sondern auch die umliegenden Häuser. Sonst wäre das Grundstück ja doch etwas zu groß für eine Familie :-)).
Die Familienverhältnisse sind schon sehr besonders und spannend.
Der Bruder ist verheiratet mit einer Frau aus Malaysia, deren Sohn mit einer Serbin, die eine Tochter mit einem Belgier. Alles Multikulti hier - sehr spannend.
Die besagte asiatische Frau kochte für die halbe Familie. Die hatte auch gerade Besuch von ihrer Mutter und Schwester für einen Monat. Die Anreise ist ja auch etwas länger. Die waren super nett und haben die ganze Zeit gelächelt waren freundlich und aufgeschlossen. Ist halt schon eine andere Mentalität. Generell sind die Norwege super drauf, nett, gesprächig und aufgeschlossen.
Der asiatische Teil der Familie stand seit 7 Uhr in der Küche um für alle zu kochen. Es gab vier verschiedene warme Speisen mit Reis.
Wow yummy lecker! Die beste asiatische Küche in meinem Leben! Hausmannskost ist doch was anderes als in einem Restaurant zu essen. Ich habe zweimal von jedem Nachschlag genommen. Da hat sich die Frau von seinem Bruder sehr gefreut, dass es mir so gemundet hat.
Anschließend ging in den Garten. Hier ist gerade Sommer mit 25 Grad.
Torfinn sagt immer er liebt den norwegischen Sommer. Es ist der beste Tag im Jahr 😜.
Wir wurden dann nach Hause gebracht und haben uns pappesatt einen Nachmittagsschlaf gegönnt.
Weil ja nach dem Essen vor dem Essen ist, hat Torfinn mich noch in sein Lieblingsrestaurant „Marne“ eingeladen, wo am Wochenende auch immer Partys stattfinden.
Dieses Mal gab es blåskjell - wir sagen Miesmuscheln dazu. Auch die waren fantastisch, zumal sie hier immer frisch ankommen.
Wir sind dann noch etwas durch die Gegend gebummelt bevor wir zurück nach Hause gingen. Statt unseren geliebten Irish Coffee haben wir diesmal Scottish Coffee auf der Terrasse getrunken, denn ich hatte als Gastgeschenk eine Flasche von unserem letzten Urlaub in Schottland mitgebracht.
Es kann einem ganz schön gut gehen. Wir wurden nicht so alt und sind frühzeitig ins Bett.
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Donnerstag, 21. Juli 2016
Andreas allein unterwegs: In der Verlängerung
Donnerstag, der 21/07/2016
Hier in den Bergen schläft man äußerst gut. Liegt wohl auch etwas am malern und werkeln.
Geplant war, heute zurück nach Mandal zu fahren. Wir wollten noch die restlichen Arbeiten am Pavillon ausrichten und überlegten doch noch eine Nacht dranzuhängen, zumal ja noch genug Essen zum Grillen da war.
Also noch einmal Endspurt - am späten Nachmittag waren wir fertig.
Jetzt wollten wir noch mal raus. Wir sind zum Nachbarort Rysstad gefahren. Hier tobt das Leben mitten in den Bergen. Es gibt ein riesiges Hotel, dass so aussieht, als ob es der Schweiz entsprungen ist! Eine kleine Holzkirche mit einem kleinen Friedhof, eine Tankstelle und einen Supermarkt. Yeah das klingt doch irgendwie nach Metropole.
Wir hatten uns ein Eis gekauft und vor den Supermarkt gesetzt. Hier ist gerade Rush Hour.
18 Uhr: In 15 Minuten haben dann genau 15 Leute den Supermarkt heimgesucht. Hoffentlich hat die Tante an der Kasse keinen Nervenzusammenbruch wegen der Massen! :-)
Auf der Straße waren jede Menge Biker mit Ihren chromblitzenden Maschinen unterwegs.
Nach soviel Aktion sind wir zurück, haben das Abendessen vorbereitet und noch einmal richtig schön gegrillt. Es tröpfelte zwar immer mal wieder, dass war aber für norwegische Verhältnisse recht angenehm. Es ging recht früh ins Bett, denn wir mussten früh aufstehen weil wir am nächsten Tag bei Torfinns Bruder zum Mittag essen eingeladen waren.
Hier in den Bergen schläft man äußerst gut. Liegt wohl auch etwas am malern und werkeln.
Geplant war, heute zurück nach Mandal zu fahren. Wir wollten noch die restlichen Arbeiten am Pavillon ausrichten und überlegten doch noch eine Nacht dranzuhängen, zumal ja noch genug Essen zum Grillen da war.
Also noch einmal Endspurt - am späten Nachmittag waren wir fertig.
Jetzt wollten wir noch mal raus. Wir sind zum Nachbarort Rysstad gefahren. Hier tobt das Leben mitten in den Bergen. Es gibt ein riesiges Hotel, dass so aussieht, als ob es der Schweiz entsprungen ist! Eine kleine Holzkirche mit einem kleinen Friedhof, eine Tankstelle und einen Supermarkt. Yeah das klingt doch irgendwie nach Metropole.
Wir hatten uns ein Eis gekauft und vor den Supermarkt gesetzt. Hier ist gerade Rush Hour.
18 Uhr: In 15 Minuten haben dann genau 15 Leute den Supermarkt heimgesucht. Hoffentlich hat die Tante an der Kasse keinen Nervenzusammenbruch wegen der Massen! :-)
Auf der Straße waren jede Menge Biker mit Ihren chromblitzenden Maschinen unterwegs.
Nach soviel Aktion sind wir zurück, haben das Abendessen vorbereitet und noch einmal richtig schön gegrillt. Es tröpfelte zwar immer mal wieder, dass war aber für norwegische Verhältnisse recht angenehm. Es ging recht früh ins Bett, denn wir mussten früh aufstehen weil wir am nächsten Tag bei Torfinns Bruder zum Mittag essen eingeladen waren.
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Mittwoch, 20. Juli 2016
Andreas allein unterwegs: Baden zwischen Felsen in einem Rinnsal.
Mittwoch , der 20/07/2016
Nach einem ausgiebigen Frühstück hatte uns der Ehrgeiz gepackt.
Wir wollten weiter verschönern und renovieren.
Also ab in die Arbeitsklamotten und Malern. In Eierschalen-Farben von außen und innen in der Veranda die Tür in Oslo blau die Treppen und Dielen in grau.
Nach 7 Stunden haben wir mal eine Pause gemacht. Wir sind etwas mit dem Auto durch die Gegend gefahren. Ich wollte etwas schwimmen gehen. Da der Fluß im Tal voller Pflanzen ist, empfahl uns der Nachbar (sein Onkel) einen bestimmten Berg hochzufahren, dort fliesst ein Fluß.
Das Problem ist, dass Flüsse nicht gerade dafür bekannt sind warmes Wasser zu spenden. Doch hier war es anders. Der Fluß war eher ein Rinnsal, aber dafür gab es überall kleine und größere Kuhlen wo sich das Wasser staute und erwärmte. Mit schwimmen ist da allerdings gar nix, denn dafür sind sie zu klein. Es war aber sehr cool darin zu liegen, zumal es sehr warm draußen war um sich darin abzukühlen und das mit bester Aussicht. So eine Landschaft hatte ich noch nie gesehen. Wirklich atemberaubend. Alles war ausgewaschen und sehr glatt. Man muss aber aufpassen, denn der Rinnsal kann in kurzer Zeit zu einem reissendem Strom werden, da oben ein Kraftwerk für die Stromgewinnung ist. Überall stehen deshalb auch Hinweisschilder - die zweite Sprache ist übrigens deutsch.
Wie man liest lebe ich noch, also Glück gehabt :-))).
Auf dem Nachhauseweg hatten wir noch bei einem Stand angehalten, wo Erdbeeren verkauft werden. Gleich daneben befindet sich eine Rezeption. Hier ist ein neuer Campingplatz entstanden mit allem was man als Zelt- oder Wohnwagenbesitzer benötigt. Außerdem kann man hier Bergsteigen. Das ist die touristische Hauptattraktion. Entweder macht man das auf eigene Faust oder mit einem Guide.
Die Wand geht ziemlich steil hinauf. Das wäre nix für mich, da 550 Meter hochzukraxeln.
Von unserer „Helle“-Hütte konnten wir die Bergsteiger im Felsen hängen sehen. Die bekommen nach getaner Arbeit einen herrlichen Blick auf die Landschaft und eine Hütte zum ausruhen.
Ich verzichte gerne.
Jetzt wollten wir noch etwas arbeiten. Um 23:00 Uhr waren wir dann fertig. Das Grillen hatten wir ausfallen lassen. Nach zwei Bier und einer einfachen Brotzeit hieß es dann "Gute Nacht“.
Nach einem ausgiebigen Frühstück hatte uns der Ehrgeiz gepackt.
Wir wollten weiter verschönern und renovieren.
Also ab in die Arbeitsklamotten und Malern. In Eierschalen-Farben von außen und innen in der Veranda die Tür in Oslo blau die Treppen und Dielen in grau.
Nach 7 Stunden haben wir mal eine Pause gemacht. Wir sind etwas mit dem Auto durch die Gegend gefahren. Ich wollte etwas schwimmen gehen. Da der Fluß im Tal voller Pflanzen ist, empfahl uns der Nachbar (sein Onkel) einen bestimmten Berg hochzufahren, dort fliesst ein Fluß.
Das Problem ist, dass Flüsse nicht gerade dafür bekannt sind warmes Wasser zu spenden. Doch hier war es anders. Der Fluß war eher ein Rinnsal, aber dafür gab es überall kleine und größere Kuhlen wo sich das Wasser staute und erwärmte. Mit schwimmen ist da allerdings gar nix, denn dafür sind sie zu klein. Es war aber sehr cool darin zu liegen, zumal es sehr warm draußen war um sich darin abzukühlen und das mit bester Aussicht. So eine Landschaft hatte ich noch nie gesehen. Wirklich atemberaubend. Alles war ausgewaschen und sehr glatt. Man muss aber aufpassen, denn der Rinnsal kann in kurzer Zeit zu einem reissendem Strom werden, da oben ein Kraftwerk für die Stromgewinnung ist. Überall stehen deshalb auch Hinweisschilder - die zweite Sprache ist übrigens deutsch.
Wie man liest lebe ich noch, also Glück gehabt :-))).
Auf dem Nachhauseweg hatten wir noch bei einem Stand angehalten, wo Erdbeeren verkauft werden. Gleich daneben befindet sich eine Rezeption. Hier ist ein neuer Campingplatz entstanden mit allem was man als Zelt- oder Wohnwagenbesitzer benötigt. Außerdem kann man hier Bergsteigen. Das ist die touristische Hauptattraktion. Entweder macht man das auf eigene Faust oder mit einem Guide.
Die Wand geht ziemlich steil hinauf. Das wäre nix für mich, da 550 Meter hochzukraxeln.
Von unserer „Helle“-Hütte konnten wir die Bergsteiger im Felsen hängen sehen. Die bekommen nach getaner Arbeit einen herrlichen Blick auf die Landschaft und eine Hütte zum ausruhen.
Ich verzichte gerne.
Jetzt wollten wir noch etwas arbeiten. Um 23:00 Uhr waren wir dann fertig. Das Grillen hatten wir ausfallen lassen. Nach zwei Bier und einer einfachen Brotzeit hieß es dann "Gute Nacht“.
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Dienstag, 19. Juli 2016
Andreas allein unterwegs: OH-HO - Hohe Berge
Dienstag, der 19/07/2016
Nach dem Ausschlafen hieß es erstmal einkaufen. Wir fahren heute aufs Land ins nowhere in Norway.
Gut das ich mit dem Auto da bin! Da können wir alles vollpacken mit allerlei was wir brauchen.
Da wir aufs Land fahren brauchen wir ja schließlich was zum Essen.
Gegen Mittag ist alles erledigt und besorgt.
Jetzt heißt es 145 Kilometer fahren. Das ist so die Entfernung Hannover - Hamburg, nur das man hier statt 1 1/2 Stunden laut der Tante Navi 3 Stunden braucht.
Dafür hat man hier keinen Stress auf übervollen Autobahnen und fährt die ganze Zeit am Fluß entlang im Tal zwischen hohen Bergen.
Die Kulisse ist einmalig. Wir passieren dann noch einen hohen Wasserfall (Reiårsfossen) und erreichen Helle.
So heißt der Ort und Torfinns Nachname ist auch Helle und allerlei Verwandte haben hier ein Wochenendhaus. Die Hälfte des Orts ist glaube ich in Familienbesitz.
Schon cool wenn man einen eigenen Ort hat.
Die Hytte (Wochenendhaus) ist schon etwas größer, da passen mal eben 11 Personen rein.
Sie liegt zwischen den Bergen. Der eine Berg ist bewaldet der Andere ein Felsmassiv.
So gar nichts zu tun liegt ja nicht gerade in meiner Natur und Torfinn is auch eher effektiv, so haben wir uns entschlossen etwas zu Handwerkern und zu Malern.
Das ging so bis um 22:00 Uhr dann haben wir den Grill angeschmissen und unter dem Vollmond gespeist. Rippchen und anderes Allerlei.
Selbst jetzt Ende Juli wird es hier nicht total dunkel.
Um 2:00 Uhr hier es dann ab in die Koje.
Nach dem Ausschlafen hieß es erstmal einkaufen. Wir fahren heute aufs Land ins nowhere in Norway.
Gut das ich mit dem Auto da bin! Da können wir alles vollpacken mit allerlei was wir brauchen.
Da wir aufs Land fahren brauchen wir ja schließlich was zum Essen.
Gegen Mittag ist alles erledigt und besorgt.
Jetzt heißt es 145 Kilometer fahren. Das ist so die Entfernung Hannover - Hamburg, nur das man hier statt 1 1/2 Stunden laut der Tante Navi 3 Stunden braucht.
Dafür hat man hier keinen Stress auf übervollen Autobahnen und fährt die ganze Zeit am Fluß entlang im Tal zwischen hohen Bergen.
Die Kulisse ist einmalig. Wir passieren dann noch einen hohen Wasserfall (Reiårsfossen) und erreichen Helle.
So heißt der Ort und Torfinns Nachname ist auch Helle und allerlei Verwandte haben hier ein Wochenendhaus. Die Hälfte des Orts ist glaube ich in Familienbesitz.
Schon cool wenn man einen eigenen Ort hat.
Die Hytte (Wochenendhaus) ist schon etwas größer, da passen mal eben 11 Personen rein.
Sie liegt zwischen den Bergen. Der eine Berg ist bewaldet der Andere ein Felsmassiv.
So gar nichts zu tun liegt ja nicht gerade in meiner Natur und Torfinn is auch eher effektiv, so haben wir uns entschlossen etwas zu Handwerkern und zu Malern.
Das ging so bis um 22:00 Uhr dann haben wir den Grill angeschmissen und unter dem Vollmond gespeist. Rippchen und anderes Allerlei.
Selbst jetzt Ende Juli wird es hier nicht total dunkel.
Um 2:00 Uhr hier es dann ab in die Koje.
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Montag, 18. Juli 2016
Andreas allein unterwegs: Perfekt mit Charme.
Montag 18/07/2016.
Seine Mutti wohnt nahe der Altstadt. Hier stehen überall kleine Weise Häuser aus dem 18 Jahrhundert. Es sieht ein bisschen aus wie eine Filmkulisse in Hollywood. Man denkt man öffnet eine Tür und dahinter ist nix.
Die Straßen sind sehr schmal und verwinkelt. Hier schließt auch Norwegen größte Holzkirche mit dem Friedhof an. Sie wurde erbaut nachdem tragischerweise die Kirche aus Stein abgebrannt war. Sachen gibt es. Weiter geht es durch die Kulissenlandschaft zur Uranienburg - das ist keine Burg wie man denkt. Hier geht man über Treppen einen Felsen hinauf zu einem Aussichtspunkt mit Pavillon. Von hier gibt es denn besten Ausblick über die Stadt, das Meer, den Fluss und die Berge welch sich an die Stadt anschließen. In alten Tagen hatten die Frauen und Kinder hier geschaut, wenn der Vater mit dem Boot zurück nach Hause kam. Der Blick ist spektakulär! EinTraum. Weiter ging es ein Stück durch die Altstadt.
Direkt an der Altstadt liegt der Fluss Mandalselva. Der sehr beliebt ist zum Lachs fischen.
Hier ist alles im Umbruch. An die weissen Häuser schließt sich ein modernes Einkaufszentrum an, welches von der Architektur nicht gelungen ist im Gegensatz zum modernen Kulturhaus.
Dort wiederum stehen überall Neubauten - nicht älter als 10 Jahre, wo sich die Architekten ausgetobt haben.
Danach steht man in einem kleinem Wald, wo sich die offene See anschließt.
Hier ist der Skagerak. Überall im Meer befinden sich kleine und große Inseln mit Felsen.
Wir wandern am Meer entlang. Die Stadt schlängelt sich entlang von Hügeln und Felsen und hat 7 Buchten mit Sand zum schwimmen. In den Buchten, die nun wirklich nicht gerade weit auseinander liegen, ist der Sand jedes mal anders. Von Schneeweiß über Zimt-Farben bis sehr dunkel. An einem Punkt zwischen den Buchten befindet sich ein Herrschaftshaus mit einen Park und einen Gewächshaus aus viktorianischer Zeit. Was macht das englische Gebäude in Mandal?
Das kam so: Mandal hatte intensiven Handel mit Schottland betrieben. Von hier wurde Holz dorthin verschifft und viele wanderten auch dorthin aus. Einer von Ihnen war Edward Salvesen gewesen, der dort im High Court of Justice saß und zum Lord ernannt wurde. Sein Vater hatte in Mandal Grund erworben und sein Sohn hat sich hier sein Ferienanwesen bauen lassen. Natürlich nur für die Ferien - Geld ist halt alles. Weiter ging es and den Badebuchten entlang nur unterbrochen von Wald und Felsen. In den Felsen hatten die deutschen während des 2. Weltkrieg Bunker eingebaut die teilweise offen stehen.
Jetzt ging es zurück in die Stadt zum Essen fassen. Meeresfrüchte und frischer Fisch, Krabben und Shrimps werden aufgetischt - nix von der Gefriertruhe. Da ich ein großer Freund bin von allerlei Getier aus dem Meer, bin ich vollsten zufrieden gestellt worden! Es gab eine Platte mit Shrimps und einer riesigen Königsgarnele, der man erst einmal die Füße brechen musste um an das sehr schmackhafte Fleisch zu kommen und verschiedenen Muscheln.
So das reichte an Tour für heute. Jetzt gab es einen kurzen Erholungsschlaf.
Danach hat uns noch den Bruder abgeholt und den Haus gezeigt. Torfinns Vater war Silberschmied und im Haus sind noch die ganzen Sachen die man für die Herstellung braucht. Auch einige Stücke, die er und seine Frau herstellen aber nicht professionell als Beruf sondern als Hobby oder Auftragserteilung . Das waren schon tolle Sachen und interessant zu erfahren wie man all die Details anfertigt.
Alle sind sehr gastfreundlich zu mir.
Ein toller Tag ist zu Ende jetzt geht es ins Bett morgen fahren wir ins Cottage ins Landesinnere die haben auch ein Ferienhaus - das war mal das Haus der Großeltern.
Seine Mutti wohnt nahe der Altstadt. Hier stehen überall kleine Weise Häuser aus dem 18 Jahrhundert. Es sieht ein bisschen aus wie eine Filmkulisse in Hollywood. Man denkt man öffnet eine Tür und dahinter ist nix.
Die Straßen sind sehr schmal und verwinkelt. Hier schließt auch Norwegen größte Holzkirche mit dem Friedhof an. Sie wurde erbaut nachdem tragischerweise die Kirche aus Stein abgebrannt war. Sachen gibt es. Weiter geht es durch die Kulissenlandschaft zur Uranienburg - das ist keine Burg wie man denkt. Hier geht man über Treppen einen Felsen hinauf zu einem Aussichtspunkt mit Pavillon. Von hier gibt es denn besten Ausblick über die Stadt, das Meer, den Fluss und die Berge welch sich an die Stadt anschließen. In alten Tagen hatten die Frauen und Kinder hier geschaut, wenn der Vater mit dem Boot zurück nach Hause kam. Der Blick ist spektakulär! EinTraum. Weiter ging es ein Stück durch die Altstadt.
Direkt an der Altstadt liegt der Fluss Mandalselva. Der sehr beliebt ist zum Lachs fischen.
Hier ist alles im Umbruch. An die weissen Häuser schließt sich ein modernes Einkaufszentrum an, welches von der Architektur nicht gelungen ist im Gegensatz zum modernen Kulturhaus.
Dort wiederum stehen überall Neubauten - nicht älter als 10 Jahre, wo sich die Architekten ausgetobt haben.
Danach steht man in einem kleinem Wald, wo sich die offene See anschließt.
Hier ist der Skagerak. Überall im Meer befinden sich kleine und große Inseln mit Felsen.
Wir wandern am Meer entlang. Die Stadt schlängelt sich entlang von Hügeln und Felsen und hat 7 Buchten mit Sand zum schwimmen. In den Buchten, die nun wirklich nicht gerade weit auseinander liegen, ist der Sand jedes mal anders. Von Schneeweiß über Zimt-Farben bis sehr dunkel. An einem Punkt zwischen den Buchten befindet sich ein Herrschaftshaus mit einen Park und einen Gewächshaus aus viktorianischer Zeit. Was macht das englische Gebäude in Mandal?
Das kam so: Mandal hatte intensiven Handel mit Schottland betrieben. Von hier wurde Holz dorthin verschifft und viele wanderten auch dorthin aus. Einer von Ihnen war Edward Salvesen gewesen, der dort im High Court of Justice saß und zum Lord ernannt wurde. Sein Vater hatte in Mandal Grund erworben und sein Sohn hat sich hier sein Ferienanwesen bauen lassen. Natürlich nur für die Ferien - Geld ist halt alles. Weiter ging es and den Badebuchten entlang nur unterbrochen von Wald und Felsen. In den Felsen hatten die deutschen während des 2. Weltkrieg Bunker eingebaut die teilweise offen stehen.
Jetzt ging es zurück in die Stadt zum Essen fassen. Meeresfrüchte und frischer Fisch, Krabben und Shrimps werden aufgetischt - nix von der Gefriertruhe. Da ich ein großer Freund bin von allerlei Getier aus dem Meer, bin ich vollsten zufrieden gestellt worden! Es gab eine Platte mit Shrimps und einer riesigen Königsgarnele, der man erst einmal die Füße brechen musste um an das sehr schmackhafte Fleisch zu kommen und verschiedenen Muscheln.
So das reichte an Tour für heute. Jetzt gab es einen kurzen Erholungsschlaf.
Danach hat uns noch den Bruder abgeholt und den Haus gezeigt. Torfinns Vater war Silberschmied und im Haus sind noch die ganzen Sachen die man für die Herstellung braucht. Auch einige Stücke, die er und seine Frau herstellen aber nicht professionell als Beruf sondern als Hobby oder Auftragserteilung . Das waren schon tolle Sachen und interessant zu erfahren wie man all die Details anfertigt.
Alle sind sehr gastfreundlich zu mir.
Ein toller Tag ist zu Ende jetzt geht es ins Bett morgen fahren wir ins Cottage ins Landesinnere die haben auch ein Ferienhaus - das war mal das Haus der Großeltern.
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Sonntag, 17. Juli 2016
Andreas allein unterwegs: Mandal, Norwegen - Auf dem Kotzboot
Sonntag 17/07/2016
Ich hatte am Samstag noch Schicht auf der Linie 5. Insgesamt 7 Stunden und 19 Minuten. Um 0 Uhr ging es nach Hause die letzten Sachen einpacken. Ich bin privat nach Norwegen eingeladen worden und hatte als Dankeschön vorgekocht. Da die Sachen ja über Tag nicht vergammeln sollen, hatte ich sie zu Hause eingefroren.
Um 0:45 Uhr habe ich Hannover gen Norge/Norwegen verlassen um an die Südküste nach Mandal zu fahren. Dort lebt von meinem Freund aus Oslo die Familie.
Die Reise ging schon mal gut los.
Kurz vor Hamburg kam eine Durchsage eine ungesicherte Unfallstelle auf der A7.
Als ich da war ging gar nichts mehr: Totalsperrung.
Ich stand dann erstmal 90 Minuten auf der Autobahn.
Hinter Hamburg kam eine Baustelle nach der anderen.
Außerdem noch für ca. 100 Kilometer Nebel.
Ich hatte die Pausen ausfallen lassen und bin durchgezogen, da ich ja jetzt Verspätung hatte.
In Dänemark konnte ich dann auf Autopilot umschalten, sprich ich habe die Geschwindigkeit voreingestellt. In Dänemark hatte es sich super fahren lassen. Die Straßen waren recht leer und alle fahren sehr gesittet.
Ich habe einmal in Deutschland kurz vor der Grenze getankt für 1:38 Euro dann noch einmal kurz vorm Hafen in Dänemark, da konnte ich in Euro bezahlen. Ich glaube das war billiger als in Deutschland so genau habe ich das nicht rausbekommen. 27 Liter für 250 dänische Kronen.
Bis 9:00 Uhr mußte man ja am Boot sein ich war dann am Hafen um 8:35 Uhr. Gut das ich durchgefahren bin - ganz schön knapp!
Ich bin mit der Fjordline gefahren - ein Schnellboot mit dem Namen Fjord Cat.
Der Kahn sieht gar nicht so groß aus. Als ich die ganzen Autos auf dem Parkplatz gesehen habe, konnte ich mir gar nicht vorstellen das die da alle reinpassen.
Das ging aber doch. Die Autos wurden über 4 Etagen in jede Lücke gequetscht. Ich war komplett von allen Seiten zugeparkt.
Dann ging es mit 15 Minuten Verspätung um 10:15 Uhr vom Dänischen Hafen Hirtshals zum norwegischen Hafen Kristiansand los. Das ist der Hammer! Das Boot schaukelt - frag nicht nach Sonnenschein. Der Wahnsinn! Wenn man sich nicht festhält, dann macht man den Abflug. Das ist nichts für Leute mit empfindlichen Magen.
Am Heck gibt es so etwas wie Turbinen. 4 Stück an der Zahl, da schießt das Wasser aber durch. Das Ding hat richtig Power.
Jetzt sitze ich draußen, während ich das schreibe. Die Sonne scheint ein bisschen.
Als ich mich dann an die Reling gestellt, hat neben mir einer in eine Tüte gekotzt und andere liefen auch mit Kotztüten rum. Die wurden vom Personal verteilt und liegen überall aus. Auf der Toilette kniete einer vorm Waschbecken und ließ das Wasser laufen und bewegte sich nicht mehr vom Fleck. Der war zu bemitleiden und sah so gar nicht mehr gut aus. Bis zum Ende der Fahrt habe ich noch nie so viele Leute kotzen sehen. Die Mülleimer waren voll von den Tüten und einige Passagiere hingen auf dem Boden rum.
Sowas bekommt man auf dem Rummel nicht geboten.
Das war so geil die Fahrt das ich die ganze Zeit draußen verbracht habe. Drinnen war es auch nicht so berauschend.
Die Distanz Hirtshals - Kristiansand beträgt 139 Kilometer und das Boot sauste mit ca. 65 km/h über die Ostsee, pardon Baltic Sea.
Ich bin dann um 12:35 Uhr in Kristiansand angelandet bei Regen und hatte wieder festen Boden unter den Füßen. Dort hat mich mein Freund Torfinn abgeholt. Er ist extra mit dem Bus aus Mandal dorthin gefahren.
Jetzt ging es noch mal eine Stunde mit dem Auto durch Norwegen und um 14:00 Uhr hieß es dann willkommen in Mandal am südlichsten Punkt in Norge.
Von Hannover bis Mandal sind es 849 Kilometer ich brauchte von zu Hause bis dorthin
13.15 Stunden und bin seit der Ankunft 25 Stunden auf den Beinen und hatte vorher auch nur 7 Stunden geschlafen.
Seine Mutti wohnt in einem kleinen weisen Haus mit Holz verkleidet.
Sie hat für uns gekocht. Wir hatten Middag gegessen das macht mir hier erst gegen 15-17.00
Uhr.
Es gab selbstgemachte kjøttboller (Frikadellen) mit Gemüse Kartoffeln und natürlich Preiselbeeren.
Danach gab es kleinen Spaziergang um sich einen Überblick zu verschaffen dazu morgen mehr und ab in die Koje.
Bisher ein tolles Abenteuer.
Ich hatte am Samstag noch Schicht auf der Linie 5. Insgesamt 7 Stunden und 19 Minuten. Um 0 Uhr ging es nach Hause die letzten Sachen einpacken. Ich bin privat nach Norwegen eingeladen worden und hatte als Dankeschön vorgekocht. Da die Sachen ja über Tag nicht vergammeln sollen, hatte ich sie zu Hause eingefroren.
Um 0:45 Uhr habe ich Hannover gen Norge/Norwegen verlassen um an die Südküste nach Mandal zu fahren. Dort lebt von meinem Freund aus Oslo die Familie.
Die Reise ging schon mal gut los.
Kurz vor Hamburg kam eine Durchsage eine ungesicherte Unfallstelle auf der A7.
Als ich da war ging gar nichts mehr: Totalsperrung.
Ich stand dann erstmal 90 Minuten auf der Autobahn.
Hinter Hamburg kam eine Baustelle nach der anderen.
Außerdem noch für ca. 100 Kilometer Nebel.
Ich hatte die Pausen ausfallen lassen und bin durchgezogen, da ich ja jetzt Verspätung hatte.
In Dänemark konnte ich dann auf Autopilot umschalten, sprich ich habe die Geschwindigkeit voreingestellt. In Dänemark hatte es sich super fahren lassen. Die Straßen waren recht leer und alle fahren sehr gesittet.
Ich habe einmal in Deutschland kurz vor der Grenze getankt für 1:38 Euro dann noch einmal kurz vorm Hafen in Dänemark, da konnte ich in Euro bezahlen. Ich glaube das war billiger als in Deutschland so genau habe ich das nicht rausbekommen. 27 Liter für 250 dänische Kronen.
Bis 9:00 Uhr mußte man ja am Boot sein ich war dann am Hafen um 8:35 Uhr. Gut das ich durchgefahren bin - ganz schön knapp!
Ich bin mit der Fjordline gefahren - ein Schnellboot mit dem Namen Fjord Cat.
Der Kahn sieht gar nicht so groß aus. Als ich die ganzen Autos auf dem Parkplatz gesehen habe, konnte ich mir gar nicht vorstellen das die da alle reinpassen.
Das ging aber doch. Die Autos wurden über 4 Etagen in jede Lücke gequetscht. Ich war komplett von allen Seiten zugeparkt.
Dann ging es mit 15 Minuten Verspätung um 10:15 Uhr vom Dänischen Hafen Hirtshals zum norwegischen Hafen Kristiansand los. Das ist der Hammer! Das Boot schaukelt - frag nicht nach Sonnenschein. Der Wahnsinn! Wenn man sich nicht festhält, dann macht man den Abflug. Das ist nichts für Leute mit empfindlichen Magen.
Am Heck gibt es so etwas wie Turbinen. 4 Stück an der Zahl, da schießt das Wasser aber durch. Das Ding hat richtig Power.
Jetzt sitze ich draußen, während ich das schreibe. Die Sonne scheint ein bisschen.
Als ich mich dann an die Reling gestellt, hat neben mir einer in eine Tüte gekotzt und andere liefen auch mit Kotztüten rum. Die wurden vom Personal verteilt und liegen überall aus. Auf der Toilette kniete einer vorm Waschbecken und ließ das Wasser laufen und bewegte sich nicht mehr vom Fleck. Der war zu bemitleiden und sah so gar nicht mehr gut aus. Bis zum Ende der Fahrt habe ich noch nie so viele Leute kotzen sehen. Die Mülleimer waren voll von den Tüten und einige Passagiere hingen auf dem Boden rum.
Sowas bekommt man auf dem Rummel nicht geboten.
Das war so geil die Fahrt das ich die ganze Zeit draußen verbracht habe. Drinnen war es auch nicht so berauschend.
Die Distanz Hirtshals - Kristiansand beträgt 139 Kilometer und das Boot sauste mit ca. 65 km/h über die Ostsee, pardon Baltic Sea.
Ich bin dann um 12:35 Uhr in Kristiansand angelandet bei Regen und hatte wieder festen Boden unter den Füßen. Dort hat mich mein Freund Torfinn abgeholt. Er ist extra mit dem Bus aus Mandal dorthin gefahren.
Jetzt ging es noch mal eine Stunde mit dem Auto durch Norwegen und um 14:00 Uhr hieß es dann willkommen in Mandal am südlichsten Punkt in Norge.
Von Hannover bis Mandal sind es 849 Kilometer ich brauchte von zu Hause bis dorthin
13.15 Stunden und bin seit der Ankunft 25 Stunden auf den Beinen und hatte vorher auch nur 7 Stunden geschlafen.
Seine Mutti wohnt in einem kleinen weisen Haus mit Holz verkleidet.
Sie hat für uns gekocht. Wir hatten Middag gegessen das macht mir hier erst gegen 15-17.00
Uhr.
Es gab selbstgemachte kjøttboller (Frikadellen) mit Gemüse Kartoffeln und natürlich Preiselbeeren.
Danach gab es kleinen Spaziergang um sich einen Überblick zu verschaffen dazu morgen mehr und ab in die Koje.
Bisher ein tolles Abenteuer.
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Dienstag, 1. März 2016
Andreas allein unterwegs: Für die Rückreise kein Sitzplatz im Flugzeug
Tag 12. Dienstag, der 1. März 2016.
Wow - ich habe super geschlafen! Um 12 Uhr klingelte der Wecker, damit wir noch schön Frühstücken können und noch etwas Zeit haben ohne Stress. Ich glaube ich hätte locker bis 15 Uhr durchgeschlafen.
Torfinn ist ein super Koch. Es gab gebratene Putenbrust mit bunten Gemüse die auf einem Mohnbrötchen angerichtet wurde. Gesund und lecker. Das werde ich jetzt auch öfter machen.
Wir stöberten noch bei You Tube herum nach norwegischer und deutscher Musik.
Um kurz vor 16 Uhr ging es zum Bahnhof später ging auch nicht. Um 17:45 Uhr soll ich abfliegen. Die Fahrt für die Trikken bezahlte mein super toller Gastgeber mit dem Handy. Das machen die Meisten hier.
Die Fahrt mit dem Schnellzug mehr oder weniger gratis. Auf der Fahrt zum Flughafen nach Lappland sind wir praktisch schwarz gefahren, weil der Zug liegen geblieben ist und wir rückwärts fuhren.
Wir hatten da ja so viel Verspätung das es knapp wurde. Das Ticket wird hier zumindest im Flughafen Express Zug beim aussteigen entwertet vorher interessiert das keinen.
Beim aussteigen sind Bahnsteig Barrieren die sich nur durch das Ticket öffnen eine war Defekt dort sind wir durchgelaufen. Somit hatte ich einen Freifahrtschein. Ich finde das war auch verdient. Praktischerweise sind die Tickets 6 Monate gültig. Somit habe ich 180 Kronen gespart macht 18 Euro.
Am Flughafen hatte ich knapp unter 60 Minuten Zeit ich mag es lieber stressig statt Stundenlang rumzugammeln.
Beim einchecken teilte man mir mit das Flugzeug sei überbucht und ich hätte zur Zeit keinen Sitzplatz.
Die Reisetasche war weg auf dem weg nach Hannover ich sollte zum Gate gehen dort würde ich einen Sitzplatz bekommen.
Nun war ich doch etwas nervös.
Am Gate angekommen sagte man mir ich sollte mich hinsetzen und entspannen und wiederkommen wenn die Fluggäste eingestiegen sind. In dem Moment spuckte der Computer aus Boarding complete und Seitenweise Papier na Prima.
Ich versuchte mich zu entspannen ändern konnte ich jetzt eh nichts mehr.
Als fast alle eingestiegen sind bin ich zum Schalter und bekam meine Tickets mit Sitzplatz nach Brüssel und Hannover somit muste ich mich nicht an den Flügel Klemmen.
In Brüssel sind wir um 20:30 Uhr mit 30 Minuten Verspätung angekommen.
Mein Anschluss Flug geht 21:10 Uhr. Glücklicherweise war mein Gate direkt gegenüber ich musste nur von
Gate A64 nach A65 mein kürzester Umstieg auf einem Flughafen. Mein Flugzeug mit dem ich gekommen war flog bereits 21:00 Uhr weiter nach Warschau. Schon interessant wie das alles funktioniert von wo die Flugzeuge kommen und wohin sie Weiterfliegen.
Zurück von Brüssel nach Hannover ging es dann wieder in einer Propellermaschine so wie schon auf dem Hinflug.
Ich bin pünktlich in Hannover gelandet. Drausen wartete schon mein toller Ehemann um mich abzuholen. Was für eine freudige Überraschung.
Um 23:45 Uhr war ich nach einem tollen Urlaub zu Hause.
Morgen wird der Koffer gepackt übermorgen sind wir in Athen.
Einmal Europa von ganz oben im Norden nach ganz in den Süden.
Wow - ich habe super geschlafen! Um 12 Uhr klingelte der Wecker, damit wir noch schön Frühstücken können und noch etwas Zeit haben ohne Stress. Ich glaube ich hätte locker bis 15 Uhr durchgeschlafen.
Torfinn ist ein super Koch. Es gab gebratene Putenbrust mit bunten Gemüse die auf einem Mohnbrötchen angerichtet wurde. Gesund und lecker. Das werde ich jetzt auch öfter machen.
Wir stöberten noch bei You Tube herum nach norwegischer und deutscher Musik.
Um kurz vor 16 Uhr ging es zum Bahnhof später ging auch nicht. Um 17:45 Uhr soll ich abfliegen. Die Fahrt für die Trikken bezahlte mein super toller Gastgeber mit dem Handy. Das machen die Meisten hier.
Die Fahrt mit dem Schnellzug mehr oder weniger gratis. Auf der Fahrt zum Flughafen nach Lappland sind wir praktisch schwarz gefahren, weil der Zug liegen geblieben ist und wir rückwärts fuhren.
Wir hatten da ja so viel Verspätung das es knapp wurde. Das Ticket wird hier zumindest im Flughafen Express Zug beim aussteigen entwertet vorher interessiert das keinen.
Beim aussteigen sind Bahnsteig Barrieren die sich nur durch das Ticket öffnen eine war Defekt dort sind wir durchgelaufen. Somit hatte ich einen Freifahrtschein. Ich finde das war auch verdient. Praktischerweise sind die Tickets 6 Monate gültig. Somit habe ich 180 Kronen gespart macht 18 Euro.
Am Flughafen hatte ich knapp unter 60 Minuten Zeit ich mag es lieber stressig statt Stundenlang rumzugammeln.
Beim einchecken teilte man mir mit das Flugzeug sei überbucht und ich hätte zur Zeit keinen Sitzplatz.
Die Reisetasche war weg auf dem weg nach Hannover ich sollte zum Gate gehen dort würde ich einen Sitzplatz bekommen.
Nun war ich doch etwas nervös.
Am Gate angekommen sagte man mir ich sollte mich hinsetzen und entspannen und wiederkommen wenn die Fluggäste eingestiegen sind. In dem Moment spuckte der Computer aus Boarding complete und Seitenweise Papier na Prima.
Ich versuchte mich zu entspannen ändern konnte ich jetzt eh nichts mehr.
Als fast alle eingestiegen sind bin ich zum Schalter und bekam meine Tickets mit Sitzplatz nach Brüssel und Hannover somit muste ich mich nicht an den Flügel Klemmen.
In Brüssel sind wir um 20:30 Uhr mit 30 Minuten Verspätung angekommen.
Mein Anschluss Flug geht 21:10 Uhr. Glücklicherweise war mein Gate direkt gegenüber ich musste nur von
Gate A64 nach A65 mein kürzester Umstieg auf einem Flughafen. Mein Flugzeug mit dem ich gekommen war flog bereits 21:00 Uhr weiter nach Warschau. Schon interessant wie das alles funktioniert von wo die Flugzeuge kommen und wohin sie Weiterfliegen.
Zurück von Brüssel nach Hannover ging es dann wieder in einer Propellermaschine so wie schon auf dem Hinflug.
Ich bin pünktlich in Hannover gelandet. Drausen wartete schon mein toller Ehemann um mich abzuholen. Was für eine freudige Überraschung.
Um 23:45 Uhr war ich nach einem tollen Urlaub zu Hause.
Morgen wird der Koffer gepackt übermorgen sind wir in Athen.
Einmal Europa von ganz oben im Norden nach ganz in den Süden.
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Montag, 29. Februar 2016
Andreas allein Unterwegs: Der geschenkte Tag
Tag 11. Montag der 29. Februar 2016.
Der Tag, der nur alle 4 Jahre stattfindet, war unser Rückreisetag nach Oslo.
Um 5 Uhr klingelte der Wecker. Wir konnten überhaupt nicht schlafen.
Da die Autos kaputt und das Schneemobil mit Gebäck keine Alternative war, hatten wir das einzige Taxi im Ort bestellt. Das machten wir schon einen Tag vorher klar, denn wir wollten ja kein Risiko eingehen. Beim ersten Mal ging es ja in die Hose, als wir nachts nach Hause laufen mussten.
Dann gab es wieder Bus/Bus/Bus/Flug/Zug/Strasenbahn.
Nach 11:20 Stunden waren wir in der Wohnung in Oslo.
Wenigsten im Bus und Flugzeug konnte ich etwas schlafen, wenn auch nur gerade mal 3 Stunden gesamt.
In der Wohnung habe ich mir erstmal eine schöne Beauty Dusche mit Rasur gekönnt. Das Abendessen sollte simpel sein. Während Torfinn einkaufen war, packte ich meine sieben Sachen.
Wir machten selber Pizza. Sehr lecker - besser als gekaufte.
Raus wollte keiner mehr wir hatten einen Film geschaut "This is England".
Torfinn zeigte mir noch eine Serie 'Allo 'Allo aus den 80ern aus England, wo die Deutschen zur Zeit des 2. Weltkriegsaufs Korn genommen werden. Super gemacht. Ich mag den englischen Humor. Die Serie werde ich mir zu Hause komplett ansehen. Wir hatten sie auf englisch gesehen. Es gibt sie auch in deutscher Sprache (z.B. auf YouTube). Ich hatte kurz reingeschaut, aber im Original kommen die Charaktere und der Witz noch besser rüber und mein Englisch wir dadurch auch noch besser.
Wir sind dann recht früh schlafen gegangen.
Der Tag, der nur alle 4 Jahre stattfindet, war unser Rückreisetag nach Oslo.
Um 5 Uhr klingelte der Wecker. Wir konnten überhaupt nicht schlafen.
Da die Autos kaputt und das Schneemobil mit Gebäck keine Alternative war, hatten wir das einzige Taxi im Ort bestellt. Das machten wir schon einen Tag vorher klar, denn wir wollten ja kein Risiko eingehen. Beim ersten Mal ging es ja in die Hose, als wir nachts nach Hause laufen mussten.
Dann gab es wieder Bus/Bus/Bus/Flug/Zug/Strasenbahn.
Nach 11:20 Stunden waren wir in der Wohnung in Oslo.
Wenigsten im Bus und Flugzeug konnte ich etwas schlafen, wenn auch nur gerade mal 3 Stunden gesamt.
In der Wohnung habe ich mir erstmal eine schöne Beauty Dusche mit Rasur gekönnt. Das Abendessen sollte simpel sein. Während Torfinn einkaufen war, packte ich meine sieben Sachen.
Wir machten selber Pizza. Sehr lecker - besser als gekaufte.
Raus wollte keiner mehr wir hatten einen Film geschaut "This is England".
Torfinn zeigte mir noch eine Serie 'Allo 'Allo aus den 80ern aus England, wo die Deutschen zur Zeit des 2. Weltkriegsaufs Korn genommen werden. Super gemacht. Ich mag den englischen Humor. Die Serie werde ich mir zu Hause komplett ansehen. Wir hatten sie auf englisch gesehen. Es gibt sie auch in deutscher Sprache (z.B. auf YouTube). Ich hatte kurz reingeschaut, aber im Original kommen die Charaktere und der Witz noch besser rüber und mein Englisch wir dadurch auch noch besser.
Wir sind dann recht früh schlafen gegangen.
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Sonntag, 28. Februar 2016
Andreas allein unterwegs: Das zweite Auto wollte auch nicht mehr. Ich hatte meine Grenze gefunden.
Tag. 10 Sonntag, der 28/02/2015
Nach dem Frühstück (Pardon Mittag, denn wir hatten die 12 Uhr Zone bereits überschritten) kochten wir das Abendessen schon einmal vor. Erstmal gibt es Resteessen mit Wurstgulasch.
Anschließend wollten wir eine Wanderung zur Quelle von seinem Flus machen, der am Haus entlang fließt. Fließen tut da gerade nix, denn er ist eingefroren.
Die Quelle friert aber niemals ein. Es ist die stärkste in ganz Finnland und in einen Naturpark.
Um dort hinzukommen brauchten wir aber das Auto und das sagte bei mehr als Minus 30 Grad ebenfalls "nein". Diese Extremtemperaturen haben es veranlasst den Geist aufzugeben.
Also haben wir wieder improvisiert. Nach der Tour zur Quelle wollten wir in Visas Sommerhaus gleich in der Nähe um die Holzsauna in Betrieb zu nehmen. Diesen Punkt haben wir vorgezogen. Die Holzsauna ist die klassische Version. Durch das Verbrennen des Holzes hat man einen besonderen Geruch.
Das "Sommerhaus" sind eigentlich vier Häuser. Eins zum Wohnen, eins für die Gäste, eins ist die Sauna und das kleinste Häuschen ist ein Plumpsklo. Hier sieht es aus wie bei der Serie "Unsere kleine Farm".
Wie kommen wir mit all dem Krempel der benötigt wird da nun hin ?
Es gibt ja noch Fahrzeug Nr.3 - das Schneemobil oder auch elektrischer Schneeschlitten. Es sieht ein bisschen aus wie ein Jetski fürs Wasser. Das war interessant. Ich bin vorher noch niemals mit sowas gefahren. Im Ski-Urlaub zählt man für eine 30-Minuten Fahrt mit so einem Ding schon 50 Euro - hier ist es kostenlos. Ziemlich jeder hat hier so ein Fahrzeug. Der Tacho ging bis 200 km/h. Das schafft es nicht, aber weit über 100 km/h schon. Das machte mir Sorgen, aber Visa sagte, dass er nicht so schnell fährt.
Mangels Sitzplätzen wurde zuerst der Torfinn in die Hansa Bar gebracht. Dann wurde ich abgeholt um das Holz für die Sauna im Haus abzuladen und danach wurde ich auch in die Hansa Bar gebracht.
Auf dem Weg zum Grundstück auf einer eigenen Strecke für Schneemobile passierten wir eine Reentier-Herde. Schon cool sowas direkt in freier Wildbahn vor der Nase zu haben! Sie sind auch nicht schreckhaft - eher gemütlich und lassen sich nicht aus der Ruhe bringen.
Wir tranken in der Bar Kakao mit Rum. Das kostete auch "nur" 25 Euro für uns Drei! Alkohol in Skandinavien ist halt so eine Sache. Einen Tag vorher hatte ich die Idee eine Flasche Jägermeister zu kaufen, den es hier nur in speziellen Alkoholläden gibt. 1 Liter Jägermeister für 40 Euro - da bekomme ich ja hier 3 Flaschen für das Geld.
Nach dem Getränk und der "Täglich grüßt das Murmeltier"-Toilette wurde zuerst ich zum Cottage gebracht. Dieser Tag war der Erste, wo mir kalt war und meine Hände froren durch die Fahrt im Schneemobil.
Ich hatte mich angeboten als Erster dorthin gebracht zu werden um die Sauna anzuheizen.
Bei Minus 26 Grad musste ich nun da durch. Bevor ich irgendetwas tat hatte ich das Gefühl, die Finger sind durchgefroren und brechen ab.
Erst Papier mit Streichhölzern anzünden. Die Feuerzeuge versagen hier alle bei den Temperaturen, deshalb liegen überall in den Bars und Geschäften Streichhölzer rum. Nach dem 4. Versuch brannte das Papier endlich! Der Sack mit dem Holz war aber noch zu. Ich bekam ihn mit meinen gefrorenen Fingern nicht auf, also habe ich brennendes Papier genommen und das Plastik der Verpackung angezündet. Jetzt konnte ich endlich das Holz in den Ofen packen.Ich spürte meine Hände nicht mehr. Erstmal in die Hosentasche und später ans Ofenrohr. Jetzt brauchten wir noch Eimerweise Schnee um den Wassertank zu befüllen. Wir wollten ja eine Dampfsauna haben!
Bei 5 Eimern Schnee bekommt man nicht mal einen Liter als Wasser zurück.
Mittlerweile kamen auch die Jungs und wir wärmten uns mit steigender Lufttemperatur in der kleinen Sauna auf.
Irgendwann hatten wir dann knapp 100 Grad und Spaß. Wahnsinn ein Temperaturunterschied von über 125 Grad zwischen Drinnen und Draußen!
Wir hatten es uns mit Rum/Cola und Bier sehr gut gehen lassen. Innen schön aufgeheizt und außen schön abgekühlt. Nachdem wir fertig und gut drauf waren, ging es mit dem Schneemobil nach Hause.
Dieses mal gleich zu dritt - irgendwie passte es. Hier ist eh alles egal.
Ein perfekter Abschluss für unseren Lappland Urlaub. Hätte mir aber jemand vorher gesagt, wie hart es ist mit eingefrorenen Fingern die Sauna zu starten, dann hätte ich es wahrscheinlich sein lassen!
Jetzt hieß es nur noch die Tasche packen.
Morgen geht es zurück nach Oslo.
Nach dem Frühstück (Pardon Mittag, denn wir hatten die 12 Uhr Zone bereits überschritten) kochten wir das Abendessen schon einmal vor. Erstmal gibt es Resteessen mit Wurstgulasch.
Anschließend wollten wir eine Wanderung zur Quelle von seinem Flus machen, der am Haus entlang fließt. Fließen tut da gerade nix, denn er ist eingefroren.
Die Quelle friert aber niemals ein. Es ist die stärkste in ganz Finnland und in einen Naturpark.
Um dort hinzukommen brauchten wir aber das Auto und das sagte bei mehr als Minus 30 Grad ebenfalls "nein". Diese Extremtemperaturen haben es veranlasst den Geist aufzugeben.
Also haben wir wieder improvisiert. Nach der Tour zur Quelle wollten wir in Visas Sommerhaus gleich in der Nähe um die Holzsauna in Betrieb zu nehmen. Diesen Punkt haben wir vorgezogen. Die Holzsauna ist die klassische Version. Durch das Verbrennen des Holzes hat man einen besonderen Geruch.
Das "Sommerhaus" sind eigentlich vier Häuser. Eins zum Wohnen, eins für die Gäste, eins ist die Sauna und das kleinste Häuschen ist ein Plumpsklo. Hier sieht es aus wie bei der Serie "Unsere kleine Farm".
Wie kommen wir mit all dem Krempel der benötigt wird da nun hin ?
Es gibt ja noch Fahrzeug Nr.3 - das Schneemobil oder auch elektrischer Schneeschlitten. Es sieht ein bisschen aus wie ein Jetski fürs Wasser. Das war interessant. Ich bin vorher noch niemals mit sowas gefahren. Im Ski-Urlaub zählt man für eine 30-Minuten Fahrt mit so einem Ding schon 50 Euro - hier ist es kostenlos. Ziemlich jeder hat hier so ein Fahrzeug. Der Tacho ging bis 200 km/h. Das schafft es nicht, aber weit über 100 km/h schon. Das machte mir Sorgen, aber Visa sagte, dass er nicht so schnell fährt.
Mangels Sitzplätzen wurde zuerst der Torfinn in die Hansa Bar gebracht. Dann wurde ich abgeholt um das Holz für die Sauna im Haus abzuladen und danach wurde ich auch in die Hansa Bar gebracht.
Auf dem Weg zum Grundstück auf einer eigenen Strecke für Schneemobile passierten wir eine Reentier-Herde. Schon cool sowas direkt in freier Wildbahn vor der Nase zu haben! Sie sind auch nicht schreckhaft - eher gemütlich und lassen sich nicht aus der Ruhe bringen.
Wir tranken in der Bar Kakao mit Rum. Das kostete auch "nur" 25 Euro für uns Drei! Alkohol in Skandinavien ist halt so eine Sache. Einen Tag vorher hatte ich die Idee eine Flasche Jägermeister zu kaufen, den es hier nur in speziellen Alkoholläden gibt. 1 Liter Jägermeister für 40 Euro - da bekomme ich ja hier 3 Flaschen für das Geld.
Nach dem Getränk und der "Täglich grüßt das Murmeltier"-Toilette wurde zuerst ich zum Cottage gebracht. Dieser Tag war der Erste, wo mir kalt war und meine Hände froren durch die Fahrt im Schneemobil.
Ich hatte mich angeboten als Erster dorthin gebracht zu werden um die Sauna anzuheizen.
Bei Minus 26 Grad musste ich nun da durch. Bevor ich irgendetwas tat hatte ich das Gefühl, die Finger sind durchgefroren und brechen ab.
Erst Papier mit Streichhölzern anzünden. Die Feuerzeuge versagen hier alle bei den Temperaturen, deshalb liegen überall in den Bars und Geschäften Streichhölzer rum. Nach dem 4. Versuch brannte das Papier endlich! Der Sack mit dem Holz war aber noch zu. Ich bekam ihn mit meinen gefrorenen Fingern nicht auf, also habe ich brennendes Papier genommen und das Plastik der Verpackung angezündet. Jetzt konnte ich endlich das Holz in den Ofen packen.Ich spürte meine Hände nicht mehr. Erstmal in die Hosentasche und später ans Ofenrohr. Jetzt brauchten wir noch Eimerweise Schnee um den Wassertank zu befüllen. Wir wollten ja eine Dampfsauna haben!
Bei 5 Eimern Schnee bekommt man nicht mal einen Liter als Wasser zurück.
Mittlerweile kamen auch die Jungs und wir wärmten uns mit steigender Lufttemperatur in der kleinen Sauna auf.
Irgendwann hatten wir dann knapp 100 Grad und Spaß. Wahnsinn ein Temperaturunterschied von über 125 Grad zwischen Drinnen und Draußen!
Wir hatten es uns mit Rum/Cola und Bier sehr gut gehen lassen. Innen schön aufgeheizt und außen schön abgekühlt. Nachdem wir fertig und gut drauf waren, ging es mit dem Schneemobil nach Hause.
Dieses mal gleich zu dritt - irgendwie passte es. Hier ist eh alles egal.
Ein perfekter Abschluss für unseren Lappland Urlaub. Hätte mir aber jemand vorher gesagt, wie hart es ist mit eingefrorenen Fingern die Sauna zu starten, dann hätte ich es wahrscheinlich sein lassen!
Jetzt hieß es nur noch die Tasche packen.
Morgen geht es zurück nach Oslo.
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Urlaub
Samstag, 27. Februar 2016
Andreas allein unterwegs: Zum höchsten Berg
Tag. 9 Samstag, der 27/02/2016
Heute haben wir Gulasch gekocht.
Wir sind nicht förderlich für großen Umsatz in der Bar. Dafür aber für Geld sparen und gesund essen.
Nachdem wir alles vorbereitet haben, war es auch schon Nachmittag. Wir waren sehr spät im Bett und haben lange geschlafen.
Es fing auch schon an dunkel zu werden. Visa wollte uns zum höchsten Berg in Lappland bringen - der ist gleich um die Ecke und gerade mal 500 Meter hoch.
Wir haben die Hunde mitgenommen.
Das in dem Karavan zu organisieren war gar nicht so einfach.
Wir hatten die Idee hinten auf der Ladefläche außen mitzufahren - die hat zum Glück ein Dach. Da Marina aber nicht so gut mit Menschen kann, war sie der Beifahrer denn die Hunde sind ziemlich groß. Schnell auf einen Kakao und die Toilette in die Bar dann ging es los.
Wir sind 4 Kilometer gelaufen bis zur Baumgrenze und hatten einen tollen Sonnenuntergang und eine perfekte blaue Stunde. Ein Traum! Ein Winterwunderland. Unberührte Natur. Wenn man vom Weg abkommt, steckt man 1.50 Meter tief im Schnee - einfach klasse.
Wieder zu Hause angekommen gab es dann unseren Gulasch zu essen. Wir tranken Jägermeister und Bier und hatten einen tollen Abend. Leider ohne Sauna, da sein Bad ja eingefroren ist. Ich bin dann um Mitternacht bei Minus 30 grad kacken gegangen. Dieses mal ohne Polarlichter.
Und gegen 2 uhr hatte ich noch eine Zigarette draussen geraucht. Mittlerweile waren es - 32 grad. Das Kälteste in meinem Leben.
Warum sich das gar nicht mal so schlimm anfühlt? Hier weht kein Lüftchen! Das hat uns schon zuvor der Besitzer des Supermarktes gesagt.
Heute haben wir Gulasch gekocht.
Wir sind nicht förderlich für großen Umsatz in der Bar. Dafür aber für Geld sparen und gesund essen.
Nachdem wir alles vorbereitet haben, war es auch schon Nachmittag. Wir waren sehr spät im Bett und haben lange geschlafen.
Es fing auch schon an dunkel zu werden. Visa wollte uns zum höchsten Berg in Lappland bringen - der ist gleich um die Ecke und gerade mal 500 Meter hoch.
Wir haben die Hunde mitgenommen.
Das in dem Karavan zu organisieren war gar nicht so einfach.
Wir hatten die Idee hinten auf der Ladefläche außen mitzufahren - die hat zum Glück ein Dach. Da Marina aber nicht so gut mit Menschen kann, war sie der Beifahrer denn die Hunde sind ziemlich groß. Schnell auf einen Kakao und die Toilette in die Bar dann ging es los.
Wir sind 4 Kilometer gelaufen bis zur Baumgrenze und hatten einen tollen Sonnenuntergang und eine perfekte blaue Stunde. Ein Traum! Ein Winterwunderland. Unberührte Natur. Wenn man vom Weg abkommt, steckt man 1.50 Meter tief im Schnee - einfach klasse.
Wieder zu Hause angekommen gab es dann unseren Gulasch zu essen. Wir tranken Jägermeister und Bier und hatten einen tollen Abend. Leider ohne Sauna, da sein Bad ja eingefroren ist. Ich bin dann um Mitternacht bei Minus 30 grad kacken gegangen. Dieses mal ohne Polarlichter.
Und gegen 2 uhr hatte ich noch eine Zigarette draussen geraucht. Mittlerweile waren es - 32 grad. Das Kälteste in meinem Leben.
Warum sich das gar nicht mal so schlimm anfühlt? Hier weht kein Lüftchen! Das hat uns schon zuvor der Besitzer des Supermarktes gesagt.
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Freitag, 26. Februar 2016
Andreas allein unterwegs: Urlaub vom Urlaub
Tag.8 Freitag, der 26/02/2016
Heute war gammeln angesagt. Visa war etwas niedergeschlagen, weil das Auto derzeit unbrauchbar ist.
Er hat noch ein anderes Auto, dass er nun in Gang gesetzt hat. Es ist eher ein Geländewagen. Er hat erstmal eine Heizung reingestellt um es vorzuwärmen, damit es anspringt. Wir sind zur Toilette in die Hansa-Bar gefahren. Ich saß in der Mitte auf einer Ablade. Es sind ja nur 2 Sitzplätze vorhanden - alles sehr unkonventionell. Dann haben wir noch etwas eingekauft um für Visa das zuvor erwähnte traditionelle norwegische Weihnachtsessen zu kochen.
Zu später Stunde bei - 26 Grad mußte ich dann doch zum ersten Mal die Schnee-Toilette für das große Geschäft benutzen.
Das hatte durchaus Atmosphäre, denn zum ersten Mal hatten wir Polarlichter.
Wow das spannend! Die sind schwer zu erklären. Sie kommen von einer Seite an und wandern wie ein Vorhang oder ein Schleier und verschwinden recht schnell. Dann kommen die nächsten. Ein steter Wandel.
Ich war noch mehrmals draußen um die Lichter anzuschauen. Mittlerweile haben wir Minus 30 Grad. Einfach klasse.
Heute war gammeln angesagt. Visa war etwas niedergeschlagen, weil das Auto derzeit unbrauchbar ist.
Er hat noch ein anderes Auto, dass er nun in Gang gesetzt hat. Es ist eher ein Geländewagen. Er hat erstmal eine Heizung reingestellt um es vorzuwärmen, damit es anspringt. Wir sind zur Toilette in die Hansa-Bar gefahren. Ich saß in der Mitte auf einer Ablade. Es sind ja nur 2 Sitzplätze vorhanden - alles sehr unkonventionell. Dann haben wir noch etwas eingekauft um für Visa das zuvor erwähnte traditionelle norwegische Weihnachtsessen zu kochen.
Zu später Stunde bei - 26 Grad mußte ich dann doch zum ersten Mal die Schnee-Toilette für das große Geschäft benutzen.
Das hatte durchaus Atmosphäre, denn zum ersten Mal hatten wir Polarlichter.
Wow das spannend! Die sind schwer zu erklären. Sie kommen von einer Seite an und wandern wie ein Vorhang oder ein Schleier und verschwinden recht schnell. Dann kommen die nächsten. Ein steter Wandel.
Ich war noch mehrmals draußen um die Lichter anzuschauen. Mittlerweile haben wir Minus 30 Grad. Einfach klasse.
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Donnerstag, 25. Februar 2016
Andreas allein unterwegs: Abenteuer: Massenandrang und Grenzerfahrung ohne Ende
Tag. 7 Donnerstag, der 25/02/2016
Der Ort wo wir uns befinden hat 200 Einwohner. Es gibt bzw. gab 3 Tankstellen - eine hat mittlerweile zugemacht. Zwei Supermärkte, die 7 Tage die Woche aufhaben. Im Winter gibt es eine Bar im Sommer 2. Lustig die Inhaberin von der Bar, die im Winter geschlossen hat, fährt dann in die Schweiz. Bei den Temperaturen hier im Winter würde ich eher den Süden von Europa vorziehen.
Warum es hier" so viele" Einrichtungen gibt, liegt daran, dass der Ort direkt an der Grenze zu Norwegen liegt. Wenn man den Fluss passiert ist man dort.
Da Norwegen ja ein hochpreisiges Land ist, kommen die Leute hierher um einzukaufen.
Heute stand ein Großereignis an: Wir mussten unbedingt in den Baumarkt fahren, denn heute gibt es 80% auf alles! Er macht nämlich dicht.
Wirklich viele tolle Sachen gab es nicht mehr. Die Leute strömten aber rein, um allerlei Kleinigkeiten zu kaufen.
Hier kennt jeder Jeden. So dauerte es etwas, da Visa sich mit allen möglichen Leuten unterhalten hat. Wir sind dann noch ins Büro und haben Kaffe bekommen und eine Einladung für die Sauna heute Abend. Die Leute sind alle sehr nett und gastfreundlich.
Wir mussten heute sogar später noch einmal in den Baumarkt fahren. Die Schlange war so lang, dass keiner von uns warten wollte. Wir bunkerten unsere Sachen im Büro und gingen in die Hansa Bar um Mittag zu essen. Es gab ein simples Buffet für 10 Euro.
Der Vorteil wir war, dass wi auf eine normale funktionierende Toilette gehen konnten.
Anschließend ging es erstmal wieder nach Hause.
Visa ist ja von der Mentalität eher "komm ich heute nicht komm ich morgen". Alles etwas unorganisiert.
Da ticke ich mit Torfinn anders. Wir haben erstmal sein kleines Haus auf Vordermann gebracht und aufgeräumt, Jalousien befestigt, die seit dem Einzug rumlagen und andere diverse handwerkliche Dinge erledigt.
Um 17:00 Uhr gab es eine Einladung bei einer Familie, die seinerzeit als ich mit Björn hier war so toll Elch für und gekocht hat. Ja wieder eine Gelegenheit auf Toilette zu gehen.
Anschließend ging es zurück zum Baumarkt um unsere Sachen abzuholen. Die Schlange war nicht minder kürzer.
Der Chef macht die Kasse, ein anderer Mitarbeiter steht daneben und macht nichts. Hier ticken die Uhren etwas langsamer.
Wir haben die Sachen nach Hause gebracht sind auf einen "Toiletten-Kaffee" zurück zur Bar. Irgendetwas muss man ja kaufen.
Jetzt hieß es ab in die Sauna. Unser Gastgeber für diesen Abend ist uns gleich noch mit seinem Sohn im Supermarkt über den Weg gelaufen. Dort gibt es einen kleinen Tresen mit einigen warmen Sachen - unser Abendbrot. Wir haben die beiden dann in den Kofferraum gesteckt und mitgenommen.
Als es bergauf ging, versagte das Auto es ging nichts mehr! Irgendetwas mit dem Getriebe.
Also Auto abstellen und unser Abendbrot und die Getränke selber schleppen. Das Problem war.dass ich keine Handschuhe da hatte. Da werden die Hände sehr schnell kalt.
Gerade als wir unsere Sachen verzehrt hatten und in die Sauna wollten, kam ein Mann herein. Er ist Rentier-Züchter und brauchte Hilfe um die Tiere einzusammeln. Also haben wir erstmal alleine mit Jägermeister vorgeglüht. Dann kam ein alter Opa setzte sich auf die Couch und erzählte etwas, was ich nicht verstand. Der blieb auch den Rest des Abends.
Hier laden sich die Leute wohl selber ein. Weder die Wohnungstür noch die Autotüren sind verschlossen.
Irgendwann ging es dann in die Sauna. Abgekühlt wurde sich draussen auf der Terrasse. Jetzt hatte es mich gereizt in den Schnee zu springen. Ich lag danieder und machte eine Engelfigur in den Schnee bei Minus 18 Grad Celsius!
Es war verdammt kalt - aber saugeil das erlebt zu haben.
Nach ein paar weiteren Saunagängen sollte es nach Hause gehen. Jetzt drückten wir alles was wir hatten, damit das Auto funktioniert. Tat es aber nicht.
Wie riefen den einzigen Taxi-Fahrer im Ort an. Der nahm aber nicht ab. Mittlerweile waren es Minus 23 Grad. Also 2,5 Kilometer in Eiseskälte ohne Handschuhe nach Hause laufen.
Gut das wir etwas dicht waren .Somit hat es sich dennoch ganz gut aushalten lassen.
Der Ort wo wir uns befinden hat 200 Einwohner. Es gibt bzw. gab 3 Tankstellen - eine hat mittlerweile zugemacht. Zwei Supermärkte, die 7 Tage die Woche aufhaben. Im Winter gibt es eine Bar im Sommer 2. Lustig die Inhaberin von der Bar, die im Winter geschlossen hat, fährt dann in die Schweiz. Bei den Temperaturen hier im Winter würde ich eher den Süden von Europa vorziehen.
Warum es hier" so viele" Einrichtungen gibt, liegt daran, dass der Ort direkt an der Grenze zu Norwegen liegt. Wenn man den Fluss passiert ist man dort.
Da Norwegen ja ein hochpreisiges Land ist, kommen die Leute hierher um einzukaufen.
Heute stand ein Großereignis an: Wir mussten unbedingt in den Baumarkt fahren, denn heute gibt es 80% auf alles! Er macht nämlich dicht.
Wirklich viele tolle Sachen gab es nicht mehr. Die Leute strömten aber rein, um allerlei Kleinigkeiten zu kaufen.
Hier kennt jeder Jeden. So dauerte es etwas, da Visa sich mit allen möglichen Leuten unterhalten hat. Wir sind dann noch ins Büro und haben Kaffe bekommen und eine Einladung für die Sauna heute Abend. Die Leute sind alle sehr nett und gastfreundlich.
Wir mussten heute sogar später noch einmal in den Baumarkt fahren. Die Schlange war so lang, dass keiner von uns warten wollte. Wir bunkerten unsere Sachen im Büro und gingen in die Hansa Bar um Mittag zu essen. Es gab ein simples Buffet für 10 Euro.
Der Vorteil wir war, dass wi auf eine normale funktionierende Toilette gehen konnten.
Anschließend ging es erstmal wieder nach Hause.
Visa ist ja von der Mentalität eher "komm ich heute nicht komm ich morgen". Alles etwas unorganisiert.
Da ticke ich mit Torfinn anders. Wir haben erstmal sein kleines Haus auf Vordermann gebracht und aufgeräumt, Jalousien befestigt, die seit dem Einzug rumlagen und andere diverse handwerkliche Dinge erledigt.
Um 17:00 Uhr gab es eine Einladung bei einer Familie, die seinerzeit als ich mit Björn hier war so toll Elch für und gekocht hat. Ja wieder eine Gelegenheit auf Toilette zu gehen.
Anschließend ging es zurück zum Baumarkt um unsere Sachen abzuholen. Die Schlange war nicht minder kürzer.
Der Chef macht die Kasse, ein anderer Mitarbeiter steht daneben und macht nichts. Hier ticken die Uhren etwas langsamer.
Wir haben die Sachen nach Hause gebracht sind auf einen "Toiletten-Kaffee" zurück zur Bar. Irgendetwas muss man ja kaufen.
Jetzt hieß es ab in die Sauna. Unser Gastgeber für diesen Abend ist uns gleich noch mit seinem Sohn im Supermarkt über den Weg gelaufen. Dort gibt es einen kleinen Tresen mit einigen warmen Sachen - unser Abendbrot. Wir haben die beiden dann in den Kofferraum gesteckt und mitgenommen.
Als es bergauf ging, versagte das Auto es ging nichts mehr! Irgendetwas mit dem Getriebe.
Also Auto abstellen und unser Abendbrot und die Getränke selber schleppen. Das Problem war.dass ich keine Handschuhe da hatte. Da werden die Hände sehr schnell kalt.
Gerade als wir unsere Sachen verzehrt hatten und in die Sauna wollten, kam ein Mann herein. Er ist Rentier-Züchter und brauchte Hilfe um die Tiere einzusammeln. Also haben wir erstmal alleine mit Jägermeister vorgeglüht. Dann kam ein alter Opa setzte sich auf die Couch und erzählte etwas, was ich nicht verstand. Der blieb auch den Rest des Abends.
Hier laden sich die Leute wohl selber ein. Weder die Wohnungstür noch die Autotüren sind verschlossen.
Irgendwann ging es dann in die Sauna. Abgekühlt wurde sich draussen auf der Terrasse. Jetzt hatte es mich gereizt in den Schnee zu springen. Ich lag danieder und machte eine Engelfigur in den Schnee bei Minus 18 Grad Celsius!
Es war verdammt kalt - aber saugeil das erlebt zu haben.
Nach ein paar weiteren Saunagängen sollte es nach Hause gehen. Jetzt drückten wir alles was wir hatten, damit das Auto funktioniert. Tat es aber nicht.
Wie riefen den einzigen Taxi-Fahrer im Ort an. Der nahm aber nicht ab. Mittlerweile waren es Minus 23 Grad. Also 2,5 Kilometer in Eiseskälte ohne Handschuhe nach Hause laufen.
Gut das wir etwas dicht waren .Somit hat es sich dennoch ganz gut aushalten lassen.
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Mittwoch, 24. Februar 2016
Andreas allein unterwegs: Von der Hauptstadt nach Lappland
Tag 6. Mittwoch, der 24/02/2012
Heute steht ein neues Abenteuer bevor. Wir wollen nach Alta fliegen um von dort nach 4 Stunden und 20 Minuten mit dem Bus und weiteren 20 km mit dem Auto unseren Freund in Lappland zu besuchen.
Heute gibt es auch nicht die Option bis nachmittags rumzugammeln.
Um 6:30 Uhr hat der Wecker geklingelt. Wie immer wenn ich auf Tour gehe habe ich sehr schlecht geschlafen. So habe ich auch diesmal nur 4 Stunden geschlafen.
Wir waren recht flott beim Aufstehen, so das wir schon 20 Minuten eher am Bahnhof im „Sentrum" (das Wort wollte ich unbedingt noch unterbringen) waren.
Wir haben wieder den Schnellzug genommen.
Ist schon klasse die Verbindung. Der Zug fährt im 10-Minuten Takt und braucht für 40 km gerade mal 19 Minuten. Eigentlich! Heute war es etwas anders. Kurz vorm Flughafen blieben wir im Nichts stehen und nach 5 Minuten kam dann auch mal ne Ansage, dass es Gleis Probleme gibt. Wenn man mehr weiss, gibt man Bescheid. Nach 5 Minuten kam dann die nächste Durchsage. Wir müssen zurück fahren bis zum nächsten Bahnhof, damit wir das Gleis wechseln können.
Nach weiteren 5 Minuten, nach dem der Zugführer an uns vorbeigelaufen war, ging es los.
Am Bahnhof angekommen ist der Fahrer wieder zurückgelaufen und es ging gleich los Richtung Flughafen.
Ich habe dann dank meiner guten Orientierung herausgefunden, dass wir dieses ganze Trallala für gerade mal eine Distanz von nicht mal einen Kilometer veranstaltet haben. Jetzt waren wir auf den Gleisen der normalen Strecke, um dann kurz nach der Stelle. wo wir zuvor standen, wieder auf die Schnelltrasse einzubiegen.
Es gab dann noch eine Durchsage: Wenn man seinen Flug verpasst, bekommt man das Geld von der Eisenbahn zurück erstattet.
Jetzt hatten wir 30 Minuten Verspätung und noch 50 Minuten zum Abflug.
Das ist aber mehr als ausreichend, da der Flughafen recht überschaubar ist.
Irgendwie ist in Norwegen alles etwas moderner und unserer Zeit voraus. Bezahlt wird meist nur noch mit VISA-Karte.
Wenn man mit der einheimischen Linie Norwegian Airlines fliegt, druckt man sich am Flughafen seine Bord Karte selber aus. Ebenso das Band was um das Gepäck geklebt wird.
Dann geht man zum Band fürs Gebäck, legt es drauf und scannt den Code selber ein. Dann nimmt das Gepäc im wahrsten Sinne des Wortes seinen Lauf.
Da wird aber kräftig an Personal gespart.
Es ging pünktlich nach Alta. Es war eine Boing 747. Ich hätte ja eher mit einer Propeller Maschine gerechnet. Da oben im Norden wohnen ja dann doch nicht so viele Menschen.
Als wir am Flughafen angekommen sind, hatte ich gesehen das in knapp 2 Stunden ein Flugzeug aus Hannover dort landet. So wollte ich ja auch ursprünglich anreisen, ich hatte nur keine Flüge gefunden und das Reisebüro sagte, man hat die Verbindung mangels Nachfrage gestrichen. Irgendwie müssen dann wohl doch ein paar Leute aus unserem schönen Hannover dahin wollen, dass es jetzt doch im Flugplan ist.
So wie es jetzt läuft ist es aber sehr gut sonst hätte ich ja Oslo nicht kennengelernt.
Nach 30 Minuten kam unser Bus, wobei das nicht ganz klar war. Der hatte nämlich die falsche Nummer als Beschilderung und woanders warteten auch keine Leute mehr auf irgendetwas. Gut das ich mit einem Einheimischen reise.
In Olderfjord mussten wir noch einmal den Bus wechseln. Das klappte prima im nichts von Norwegen ein perfekter Anschlussverkehr.
Die Busfahrt war spannend. Wir fuhren durch Berge, Täler und an einem riesigem Fjord entlang. Es lag eine Menge Schnee. Wohnen möchte ich hier allerdings nicht. Hier stehen die Häuser meist nur einzeln rum.
Visa hat uns mit dem Auto abgeholt und zum Abendessen in die Hansa Bar eingeladen.
Es gab Rentier mit Kartoffel Püree.
Das Fleisch war so zubereitet das man es Stunden kocht. Dadurch war es wie Butter im Mund.
Yummy Yummy lecker.
Anschließend ging es in die die Villa Kunterbunt. Na ja nicht ganz - es ist aber ein kleines gemütliches Haus. Rot angestrichen wie die meisten Häuser hier.
Wir hatten noch einen Mitternachts-Spaziergang mit den Hunden gemacht.
Hier liegt so viel Schnee, dass wir teilweise einen Meter im Schnee versanken.
Das wirkliche Problem hier ist aber, dass sowohl die Wasserleitung als auch das Abwasser eingefroren ist.
Also auf die Toilette gehen heißt zurück zur Natur. Das kann ja was werden - es wird jeden Tag kälter! Am Sonntag sind es Minus 24 Grad.
Da müssen wir jetzt durch. Ich wollte ja mal eine Grenzerfahrung machen.
Heute steht ein neues Abenteuer bevor. Wir wollen nach Alta fliegen um von dort nach 4 Stunden und 20 Minuten mit dem Bus und weiteren 20 km mit dem Auto unseren Freund in Lappland zu besuchen.
Heute gibt es auch nicht die Option bis nachmittags rumzugammeln.
Um 6:30 Uhr hat der Wecker geklingelt. Wie immer wenn ich auf Tour gehe habe ich sehr schlecht geschlafen. So habe ich auch diesmal nur 4 Stunden geschlafen.
Wir waren recht flott beim Aufstehen, so das wir schon 20 Minuten eher am Bahnhof im „Sentrum" (das Wort wollte ich unbedingt noch unterbringen) waren.
Wir haben wieder den Schnellzug genommen.
Ist schon klasse die Verbindung. Der Zug fährt im 10-Minuten Takt und braucht für 40 km gerade mal 19 Minuten. Eigentlich! Heute war es etwas anders. Kurz vorm Flughafen blieben wir im Nichts stehen und nach 5 Minuten kam dann auch mal ne Ansage, dass es Gleis Probleme gibt. Wenn man mehr weiss, gibt man Bescheid. Nach 5 Minuten kam dann die nächste Durchsage. Wir müssen zurück fahren bis zum nächsten Bahnhof, damit wir das Gleis wechseln können.
Nach weiteren 5 Minuten, nach dem der Zugführer an uns vorbeigelaufen war, ging es los.
Am Bahnhof angekommen ist der Fahrer wieder zurückgelaufen und es ging gleich los Richtung Flughafen.
Ich habe dann dank meiner guten Orientierung herausgefunden, dass wir dieses ganze Trallala für gerade mal eine Distanz von nicht mal einen Kilometer veranstaltet haben. Jetzt waren wir auf den Gleisen der normalen Strecke, um dann kurz nach der Stelle. wo wir zuvor standen, wieder auf die Schnelltrasse einzubiegen.
Es gab dann noch eine Durchsage: Wenn man seinen Flug verpasst, bekommt man das Geld von der Eisenbahn zurück erstattet.
Jetzt hatten wir 30 Minuten Verspätung und noch 50 Minuten zum Abflug.
Das ist aber mehr als ausreichend, da der Flughafen recht überschaubar ist.
Irgendwie ist in Norwegen alles etwas moderner und unserer Zeit voraus. Bezahlt wird meist nur noch mit VISA-Karte.
Wenn man mit der einheimischen Linie Norwegian Airlines fliegt, druckt man sich am Flughafen seine Bord Karte selber aus. Ebenso das Band was um das Gepäck geklebt wird.
Dann geht man zum Band fürs Gebäck, legt es drauf und scannt den Code selber ein. Dann nimmt das Gepäc im wahrsten Sinne des Wortes seinen Lauf.
Da wird aber kräftig an Personal gespart.
Es ging pünktlich nach Alta. Es war eine Boing 747. Ich hätte ja eher mit einer Propeller Maschine gerechnet. Da oben im Norden wohnen ja dann doch nicht so viele Menschen.
Als wir am Flughafen angekommen sind, hatte ich gesehen das in knapp 2 Stunden ein Flugzeug aus Hannover dort landet. So wollte ich ja auch ursprünglich anreisen, ich hatte nur keine Flüge gefunden und das Reisebüro sagte, man hat die Verbindung mangels Nachfrage gestrichen. Irgendwie müssen dann wohl doch ein paar Leute aus unserem schönen Hannover dahin wollen, dass es jetzt doch im Flugplan ist.
So wie es jetzt läuft ist es aber sehr gut sonst hätte ich ja Oslo nicht kennengelernt.
Nach 30 Minuten kam unser Bus, wobei das nicht ganz klar war. Der hatte nämlich die falsche Nummer als Beschilderung und woanders warteten auch keine Leute mehr auf irgendetwas. Gut das ich mit einem Einheimischen reise.
In Olderfjord mussten wir noch einmal den Bus wechseln. Das klappte prima im nichts von Norwegen ein perfekter Anschlussverkehr.
Die Busfahrt war spannend. Wir fuhren durch Berge, Täler und an einem riesigem Fjord entlang. Es lag eine Menge Schnee. Wohnen möchte ich hier allerdings nicht. Hier stehen die Häuser meist nur einzeln rum.
Visa hat uns mit dem Auto abgeholt und zum Abendessen in die Hansa Bar eingeladen.
Es gab Rentier mit Kartoffel Püree.
Das Fleisch war so zubereitet das man es Stunden kocht. Dadurch war es wie Butter im Mund.
Yummy Yummy lecker.
Anschließend ging es in die die Villa Kunterbunt. Na ja nicht ganz - es ist aber ein kleines gemütliches Haus. Rot angestrichen wie die meisten Häuser hier.
Wir hatten noch einen Mitternachts-Spaziergang mit den Hunden gemacht.
Hier liegt so viel Schnee, dass wir teilweise einen Meter im Schnee versanken.
Das wirkliche Problem hier ist aber, dass sowohl die Wasserleitung als auch das Abwasser eingefroren ist.
Also auf die Toilette gehen heißt zurück zur Natur. Das kann ja was werden - es wird jeden Tag kälter! Am Sonntag sind es Minus 24 Grad.
Da müssen wir jetzt durch. Ich wollte ja mal eine Grenzerfahrung machen.
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Dienstag, 23. Februar 2016
Andreas allein unterwegs: Französische Schweinereien
Tag 5. Dienstag, der 23. Januar 2016.
Yeah heute haben wir die Wohnung eine Stunde früher verlassen - diesmal schon um 13:00 Uhr. Irgendwie ist ja auch alles entspannt hier und Oslo auch nicht so groß das man sich unter Druck setzen muss.
Alles ist quadratisch, praktisch, gut :-))).
Als Erstes wollte ich Shoppen und unbedingt ein Spiel für Björn finden. Nach einiger Rennerei ,1 Stunde und 3 Spieleladen später habe ich ernüchternt aufgegeben. Es waren Buchläden mit der kleinsten Auswahl die ich je gesehen hatte. Hier kauft man wohl online und es lohnt sich für die Läden nicht mehr. Ein Laden von den Dreien hat sogar alle Spiele entfernt und das war der, den ich im Internet gefunden habe, der die beste Auswahl haben soll. Sorry Björn - kein tolles Souvenir für dich. Ich gab alles, es hat aber nicht gereicht.
Nun ging es los auf eine erneute Stadttour.
Es ging entlang der Karl-Johans-Gate. Die hatte ich zuvor schon mal erwähnt - so was wir die Bahnhofstraße. Sie geht vom Bahnhof direkt zum Schloss.
Zu Beginn ist es eine Shopping Straße. Auf einem Haus ist eine Riesen-Werbung von der berühmten norwegischen Schokoladen Fabrik Freia angebracht. Torfinn sagte mir, dass ist das einzige Haus mit Werbung auf dem Dach wegen der Tradition. Ansonsten ist es nicht erlaubt.
Nach der Abteilung Kaufrausch öffnet sich die Straße zu einem Boulevard mit Grünanlagen. Hier befinden sich repräsentative Gebäude wie das Parlament (Stortinget), das Nationaltheatret und zu guter Letzt am Ende auf einem Hügel Ded Kongelige Slott. Da erahnt wohl jeder was das sein soll und jenes ist eher von kleiner Statur und schlicht. Drumherum sind einige Grünanlagen ich muss wohl mal im Sommer zurückkommen.
Auf dem Weg Richtung Wasser passierten wir die Patisserie Pascal.
Da lagen schon allerhand leckere Sauereien in der Auslage.
Jetzt hielt uns nichts mehr wir sind rein und haben zwei heiße Schokoladen bestellt und zwei lecker Teilchen. Die wurden auf einem Teller mit Vanillesauce kredenzt mit einem Glas Himbeeren und Preiselbeeren in Saft. Ich glaube wir hatten dann am Schluß eine Rechnung von 30 Euro. Es hat sich gelohnt und es ist Urlaub. Man macht das ja nicht aller Tage. Ich hatte Torfinn eingeladen, da er immer kocht und ich somit schon viel Geld sparen konnte. Norwegen ist bei essen und trinken und den meisten anderen Sachen ein hochpreisiges Land.
Jetzt ging es weiter Richtung Fjord.
Den Bereich der Oper im Osten hatten wir ja schon erkundet. Heute war der andere Teil dran.
Hier befindet sich der alte West Bahnhof, in dem heute jedes Jahr die Friedensnobelpreise verliehen werden.
Auch das riesige Rathaus. Ein Backsteinklotz mit 2 Türmen. Die Einheimischen nennen ihn „geitost".
Das ist hier ein brauner Ziegenkäse, der in Klumpen verkauft wird. Der Bau des gewaltigen Kastens hat alleine 19 Jahre gebraucht.
Gleich nebenan befindet sich die "Akerhus Festning“ - eine alte Festungsanlage aus dem Mittelalter. Es kostet keinen Eintritt sie zu betreten. Es gibt lauter Alte Mauern, die man entlang gehen kann und die einem immer wieder tolle Perspektiven aufs Wasser bieten mit einer tollen Sicht auf den Hafen.
Hier ist noch etwas Besonderes: Björns Mutti war hier vor fast genau 50 Jahren. Sie hatte zu Hause eine Postkarte, die sie mir zeigte als sie wußte das ich Oslo besuchen werde. Ich machte ein Foto davon. Nun hatte ich auch die Stelle gefunden von wo aus das Foto gemacht wurde: Von der Festung aus.
Bis auf 4 Gebäude die ich noch identifizieren konnte ist nichts mehr so wie vor 50 Jahren.
Zum Abschluss der Tour ging es noch in den Stadtteil "Kvadraturen" gleich neben der Festung gelegen. Hier wurde alles nach dem großen Brand von 1624 quadratisch angelegt. In der Mitte befindet sich der Christiana torv. Der zentrale Platz. Bevor Oslo Oslo war, hieß es ja mal Christiana.
An diesem Platz wurde früher Markt gehalten und Menschen hingerichtet.
Heute steht hier das älteste Gebäude der Stadt von 1626 hier. Das erste Rathaus der Stadt, sowie die Skulptur einer riesigen Hand vom Stadtgründer Christian IV.
Jetzt war unser Pensum erreicht es gab einen schönen Sonnenuntergang und wir liefen zurück nach Hause. Wieder ein Tag zu Fuß ohne Bahnen. Das hat Spaß gemacht und Geld gespart.
Yeah heute haben wir die Wohnung eine Stunde früher verlassen - diesmal schon um 13:00 Uhr. Irgendwie ist ja auch alles entspannt hier und Oslo auch nicht so groß das man sich unter Druck setzen muss.
Alles ist quadratisch, praktisch, gut :-))).
Als Erstes wollte ich Shoppen und unbedingt ein Spiel für Björn finden. Nach einiger Rennerei ,1 Stunde und 3 Spieleladen später habe ich ernüchternt aufgegeben. Es waren Buchläden mit der kleinsten Auswahl die ich je gesehen hatte. Hier kauft man wohl online und es lohnt sich für die Läden nicht mehr. Ein Laden von den Dreien hat sogar alle Spiele entfernt und das war der, den ich im Internet gefunden habe, der die beste Auswahl haben soll. Sorry Björn - kein tolles Souvenir für dich. Ich gab alles, es hat aber nicht gereicht.
Nun ging es los auf eine erneute Stadttour.
Es ging entlang der Karl-Johans-Gate. Die hatte ich zuvor schon mal erwähnt - so was wir die Bahnhofstraße. Sie geht vom Bahnhof direkt zum Schloss.
Zu Beginn ist es eine Shopping Straße. Auf einem Haus ist eine Riesen-Werbung von der berühmten norwegischen Schokoladen Fabrik Freia angebracht. Torfinn sagte mir, dass ist das einzige Haus mit Werbung auf dem Dach wegen der Tradition. Ansonsten ist es nicht erlaubt.
Nach der Abteilung Kaufrausch öffnet sich die Straße zu einem Boulevard mit Grünanlagen. Hier befinden sich repräsentative Gebäude wie das Parlament (Stortinget), das Nationaltheatret und zu guter Letzt am Ende auf einem Hügel Ded Kongelige Slott. Da erahnt wohl jeder was das sein soll und jenes ist eher von kleiner Statur und schlicht. Drumherum sind einige Grünanlagen ich muss wohl mal im Sommer zurückkommen.
Auf dem Weg Richtung Wasser passierten wir die Patisserie Pascal.
Da lagen schon allerhand leckere Sauereien in der Auslage.
Jetzt hielt uns nichts mehr wir sind rein und haben zwei heiße Schokoladen bestellt und zwei lecker Teilchen. Die wurden auf einem Teller mit Vanillesauce kredenzt mit einem Glas Himbeeren und Preiselbeeren in Saft. Ich glaube wir hatten dann am Schluß eine Rechnung von 30 Euro. Es hat sich gelohnt und es ist Urlaub. Man macht das ja nicht aller Tage. Ich hatte Torfinn eingeladen, da er immer kocht und ich somit schon viel Geld sparen konnte. Norwegen ist bei essen und trinken und den meisten anderen Sachen ein hochpreisiges Land.
Jetzt ging es weiter Richtung Fjord.
Den Bereich der Oper im Osten hatten wir ja schon erkundet. Heute war der andere Teil dran.
Hier befindet sich der alte West Bahnhof, in dem heute jedes Jahr die Friedensnobelpreise verliehen werden.
Auch das riesige Rathaus. Ein Backsteinklotz mit 2 Türmen. Die Einheimischen nennen ihn „geitost".
Das ist hier ein brauner Ziegenkäse, der in Klumpen verkauft wird. Der Bau des gewaltigen Kastens hat alleine 19 Jahre gebraucht.
Gleich nebenan befindet sich die "Akerhus Festning“ - eine alte Festungsanlage aus dem Mittelalter. Es kostet keinen Eintritt sie zu betreten. Es gibt lauter Alte Mauern, die man entlang gehen kann und die einem immer wieder tolle Perspektiven aufs Wasser bieten mit einer tollen Sicht auf den Hafen.
Hier ist noch etwas Besonderes: Björns Mutti war hier vor fast genau 50 Jahren. Sie hatte zu Hause eine Postkarte, die sie mir zeigte als sie wußte das ich Oslo besuchen werde. Ich machte ein Foto davon. Nun hatte ich auch die Stelle gefunden von wo aus das Foto gemacht wurde: Von der Festung aus.
Bis auf 4 Gebäude die ich noch identifizieren konnte ist nichts mehr so wie vor 50 Jahren.
Zum Abschluss der Tour ging es noch in den Stadtteil "Kvadraturen" gleich neben der Festung gelegen. Hier wurde alles nach dem großen Brand von 1624 quadratisch angelegt. In der Mitte befindet sich der Christiana torv. Der zentrale Platz. Bevor Oslo Oslo war, hieß es ja mal Christiana.
An diesem Platz wurde früher Markt gehalten und Menschen hingerichtet.
Heute steht hier das älteste Gebäude der Stadt von 1626 hier. Das erste Rathaus der Stadt, sowie die Skulptur einer riesigen Hand vom Stadtgründer Christian IV.
Jetzt war unser Pensum erreicht es gab einen schönen Sonnenuntergang und wir liefen zurück nach Hause. Wieder ein Tag zu Fuß ohne Bahnen. Das hat Spaß gemacht und Geld gespart.
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