Dienstag, der 02/12/2014.
Um 7:45 Uhr sollte der Wecker klingeln. Ich war allerdings schon eine Stunde früher wach und konnte perdu nicht mehr einschlafen.
Um 8:30 Uhr habe ich mit meinem Gastgeber die Wohnung verlassen er ging zum Sport und ich zum Flughafen.
Ich habe mir ein Ticket für die letzte Fahrt mit der Metro gekauft. Der Flughafen ist eine Sonderzone somit hat die einfache Fahrt 5 Euro gekostet.
Zuerst ging es mit der Linie 1 bis Cuatro Caminos auf dem Weg dorthin lag eine Geisterstation (Chamberí)
Ich konnte sie während der Fahrt im Tunnel sehen.
Da die Linie 1 sehr hoch in der Umsteigestation über die ich gestern schon berichtete anhält und ich schweres Gebäck habe entschied ich mich für die Rolltreppe. Ich mußte 4 Rolltreppen und eine feste Treppe benutzen bis ich wieder ganz unten war. Danach ging es eine Station mit der Ringlinie 6 mit einem sehr alten Fahrzeug. Normalerweise gibt es so ein "Ding Ding"-Signal und ein Blinklicht oberhalb der Türen bevor sie schließen. Bei dieser Bahn wird gepfiffen - es hört sich ein bisschen an wie eine Panflöte. Während man bei den moderneren Bahnen über Knopfdruck oder Hebel die Türen öffnet, gibt's hier sowas nicht. Alle Türen öffnen und sie sehen so aus wie die Subway in NYC.
Am Flughafen mus vor dem Verlassen der Station der Fahrschein in die Schranke damit sich die Türen öffnen. Das gibt es bei anderen Metro Stationen nicht. Damit wird wohl sichergestellt das man auch ja das Ticket für 5 Euro und nicht die normale Einzelfahrt für 2 Euro kauft.
Apropos Schranke: Bei der S-Bahn hatte ich auch eine Schranke, aber nur mein normales DB Fernverkehrs Ticket. Das paßte da natürlich nicht rein. Ich berichtete ja, dass ich damit die S-Bahn zur Weiterfahrt benutzen darf. Am Vodaphone Sol Platz wo ich ausgestiegen bin war Personal die Dame schaute sich das Ticket genau an und öffnete die Tür und lies mich passieren.
Am Flughafen war auch wieder der Mann, der mir bei der Ankunft mein 3 Zonen Ticket ausreden wollte, weil es ja so teuer war. Hätte ich mal auf ihn gehört! Den ersten Tag hatte ich es ja nicht benutzt. Ich sagte Tschüss und das ich eine schöne Zeit hatte. Er fragte noch ob ich den die Tram gesehen hatte ich sagte ja und bin von dannen.
Insgesamt hat mir der Nahverkehr dann doch 43,80 Euro gekostet. Für 4 Tage Madrid wobei ich an 2 Tagen jeweils nur eine einfache Fahrt gekauft hatte.
Der Zug Santiago de Compostela und zurück hat mit 108,40 Euro zu Buche geschlagen und der Flug auch noch einmal mit 127,51 Euro. Somit haben die Reisekosten 270,71 Euro betragen. Insgesamt ging das eigentlich.
Jetzt sitze ich am Gate K62 und warte auf meinen Flug 3694 um auf Platz 4F Platz zu nehmen.
Hannover ich komme :-)))). ❤❤
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Dienstag, 2. Dezember 2014
Montag, 1. Dezember 2014
Zurück nach Madrid Kuriositäten. Nahverkehr.
Montag, der 01/12/2014
Es war eine unvergessliche Zeit in Santiago de Compostela.
Javier konnte mir sehr viel erzählen. Zum Beispiel, dass die Schnellzüge Hybrid Züge sind. Sie fahren mit Strom wo er schon vorhanden ist und mit Diesel auf den anderen Strecken.
Auf der Strecke von Madrid gibt es bisher nur auf dem ersten und letzten Abschnitt Strom. In Medina del Campo wechselte der Strom von 3000 auf 25000 Volt die Züge sind ja Multitasking fähig. Wie schon erwähnt wird aber kräftig gebaut. Die Strecke soll in 2 Jahren komplett umgebaut sein. Dadurch halbiert sich fast die Fahrzeit, da dann alles auf Hochgeschwindigkeit ausgelegt ist.
Außerdem wußte er zu berichten, dass der Fluß in Madrid mit den tollen Grünanlagen vor der Verschönerung kein Ufer hatte. Beidseitig vom Fluß waren breite Hauptstraßen ohne Flair.
Ich habe noch einen alten Stadtplan von Madrid - das stimmt alles nur Straßen. Die Straßen hat man nun unter die Erde verlegt und den dadurch gewonnen Platz in die wunderschöne Parkanlage umgebaut.
Ich fragte ihn was Santiago de Compostela heißt. Es gibt ja so tolle Namen Villa Nova i la Geltru - also „neue Stadt am Fluß Geltru“. Hier sind es einfach nur 2 Namen weil es mal 2 Städte waren.
Danilo wiederum berichtete mir das der Fluß aus Madrid in den Tejo Fluß mündet der fliesst durch Lissabon dem Ziel unserer nächsten Reise und weiter in den Atlantik. Somit schließt sich der Kreis.
Ich sitze gerade im Zug A 4084
Wagen 5 und habe wieder den Platz 3B.
Dieses mal ist es voller. Keine freie Sitzplatzwahl.
An der ersten Station Ourense hatten wir knapp 10 Minuten Aufenthalt. Einige stiegen aus um eine zu Rauchen und der Zug Schaffner erzählte, dass die Türen geschlossen werden und dann wieder geöffnet. Ich verstand das natürlich nicht wegen mangelnder Spanisch Kenntnisse. Ich fragte einen Fahrgast was der Schaffner meinte er konnte es mir übersetzten. Der Grund war, dass ein anderer Zug angekuppelt hat. Jetzt sind wir wieder ein Langzug und es wurden wieder Kopfhörer für das Fernsehprogramm verteilt.
Es lief ein toller Film mit einem jungen der alleine durch Amerika reist und allerlei Abenteuer erlebt leider nur in Spanisch ich hoffe ich bekomme raus was das für ein Film ist.
(Nachtrag: Der Film heisst „Die Karte meiner Träume“ und ist sehr zu empfehlen!)
Quiz wer findet es raus.
Danach kam noch ein Film interessanterweise waren beides französische Produktionen.
Auf der Zugfahrt habe ich über 50 Tunnels passiert. Auf dem alten Teil der Strecke fuhren wir meist 99 km/h. Der Zug ist gut isoliert vom Gefühl her dachte ich wir fahren 60 km/h.
Unterwegs wurde eine Station angesagt - der Zug hatte aber nicht angehalten sondern ist durchgefahren.
Warum keine Ahnung. Vielleicht weil man den Schnellzug vorher reservieren muß und keiner dort ein und aussteigen wollte. Später wiederholte sich das noch neunmal evtl. wurden ja auch nur die falschen Daten eingetippt.
Am Ende der Fahrt kam noch eine Durchsage das die Tickets vom Fernverkehr auch im Nahverkehr gültig sind und es gibt keine Stufe so wie bei uns zwischen Zug und Bahnsteig.
Die Landschaft wechselte von hügelig und bewaldet auf flach fast ohne Vegetation. Dann kamen Berge die gelb waren. Bis hin zu Schnee auf den Spitzen. Obwohl es draußen 17 Grad war.
Teilweise fühlte ich mich an unsere Tour durch Amerika erinnert.
In Madrid angekommen habe ich das Angebot genutzt und bin statt 11 Stationen mit der U-Bahn nur 2 Stationen mit der S-Bahn (Cercanías) bis Sol Gefahren. Dann umgestiegen und eine Station mit der U-Bahn. Trotz Umstieg war ich viel schneller.
Die Eisenbahn fährt hier übrigens richtig im Rechtsverkehr.
Nachdem ich meine Tasche weggebracht habe bin ich noch einmal los.
Zuerst habe ich ein bisschen die U-Bahn erkundet.
Zum Beispiel heißt die Linie 2 O2. Ich hatte mich schon gewundert. Auch die Station am zentralen Platz. Heisst nicht nur Sol sondern Vodaphone Sol. Ok da hat man sich wohl kaufen lassen eine ganze Linie und den zentralen Platz mit U-Bahn und S-Bahn Knoten. Der Kapitalismus lässt Grüßen.
Dann bin ich zum Knotenpunkt Cuatro Caminos gefahren. Hier soll die tiefste U-Bahnstation sein speziell der Bahnsteig der Linie 6 mit -48 Meter.
Ok einmal rauf zur Straße ich kam aus einer anderen Linie und dann alles runterlaufen. Sage und schreibe 261 Stufen ging es bergab - Wow.
Madrid hat übrigens nach London das 2. größte Metronetz in Europa. Mit einer Länge von 291 km und 289 Stationen. Hannover hat immerhin ca. 120 km und 198 Stationen. Madrid hat 3 Millionen Einwohner mit drumherum gesamt 5 Millionen. Hannover „nur“ 520.000 mit drumherum 1.1 Millionen.
Dann sollte es noch die Linie R sein - die einzige Buchstaben Linie.
Die zu fahren kann keine Freude sein. Sie besteht sage und schreibe aus 2 Stationen. Losfahren anhalten zurückfahren usw. Das müssen ja 50 Runden am Tag sein!
Wenn eine Station in der Kurve lieg, gibt es die Durchsage Achtung die Station liegt in einer „Curva“.
Öfter habe ich auch beobachtet, dass die Fahrer wenn noch jemand angerannt kommt den Tür schließen Prozess abbrechen und die angelaufenen Fahrgäste noch mitnehmen.
Anschließend habe ich mich treiben lassen bin noch etwas durch die Innenstadt gegangen die verhältnismäßig leer war. Montag ist wohl Entspannungstag und die meisten Touristen sind weg.
Danach habe ich gezielt Grünanlagen aufgesucht. Bin noch einmal zum Fluß gegangen - Vis a vis vom Schloss habe ich mir ein San Miquel gekönnt mit 5,4 %.
Dabei fuhr die Motorrad-Polizei vorbei und schaute etwas skeptisch hielt aber nicht an.
Zwischen den Stationen Latina Linie 5 und Lavapiés Linie 3 liegt das alternative Viertel. Ich hätte an jeder Ecke Drogen kaufen können. Hier habe ich mein letztes Abendmahl in Madrid verspeist es gab noch einmal Pollo für günstige 5 Euro.
Das habe ich mir redlich verdient. Ich bin im Zickzack hin und her gelaufen bis ich mich entscheiden konnte.
Auf dem Nachhauseweg bin ich noch einmal durch das Schwulen Viertel gelaufen das liegt nah bei meiner Unterkunft. Das ist nicht meine Welt.
Einer toller eingebildeter und "schöner" als der Andere. Alles Trutschen mit dem gleichen Bartwuchs. Die sahen alle geklont aus. Langweeeeilig.
Es war eine unvergessliche Zeit in Santiago de Compostela.
Javier konnte mir sehr viel erzählen. Zum Beispiel, dass die Schnellzüge Hybrid Züge sind. Sie fahren mit Strom wo er schon vorhanden ist und mit Diesel auf den anderen Strecken.
Auf der Strecke von Madrid gibt es bisher nur auf dem ersten und letzten Abschnitt Strom. In Medina del Campo wechselte der Strom von 3000 auf 25000 Volt die Züge sind ja Multitasking fähig. Wie schon erwähnt wird aber kräftig gebaut. Die Strecke soll in 2 Jahren komplett umgebaut sein. Dadurch halbiert sich fast die Fahrzeit, da dann alles auf Hochgeschwindigkeit ausgelegt ist.
Außerdem wußte er zu berichten, dass der Fluß in Madrid mit den tollen Grünanlagen vor der Verschönerung kein Ufer hatte. Beidseitig vom Fluß waren breite Hauptstraßen ohne Flair.
Ich habe noch einen alten Stadtplan von Madrid - das stimmt alles nur Straßen. Die Straßen hat man nun unter die Erde verlegt und den dadurch gewonnen Platz in die wunderschöne Parkanlage umgebaut.
Ich fragte ihn was Santiago de Compostela heißt. Es gibt ja so tolle Namen Villa Nova i la Geltru - also „neue Stadt am Fluß Geltru“. Hier sind es einfach nur 2 Namen weil es mal 2 Städte waren.
Danilo wiederum berichtete mir das der Fluß aus Madrid in den Tejo Fluß mündet der fliesst durch Lissabon dem Ziel unserer nächsten Reise und weiter in den Atlantik. Somit schließt sich der Kreis.
Ich sitze gerade im Zug A 4084
Wagen 5 und habe wieder den Platz 3B.
Dieses mal ist es voller. Keine freie Sitzplatzwahl.
An der ersten Station Ourense hatten wir knapp 10 Minuten Aufenthalt. Einige stiegen aus um eine zu Rauchen und der Zug Schaffner erzählte, dass die Türen geschlossen werden und dann wieder geöffnet. Ich verstand das natürlich nicht wegen mangelnder Spanisch Kenntnisse. Ich fragte einen Fahrgast was der Schaffner meinte er konnte es mir übersetzten. Der Grund war, dass ein anderer Zug angekuppelt hat. Jetzt sind wir wieder ein Langzug und es wurden wieder Kopfhörer für das Fernsehprogramm verteilt.
Es lief ein toller Film mit einem jungen der alleine durch Amerika reist und allerlei Abenteuer erlebt leider nur in Spanisch ich hoffe ich bekomme raus was das für ein Film ist.
(Nachtrag: Der Film heisst „Die Karte meiner Träume“ und ist sehr zu empfehlen!)
Quiz wer findet es raus.
Danach kam noch ein Film interessanterweise waren beides französische Produktionen.
Auf der Zugfahrt habe ich über 50 Tunnels passiert. Auf dem alten Teil der Strecke fuhren wir meist 99 km/h. Der Zug ist gut isoliert vom Gefühl her dachte ich wir fahren 60 km/h.
Unterwegs wurde eine Station angesagt - der Zug hatte aber nicht angehalten sondern ist durchgefahren.
Warum keine Ahnung. Vielleicht weil man den Schnellzug vorher reservieren muß und keiner dort ein und aussteigen wollte. Später wiederholte sich das noch neunmal evtl. wurden ja auch nur die falschen Daten eingetippt.
Am Ende der Fahrt kam noch eine Durchsage das die Tickets vom Fernverkehr auch im Nahverkehr gültig sind und es gibt keine Stufe so wie bei uns zwischen Zug und Bahnsteig.
Die Landschaft wechselte von hügelig und bewaldet auf flach fast ohne Vegetation. Dann kamen Berge die gelb waren. Bis hin zu Schnee auf den Spitzen. Obwohl es draußen 17 Grad war.
Teilweise fühlte ich mich an unsere Tour durch Amerika erinnert.
In Madrid angekommen habe ich das Angebot genutzt und bin statt 11 Stationen mit der U-Bahn nur 2 Stationen mit der S-Bahn (Cercanías) bis Sol Gefahren. Dann umgestiegen und eine Station mit der U-Bahn. Trotz Umstieg war ich viel schneller.
Die Eisenbahn fährt hier übrigens richtig im Rechtsverkehr.
Nachdem ich meine Tasche weggebracht habe bin ich noch einmal los.
Zuerst habe ich ein bisschen die U-Bahn erkundet.
Zum Beispiel heißt die Linie 2 O2. Ich hatte mich schon gewundert. Auch die Station am zentralen Platz. Heisst nicht nur Sol sondern Vodaphone Sol. Ok da hat man sich wohl kaufen lassen eine ganze Linie und den zentralen Platz mit U-Bahn und S-Bahn Knoten. Der Kapitalismus lässt Grüßen.
Dann bin ich zum Knotenpunkt Cuatro Caminos gefahren. Hier soll die tiefste U-Bahnstation sein speziell der Bahnsteig der Linie 6 mit -48 Meter.
Ok einmal rauf zur Straße ich kam aus einer anderen Linie und dann alles runterlaufen. Sage und schreibe 261 Stufen ging es bergab - Wow.
Madrid hat übrigens nach London das 2. größte Metronetz in Europa. Mit einer Länge von 291 km und 289 Stationen. Hannover hat immerhin ca. 120 km und 198 Stationen. Madrid hat 3 Millionen Einwohner mit drumherum gesamt 5 Millionen. Hannover „nur“ 520.000 mit drumherum 1.1 Millionen.
Dann sollte es noch die Linie R sein - die einzige Buchstaben Linie.
Die zu fahren kann keine Freude sein. Sie besteht sage und schreibe aus 2 Stationen. Losfahren anhalten zurückfahren usw. Das müssen ja 50 Runden am Tag sein!
Wenn eine Station in der Kurve lieg, gibt es die Durchsage Achtung die Station liegt in einer „Curva“.
Öfter habe ich auch beobachtet, dass die Fahrer wenn noch jemand angerannt kommt den Tür schließen Prozess abbrechen und die angelaufenen Fahrgäste noch mitnehmen.
Anschließend habe ich mich treiben lassen bin noch etwas durch die Innenstadt gegangen die verhältnismäßig leer war. Montag ist wohl Entspannungstag und die meisten Touristen sind weg.
Danach habe ich gezielt Grünanlagen aufgesucht. Bin noch einmal zum Fluß gegangen - Vis a vis vom Schloss habe ich mir ein San Miquel gekönnt mit 5,4 %.
Dabei fuhr die Motorrad-Polizei vorbei und schaute etwas skeptisch hielt aber nicht an.
Zwischen den Stationen Latina Linie 5 und Lavapiés Linie 3 liegt das alternative Viertel. Ich hätte an jeder Ecke Drogen kaufen können. Hier habe ich mein letztes Abendmahl in Madrid verspeist es gab noch einmal Pollo für günstige 5 Euro.
Das habe ich mir redlich verdient. Ich bin im Zickzack hin und her gelaufen bis ich mich entscheiden konnte.
Auf dem Nachhauseweg bin ich noch einmal durch das Schwulen Viertel gelaufen das liegt nah bei meiner Unterkunft. Das ist nicht meine Welt.
Einer toller eingebildeter und "schöner" als der Andere. Alles Trutschen mit dem gleichen Bartwuchs. Die sahen alle geklont aus. Langweeeeilig.
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Dienstag, 18. November 2014
Andreas allein: Spanien Tag 2
Freitag, der 18/11/2014.
Madrid Tag 2.
Nach einem kleinen Baquette Frühstück bei Danilo bin ich die andere Seite der Gran Via entlang gelaufen zum Plaza de la Cibeles. Hier stehen einige riesige Jugendstil Häuser - einfach bombastisch. Die Visitenkarte der Stadt.
Ich bin dann die Po del Prado hinunter - einer breiten Hauptstraße aber mit einer parkähnlichen Allee in der Mitte die gerade umgebaut wird. Sehr schön alles.
Am Ende der Allee befindet sich der Bahnhof Estacion de Atocha. Der Bahnhof hat leider traurige Berühmtheit auf Grund eines Terroranschlages erlangt. Er ist ein imposantes rot geklinkertes Backsteingebäude. Das besondere hier: in der Empfangshalle fühlt man sich wie in einem Gewächshaus alles ist begrünt, Palmen wachsen und Fische und Schildkröten schwimmen in einem Teich. Wo kann das warten auf einen Zug schöner sein als hier.
Danach ging es Kreuz und quer durch die Innenstadt um die Sachen von gestern Abend noch einmal bei Tageslicht zu erkunden.
Jetzt war ich etwas platt und es regnet schon den ganzen Tag so das ich nun endlich mal meine 3-Zonen Fahrkarte für die Straßenbahn nutzen möchte.
Ich entschied mich zuerst für die Linie 2. Die beginnt an der Metro Station -so heißt die U-bahn hier- Colonia Jardin.
Es waren zwar nur 13 Stationen, eine Runde hat aber fast 1 Stunde gedauert.
Bei der Tram gab es immer wieder Tunnel Strecken das wird richtig Geld gekostet haben nur leider ist es total dämlich umgesetzt worden.
Es gibt superenge Kurven und Gleisbögen im Tunnel wo die Bahn nur mit 10 km/h fahren darf. Es gab auch öfter Geschwindigkeitsbegrenzungen von 30 km/h. Das Schnellste was gefahren wurde war aber nur auf einem Stück - dort galt 65 km/h. Hier hätte man gerne noch etwas mehr Geld in die Hand nehmen sollen und es gleich richtig machen.
Auf die Tram Linie 3 die an der gleichen Ausgangsstation beginnt hatte ich nun keine Lust mehr.
Es wird mit Einzelwagen gefahren und zur Roush Hour war die Kiste rappelvoll.
Die erste Bahn fährt vom Endpunkt um 6:00 Uhr los wie bei der U-Bahn vorher tut sich hier überhaupt nichts und die letzten Bahnen beider Systeme fahren ein letztes mal 1:30 am Endpunkt ab.
Der dichteste Takt bei der Tram ist 6 Minuten ab 22:00 Uhr nur noch halbstündig.
Da braucht sich kein Hannoveraner mehr zu beschweren.
Nun wollte ich wie angekündigt den Fluß erkunden.
Dabei viel mir eine Seilbahn auf. Ich zwitschte um und wollte einmal eine Runde mit fahren. Das hieß erst einmal Kreuz und Queer auf und ab laufen um die Station zu finden.
Die ganze Konstruktion ist schon ziemlich in die Jahre gekommen
Sie war so vorbereitet, dass 2 Seilbahnen parallel fahren könnten es ist aber nur eine ausgeführt worden.
Es war auch nix los. Eine Runde gabs für 6 Euro. Der Endpunkt war auf einem Berg in einem Park. Es wurde hier alles auf Familien und Kinder ausgelegt mit Restaurant und Spielautomaten ziemlich Kitschig. Gefühlt wurde aber seit 20 Jahren nicht mehr investiert.
Nicht weit von hier war der Freizeit Park mit Achterbahnen etc der machte auch nicht gerade einen einladenden Eindruck.
Nachdem ich meine Runde beendet hatte, bin ich durch einen sehr schönen Rosengarten am Fuße der Seilbahn Station gelaufen der auf dem Weg zum Templo De Debod liegt.
Der Tempel ist selber schon 2200 Jahre alt und natürlich das älteste Gebäude der Stadt er steht hier allerdings erst seit 1972. Die Ägyptische Regierung schenkte in Spanien als dank für die Hilfe spanischer Archäologen bei der Rettung Abu Simbels am Nil während des Baues des Assuanstaudamms. Das war ja schon fast eine Geschichtsstunde.
Highlight Highlight Highlight Highlight.
Jetzt aber schnell zum Fluß. Der hat auch einen Namen Rio Manzanares (Madrid Rio). Am besten man startet am Bahnhof Principe Pio - ein toller alter Bahnhof gebaut wie ein Sandwich. Im Tiefgeschoss fährt die U-Bahn mit 4 Gleisen und 2 Bahnsteigen. Darüber kreuzt die Eisenbahn. Da es wie ein Atrium gebaut ist kann man von der U-Bahn zu den Zügen bis zur Decke schauen. Im seitlichen Empfangsgebäude ist es wie unter den Brücken. Hier versammeln sich die Menschen die von der Gesellschaft vergessen sind. Es ist mittlerweile 17:00 Uhr und noch Tag während in Deutschland alles dunkel ist. Meine Empfehlung immer an der Innenstadt zugewandten Seite entlanglaufen. Der ganze vor Jahren angefangene Umbau des Ufers um ihn für die Einwohner besser zu erschließen hat sich auf jeden Fall bezahlt gemacht. Der Fluß ist mein absolutes Highlight sehr zu empfehlen wenn man etwas länger in der Stadt ist oder bei den heißen Sommern zum entspannen. Es wurde alles Tip Top gestaltet überall gibt es was zu entdecken. Spielplätze, einen Klettergarten klein und fein eine BMX Pipeline, Wasserspiele verschlungene Wege allerlei landschaftlich gestaltete Garten Elemente diverse architektonische Brücken etc.
Ich wollte vom Ausgangspunkt bis zur Metro Station Legazpi laufen. Das heisst eine Metro Linie kreuzen bis zum Ziel kann ja nicht so weit sein. Es ging noch vorbei am Station von Real Madrid am Ende waren es aber knapp 7 Kilometer am Fluß entlang. Das hatte ich aber sowas von unterschätzt. Ich war Platt.
Jetzt waren 2 1/2 Stunden rum und ich war sehr hungrig seit heute morgen habe ich ja nichts mehr gegessen.
Ich bin zurück in die Stadt da waren verstreut 2 kleine Plätze. Die hatte ich heute tagsüber schon entdeckt mit normalem Volk. Da dachte ich das Preis Leistungs Verhältnis stimmt. Es ist hier aber alles etwas teurer und komplizierter. Ich wollte nur eine Kleinigkeit - meist stand aber irgendetwas von Menü auf der Karte von 30 bis 50 Euro. Ich sah mich schon bei Mc Donalds. Auf dem Weg nach Hause auf der Gran Via entdeckte ich einen All you can eat Laden für 9,95 Euro also rein. Das hätte ich mir sparen können danach war mir übel.
Jetzt noch in den Mini Supermarkt und ein paar Bier für mich und den Gastgeber holen. Gestern war ich 22:30 Uhr dort und bekam keins. Ich fragte wieso natürlich sprach der Kassierer kein Englisch wie die meisten Spanier hier.
Eine Kundin signalisierte mir das es nach 22:00 Uhr in keinem Supermarkt hier in der Gegend mehr alkoholische Getränke zu kaufen gibt. Ok öfter mal was neues. Heute war ich 21:50 Uhr drin und habe bekommen was ich wollte.
Kurz nach 22:00 Uhr war ich zu Hause und Danilo war immer noch am massieren - sein letzte Kunde war gerade da.
Madrid Tag 2.
Nach einem kleinen Baquette Frühstück bei Danilo bin ich die andere Seite der Gran Via entlang gelaufen zum Plaza de la Cibeles. Hier stehen einige riesige Jugendstil Häuser - einfach bombastisch. Die Visitenkarte der Stadt.
Ich bin dann die Po del Prado hinunter - einer breiten Hauptstraße aber mit einer parkähnlichen Allee in der Mitte die gerade umgebaut wird. Sehr schön alles.
Am Ende der Allee befindet sich der Bahnhof Estacion de Atocha. Der Bahnhof hat leider traurige Berühmtheit auf Grund eines Terroranschlages erlangt. Er ist ein imposantes rot geklinkertes Backsteingebäude. Das besondere hier: in der Empfangshalle fühlt man sich wie in einem Gewächshaus alles ist begrünt, Palmen wachsen und Fische und Schildkröten schwimmen in einem Teich. Wo kann das warten auf einen Zug schöner sein als hier.
Danach ging es Kreuz und quer durch die Innenstadt um die Sachen von gestern Abend noch einmal bei Tageslicht zu erkunden.
Jetzt war ich etwas platt und es regnet schon den ganzen Tag so das ich nun endlich mal meine 3-Zonen Fahrkarte für die Straßenbahn nutzen möchte.
Ich entschied mich zuerst für die Linie 2. Die beginnt an der Metro Station -so heißt die U-bahn hier- Colonia Jardin.
Es waren zwar nur 13 Stationen, eine Runde hat aber fast 1 Stunde gedauert.
Bei der Tram gab es immer wieder Tunnel Strecken das wird richtig Geld gekostet haben nur leider ist es total dämlich umgesetzt worden.
Es gibt superenge Kurven und Gleisbögen im Tunnel wo die Bahn nur mit 10 km/h fahren darf. Es gab auch öfter Geschwindigkeitsbegrenzungen von 30 km/h. Das Schnellste was gefahren wurde war aber nur auf einem Stück - dort galt 65 km/h. Hier hätte man gerne noch etwas mehr Geld in die Hand nehmen sollen und es gleich richtig machen.
Auf die Tram Linie 3 die an der gleichen Ausgangsstation beginnt hatte ich nun keine Lust mehr.
Es wird mit Einzelwagen gefahren und zur Roush Hour war die Kiste rappelvoll.
Die erste Bahn fährt vom Endpunkt um 6:00 Uhr los wie bei der U-Bahn vorher tut sich hier überhaupt nichts und die letzten Bahnen beider Systeme fahren ein letztes mal 1:30 am Endpunkt ab.
Der dichteste Takt bei der Tram ist 6 Minuten ab 22:00 Uhr nur noch halbstündig.
Da braucht sich kein Hannoveraner mehr zu beschweren.
Nun wollte ich wie angekündigt den Fluß erkunden.
Dabei viel mir eine Seilbahn auf. Ich zwitschte um und wollte einmal eine Runde mit fahren. Das hieß erst einmal Kreuz und Queer auf und ab laufen um die Station zu finden.
Die ganze Konstruktion ist schon ziemlich in die Jahre gekommen
Sie war so vorbereitet, dass 2 Seilbahnen parallel fahren könnten es ist aber nur eine ausgeführt worden.
Es war auch nix los. Eine Runde gabs für 6 Euro. Der Endpunkt war auf einem Berg in einem Park. Es wurde hier alles auf Familien und Kinder ausgelegt mit Restaurant und Spielautomaten ziemlich Kitschig. Gefühlt wurde aber seit 20 Jahren nicht mehr investiert.
Nicht weit von hier war der Freizeit Park mit Achterbahnen etc der machte auch nicht gerade einen einladenden Eindruck.
Nachdem ich meine Runde beendet hatte, bin ich durch einen sehr schönen Rosengarten am Fuße der Seilbahn Station gelaufen der auf dem Weg zum Templo De Debod liegt.
Der Tempel ist selber schon 2200 Jahre alt und natürlich das älteste Gebäude der Stadt er steht hier allerdings erst seit 1972. Die Ägyptische Regierung schenkte in Spanien als dank für die Hilfe spanischer Archäologen bei der Rettung Abu Simbels am Nil während des Baues des Assuanstaudamms. Das war ja schon fast eine Geschichtsstunde.
Highlight Highlight Highlight Highlight.
Jetzt aber schnell zum Fluß. Der hat auch einen Namen Rio Manzanares (Madrid Rio). Am besten man startet am Bahnhof Principe Pio - ein toller alter Bahnhof gebaut wie ein Sandwich. Im Tiefgeschoss fährt die U-Bahn mit 4 Gleisen und 2 Bahnsteigen. Darüber kreuzt die Eisenbahn. Da es wie ein Atrium gebaut ist kann man von der U-Bahn zu den Zügen bis zur Decke schauen. Im seitlichen Empfangsgebäude ist es wie unter den Brücken. Hier versammeln sich die Menschen die von der Gesellschaft vergessen sind. Es ist mittlerweile 17:00 Uhr und noch Tag während in Deutschland alles dunkel ist. Meine Empfehlung immer an der Innenstadt zugewandten Seite entlanglaufen. Der ganze vor Jahren angefangene Umbau des Ufers um ihn für die Einwohner besser zu erschließen hat sich auf jeden Fall bezahlt gemacht. Der Fluß ist mein absolutes Highlight sehr zu empfehlen wenn man etwas länger in der Stadt ist oder bei den heißen Sommern zum entspannen. Es wurde alles Tip Top gestaltet überall gibt es was zu entdecken. Spielplätze, einen Klettergarten klein und fein eine BMX Pipeline, Wasserspiele verschlungene Wege allerlei landschaftlich gestaltete Garten Elemente diverse architektonische Brücken etc.
Ich wollte vom Ausgangspunkt bis zur Metro Station Legazpi laufen. Das heisst eine Metro Linie kreuzen bis zum Ziel kann ja nicht so weit sein. Es ging noch vorbei am Station von Real Madrid am Ende waren es aber knapp 7 Kilometer am Fluß entlang. Das hatte ich aber sowas von unterschätzt. Ich war Platt.
Jetzt waren 2 1/2 Stunden rum und ich war sehr hungrig seit heute morgen habe ich ja nichts mehr gegessen.
Ich bin zurück in die Stadt da waren verstreut 2 kleine Plätze. Die hatte ich heute tagsüber schon entdeckt mit normalem Volk. Da dachte ich das Preis Leistungs Verhältnis stimmt. Es ist hier aber alles etwas teurer und komplizierter. Ich wollte nur eine Kleinigkeit - meist stand aber irgendetwas von Menü auf der Karte von 30 bis 50 Euro. Ich sah mich schon bei Mc Donalds. Auf dem Weg nach Hause auf der Gran Via entdeckte ich einen All you can eat Laden für 9,95 Euro also rein. Das hätte ich mir sparen können danach war mir übel.
Jetzt noch in den Mini Supermarkt und ein paar Bier für mich und den Gastgeber holen. Gestern war ich 22:30 Uhr dort und bekam keins. Ich fragte wieso natürlich sprach der Kassierer kein Englisch wie die meisten Spanier hier.
Eine Kundin signalisierte mir das es nach 22:00 Uhr in keinem Supermarkt hier in der Gegend mehr alkoholische Getränke zu kaufen gibt. Ok öfter mal was neues. Heute war ich 21:50 Uhr drin und habe bekommen was ich wollte.
Kurz nach 22:00 Uhr war ich zu Hause und Danilo war immer noch am massieren - sein letzte Kunde war gerade da.
Montag, 17. November 2014
Andreas allein: Spanien Tag 1
Spanien Tag 1.
Donnerstag, der 17/11/2014.
Zuerst ging es zum Sport für Spanien die Muskeln stählen. Der Trainer hat richtig aufgedreht - ganz ohne Ruhephase wie sonst üblich.
Am Bahnhof beim Warten auf die S-Bahn stand ein Typ der mich anquatschte und mir erstmal Freestyle ein paar Lieder rappte. Der war ganz schön schräg drauf.
Am Flughafen war es total leer - mein Flug geht vom Terminal C da kommt man eher selten hin.
Beim Security Check In war ein großer Mann mit Iro - super sympathisch und freundlich. Ich gratulierte ihm zur Frisur und wir redeten dann etwas und stellten fest "Langweilig kann ja jeder". Ich sagte er soll so bleiben wie er ist. Er grinste und war begeistert und erfreute sich an meinem "Parole Spaß"- T-Shirt.
Der sollte mal bei der Uestra anfangen.
Jetzt warte ich gerade das der Duty Free aufmacht. Ich habe nähmlich für meine Gastgeber noch kein Mitbringsel ich dachte an Jägermeister den gibt es ja am Flughafen meist als Sonderedition mit Gläsern oder einem anderen Goodie.
Beim Rumschauen ob es noch einen anderen Laden gibt der auf hat, rief jemand.
Ich schaute mich um wer gemeint sein könnte, es ging aber offensichtlich um mich war ja keiner sonst weit und breit.
Ein Mann von der Café Bar erkannte mich aus der Stadtbahn als Stadtbahnfahrer. Er wollte mir noch einen Café ausgeben ich hatte aber gerade in der S Bahn gefrühstückt.
Der Duty Free hat nun aufgemacht ich bin gerettet. Ich habe 2 Boxen mit je 2 Flaschen Jägermeister und 2 Gläsern gekauft.
Das Flug IBERIA 3695 starte pünktlich. Ich flog mit einem Airbus A 320/200 mit 171 Sitzplätzen in 6er reihen. Das war schon recht groß. Es saßen aber nur 36 Leute drin. 3 Personale waren für die Verpflegung zuständig. Da das Essen und Trinken was kostet war der Board Service mangels Nachfrage nach 5 Minuten beendet.
Das ist nicht gerade viel an Passagieren und macht eher Verluste wer weiss wie lange die neue Flug Verbindung nach Madrid damit Bestand haben wird.
Gelernt habe ich auch das Getränke (mitgebrachter Jägermeister) nicht oben ins Fach dürfen sondern unter den Sitz gehören. Den Sitzplatz durfte ich mir auch aussuchen war ja eh alles leer.
Ich bin pünktlich in Madrid gelandet. Im Flugzeug saß ein Passagier der mich beim aussteigen ansprach. Es stellte sich raus das er Busfahrer bei uns in Vahrenwald ist. Die Welt ist ein Dorf er ist Spanier und besucht seine Mutti.
Ich habe mir an der Info zur U Bahn eine Zwei-Tageskarte gekauft. Der Mann war Super freundlich und konnte nicht verstehen, dass ich ein Ticket für 3 Zonen brauchte. Ich erklärte ihm, dass ich Bahnfahrer bin und auch die Straßenbahn anschauen möchte. Diese fährt nun mal in der Zone 2 und 3. Er versuchte noch alles mögliche um mir eine günstige Fahrkarte zu verkaufen. Ob ich denn nur einen Tag soweit fahre und das es keine 24 Stunden Karten sind etc. Ich meinte nein es ist alles in Ordnung ich möchte eine Zwei-Tageskarte für 3 Zonen dann hat er sich entschuldigt das es so teuer war.
Einfach hätte es 14,20 Euro gekostet mit Tram 28,40 Euro.
In der Metro Linie 8 vom Flughafen gleich ein großer Schreck. Ich räumte meinen Krimsgrams auf und fand mein teures Ticket nicht mehr. Gerade gekauft und schon weg jetzt habe ich mich doch geärgert und ca 10 Minuten leicht nervös immer wieder alles durchgesucht. Dann kam ein Fahrgast und fragte ob ich meine Fahrkarte suche und zeigte auf meinen Sitz. Es war aus meinem Portmonee rausgefallen. Zum Glück ist es wieder da - ich war der Meinung ich hatte es schon draußen verloren.
Die Metro fährt hier übrigens im Linksverkehr.
Mein Gastgeber wohnt mitten im Zentrum eine Querstraße von der Gran Via entfernt - sowas wie die Champ Élysées. Er arbeitet noch bis 22:00 Uhr - er ist Brasilianer und Masseur. Ich bin dann gleich los in die Stadt.
Mc Donald ist hier eine andere Welt. Die Sprachbarrieren waren enorm. English ist hier nicht so angesagt. Ich wollte einen Schoko Shake sie verstand mich nicht und ich habe es sein lassen.
Ich entdeckte auf einen Foto ein Getränk Mango Piña. Becher unter den Kasten erst viel Eis rein von links kam Mango und von rechts spritzte das weise Piña rein danach wurde noch alles zusammen gemixt.
Ich hatte keine Sauce zu meinen Mc Nuggets also wieder hin. Sweet and Sour verstand sie nicht und andere Kunden wollten helfen. Am Schluß hatte ich Salsa, was das gleiche ist.
Noch abgefahrener im Laden selbst stehen 2 Automaten wo man seine Bestellung selbst eintippen kann. Das soll wohl dann schneller gehen. Das essen gibt es dann an einem extra Schalter.
Nach der Stärkung ging es auf Besichtigungstour. Beim aussteigen aus der Metro hatte ich ja schon die Weihnachtsbeleuchtung gesehen.
Es ging vorbei am Puerta del Sol dem zentralen Platz Madrids mit dem Bären und dem Erdbeerbaum dem Stadtwappen und dem Rathaus.
Hier steht ein riesiger Weihnachtsbaum aus Gold.
Weiter ging es durch die Calle Mayor (Hauptstraße) das war sie schon im Mittelalter mit allerlei sehr original alten eingerichteten Geschäften.
Ein Abstecher zum Plaza Mayor durfte nicht fehlen - dem Hauptplatz. Ein Bilderbuch Platz mit Arkaden und alten Häusern aus 1790.
Das Schloss bei Nacht - das Highlight - durfte natürlich nicht fehlen. Auf dem Weg dorthin lag die Markthalle mit allerlei spanischen Spezialitäten. Yummy Yummy! Kurz vorm Highlight meiner Tour gibt es noch ein Viadukt ursprünglich von 1874 aus Eisen wurde es 1942 in Beton neu gebaut was der Schönheit keinen Abbruch tut.
Vom Plaza de Armería hat mein einen sehr guten Blick aufs Schloss und die Kathedrale. Beides riesige Gebäude bestens im Scheinwerferlicht in Szene gesetzt. Direkt angrenzend ist ein Park der Campo del Moro der etwas von den Herrenhäuser Garten hat. Es ist 21:26 Uhr und es regnet gerade nicht. Ich sitze hier um etwas zu entspannen. Kein Mensch ist hier und ich habe einen tollen Blick auf den Palacio Real (Schloss). Um mich herum tost der Verkehr als gäbe es keinen morgen.
Als ich fertig war mit ausruhen um meinem Blog schreiben, war die Tür vom Park zu und ich mußte über die Mauer steigen. Ich hatte sozusagen den Park für mich alleine.
Auf dem Weg zur Metro nach Hause bin ich noch zum Fluss gegangen. Der war bei unserem ersten Besuch nicht sehr ansehnlich und richtig ans Ufer kam man auch nicht. Damals deutete aber schon eine Tafel drauf hin, dass hier umgebaut wird und ein Grüngürtel entstehen soll. Das bischen was ich heute gesehen habe war aber schon vielversprechend. Das werde ich mir morgen ausgiebig anschauen.
Fazit. Es war ein toller Spaziergang bei Dunkelheit. Beim ersten Besuch war Sommer und dadurch nicht soviel Nacht Sightseeing.
Die Spanier haben den Hang nach Kitsch - Goldene, Blaue und Lila Weihnachtsbäume alles ist bunt und blinkt.
Leider die Schattenseite überall unter den Brücken wohnen Menschen.
Meine Tageskarte habe ich dann doch ganze zweimal benutzt das hat sich wirklich nicht gelohnt - der Mann am Flughafen hatte recht.
Donnerstag, der 17/11/2014.
Zuerst ging es zum Sport für Spanien die Muskeln stählen. Der Trainer hat richtig aufgedreht - ganz ohne Ruhephase wie sonst üblich.
Am Bahnhof beim Warten auf die S-Bahn stand ein Typ der mich anquatschte und mir erstmal Freestyle ein paar Lieder rappte. Der war ganz schön schräg drauf.
Am Flughafen war es total leer - mein Flug geht vom Terminal C da kommt man eher selten hin.
Beim Security Check In war ein großer Mann mit Iro - super sympathisch und freundlich. Ich gratulierte ihm zur Frisur und wir redeten dann etwas und stellten fest "Langweilig kann ja jeder". Ich sagte er soll so bleiben wie er ist. Er grinste und war begeistert und erfreute sich an meinem "Parole Spaß"- T-Shirt.
Der sollte mal bei der Uestra anfangen.
Jetzt warte ich gerade das der Duty Free aufmacht. Ich habe nähmlich für meine Gastgeber noch kein Mitbringsel ich dachte an Jägermeister den gibt es ja am Flughafen meist als Sonderedition mit Gläsern oder einem anderen Goodie.
Beim Rumschauen ob es noch einen anderen Laden gibt der auf hat, rief jemand.
Ich schaute mich um wer gemeint sein könnte, es ging aber offensichtlich um mich war ja keiner sonst weit und breit.
Ein Mann von der Café Bar erkannte mich aus der Stadtbahn als Stadtbahnfahrer. Er wollte mir noch einen Café ausgeben ich hatte aber gerade in der S Bahn gefrühstückt.
Der Duty Free hat nun aufgemacht ich bin gerettet. Ich habe 2 Boxen mit je 2 Flaschen Jägermeister und 2 Gläsern gekauft.
Das Flug IBERIA 3695 starte pünktlich. Ich flog mit einem Airbus A 320/200 mit 171 Sitzplätzen in 6er reihen. Das war schon recht groß. Es saßen aber nur 36 Leute drin. 3 Personale waren für die Verpflegung zuständig. Da das Essen und Trinken was kostet war der Board Service mangels Nachfrage nach 5 Minuten beendet.
Das ist nicht gerade viel an Passagieren und macht eher Verluste wer weiss wie lange die neue Flug Verbindung nach Madrid damit Bestand haben wird.
Gelernt habe ich auch das Getränke (mitgebrachter Jägermeister) nicht oben ins Fach dürfen sondern unter den Sitz gehören. Den Sitzplatz durfte ich mir auch aussuchen war ja eh alles leer.
Ich bin pünktlich in Madrid gelandet. Im Flugzeug saß ein Passagier der mich beim aussteigen ansprach. Es stellte sich raus das er Busfahrer bei uns in Vahrenwald ist. Die Welt ist ein Dorf er ist Spanier und besucht seine Mutti.
Ich habe mir an der Info zur U Bahn eine Zwei-Tageskarte gekauft. Der Mann war Super freundlich und konnte nicht verstehen, dass ich ein Ticket für 3 Zonen brauchte. Ich erklärte ihm, dass ich Bahnfahrer bin und auch die Straßenbahn anschauen möchte. Diese fährt nun mal in der Zone 2 und 3. Er versuchte noch alles mögliche um mir eine günstige Fahrkarte zu verkaufen. Ob ich denn nur einen Tag soweit fahre und das es keine 24 Stunden Karten sind etc. Ich meinte nein es ist alles in Ordnung ich möchte eine Zwei-Tageskarte für 3 Zonen dann hat er sich entschuldigt das es so teuer war.
Einfach hätte es 14,20 Euro gekostet mit Tram 28,40 Euro.
In der Metro Linie 8 vom Flughafen gleich ein großer Schreck. Ich räumte meinen Krimsgrams auf und fand mein teures Ticket nicht mehr. Gerade gekauft und schon weg jetzt habe ich mich doch geärgert und ca 10 Minuten leicht nervös immer wieder alles durchgesucht. Dann kam ein Fahrgast und fragte ob ich meine Fahrkarte suche und zeigte auf meinen Sitz. Es war aus meinem Portmonee rausgefallen. Zum Glück ist es wieder da - ich war der Meinung ich hatte es schon draußen verloren.
Die Metro fährt hier übrigens im Linksverkehr.
Mein Gastgeber wohnt mitten im Zentrum eine Querstraße von der Gran Via entfernt - sowas wie die Champ Élysées. Er arbeitet noch bis 22:00 Uhr - er ist Brasilianer und Masseur. Ich bin dann gleich los in die Stadt.
Mc Donald ist hier eine andere Welt. Die Sprachbarrieren waren enorm. English ist hier nicht so angesagt. Ich wollte einen Schoko Shake sie verstand mich nicht und ich habe es sein lassen.
Ich entdeckte auf einen Foto ein Getränk Mango Piña. Becher unter den Kasten erst viel Eis rein von links kam Mango und von rechts spritzte das weise Piña rein danach wurde noch alles zusammen gemixt.
Ich hatte keine Sauce zu meinen Mc Nuggets also wieder hin. Sweet and Sour verstand sie nicht und andere Kunden wollten helfen. Am Schluß hatte ich Salsa, was das gleiche ist.
Noch abgefahrener im Laden selbst stehen 2 Automaten wo man seine Bestellung selbst eintippen kann. Das soll wohl dann schneller gehen. Das essen gibt es dann an einem extra Schalter.
Nach der Stärkung ging es auf Besichtigungstour. Beim aussteigen aus der Metro hatte ich ja schon die Weihnachtsbeleuchtung gesehen.
Es ging vorbei am Puerta del Sol dem zentralen Platz Madrids mit dem Bären und dem Erdbeerbaum dem Stadtwappen und dem Rathaus.
Hier steht ein riesiger Weihnachtsbaum aus Gold.
Weiter ging es durch die Calle Mayor (Hauptstraße) das war sie schon im Mittelalter mit allerlei sehr original alten eingerichteten Geschäften.
Ein Abstecher zum Plaza Mayor durfte nicht fehlen - dem Hauptplatz. Ein Bilderbuch Platz mit Arkaden und alten Häusern aus 1790.
Das Schloss bei Nacht - das Highlight - durfte natürlich nicht fehlen. Auf dem Weg dorthin lag die Markthalle mit allerlei spanischen Spezialitäten. Yummy Yummy! Kurz vorm Highlight meiner Tour gibt es noch ein Viadukt ursprünglich von 1874 aus Eisen wurde es 1942 in Beton neu gebaut was der Schönheit keinen Abbruch tut.
Vom Plaza de Armería hat mein einen sehr guten Blick aufs Schloss und die Kathedrale. Beides riesige Gebäude bestens im Scheinwerferlicht in Szene gesetzt. Direkt angrenzend ist ein Park der Campo del Moro der etwas von den Herrenhäuser Garten hat. Es ist 21:26 Uhr und es regnet gerade nicht. Ich sitze hier um etwas zu entspannen. Kein Mensch ist hier und ich habe einen tollen Blick auf den Palacio Real (Schloss). Um mich herum tost der Verkehr als gäbe es keinen morgen.
Als ich fertig war mit ausruhen um meinem Blog schreiben, war die Tür vom Park zu und ich mußte über die Mauer steigen. Ich hatte sozusagen den Park für mich alleine.
Auf dem Weg zur Metro nach Hause bin ich noch zum Fluss gegangen. Der war bei unserem ersten Besuch nicht sehr ansehnlich und richtig ans Ufer kam man auch nicht. Damals deutete aber schon eine Tafel drauf hin, dass hier umgebaut wird und ein Grüngürtel entstehen soll. Das bischen was ich heute gesehen habe war aber schon vielversprechend. Das werde ich mir morgen ausgiebig anschauen.
Fazit. Es war ein toller Spaziergang bei Dunkelheit. Beim ersten Besuch war Sommer und dadurch nicht soviel Nacht Sightseeing.
Die Spanier haben den Hang nach Kitsch - Goldene, Blaue und Lila Weihnachtsbäume alles ist bunt und blinkt.
Leider die Schattenseite überall unter den Brücken wohnen Menschen.
Meine Tageskarte habe ich dann doch ganze zweimal benutzt das hat sich wirklich nicht gelohnt - der Mann am Flughafen hatte recht.
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