Ein paar Worte zur Sicherheit hier. In keiner anderen Stadt wurde soviel Alarm um die hohe Kriminalitätsrate gemacht wie in Washington. In unseren Bars sind große Hinweisschilder angebracht, dass man ja nicht alleine nach Hause gehen soll. An der Tür wird man nochmal gefragt, wo man hinwill und man sollte lieber ein Taxi nehmen. In den Zeitungen und in der U-Bahn wird auf die Gefährlichkeit des Nachts hingewiesen - besonders betroffen ist der südöstliche Teil der Stadt in deren Nähe wir schlafen. Wir haben viele Sirenen von Polizei gehört und einmal war der Gehweg voller Blut...
Schon krass für eine Stadt, in der es fast nur Staatsbedienstete gibt.
In New York Queens, wo wir ja auch lange waren, die Leute auch sehr arm sind aber eher mit sich selbst (und ihren Handys) beschäftigt haben und wir uns immer sicher gefühlt haben.
In Philadelphia waren dir ärmsten Leute und wir wurden oft angesprochen, aber wir fühlten uns dort nicht unsicher. Man ist einfach weitergegangen, wenn man komisch angesprochen wurde und dann war auch Ruhe.
Posts mit dem Label Washington werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Washington werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 20. September 2010
Samstag, 18. September 2010
Auf der Suche nach Leben
Heute bearbeiten wir den zweiten touristischen Teil von Washington und halten die Augen nach Leben in dieser Stadt auf. Natürlich gibt es Leben hier - Touristen, Fußgänger, Autos und jede Menge Security! Aber es fehlen nach wie vor die kleinen Läden, Supermärkte, Kioske und was man so zum Leben braucht.
Also auf zu unserem Programm heute... Zuerst das Weisse Haus. Klein und nicht sehr spektakulär - aber die Busse karren unheimlich viele Touristen an - angesichts Andreas Frisur und Outfit wird das Weiße Haus als begehrtes Fotoobjekt fast zur Nebensache.
Da wir Obama nicht ausmachen konnten, gibt es wenigstens ein Foto vom inoffiziellen Eichhörnchen des weißen Hauses:

Ok, dass Gebäude gibt es auch noch:

Danach gab es einen Riesenspaziergang:

Washington Monument

Jefferson Memorial

Roosevelt Memorial

World War II Memorial

Silvertree im Sculpture Garden

Fontäne im Sculpture Garden
Aber nach allem haben wir auch unsere Mission erfüllt! Wir haben das Leben und die Menschen gefunden - und zwar am
DuPont-Circle. Hier lebt die schwule Community und es gibt hier kleine Läden, Cafés und Leute auf der Straße mit Musik an jeder Ecke. Diese Ecke war in den 1970er Jahren total runtergekommen, aber wie wir das von Berlin Prenzlauer Berg und anderswo kennen, haben sich dort erst die Künstler niedergelassen und die schwule Szene - damit kamen die ganzen In-Läden hinterher. Heute ist dieser Teil der pulsierendste Teil der Stadt. Dieses Idyll ist zwar nach 2 Blocks in jeder Richtung zu Ende, aber vielleicht breitet sich diese bunte Vielfalt im sonst verlassenen Washington aus!
—--Mobil übermittelt --—
Also auf zu unserem Programm heute... Zuerst das Weisse Haus. Klein und nicht sehr spektakulär - aber die Busse karren unheimlich viele Touristen an - angesichts Andreas Frisur und Outfit wird das Weiße Haus als begehrtes Fotoobjekt fast zur Nebensache.
Da wir Obama nicht ausmachen konnten, gibt es wenigstens ein Foto vom inoffiziellen Eichhörnchen des weißen Hauses:
Ok, dass Gebäude gibt es auch noch:
Danach gab es einen Riesenspaziergang:
Washington Monument
Jefferson Memorial
Roosevelt Memorial
World War II Memorial
Silvertree im Sculpture Garden
Fontäne im Sculpture Garden
Aber nach allem haben wir auch unsere Mission erfüllt! Wir haben das Leben und die Menschen gefunden - und zwar am
DuPont-Circle. Hier lebt die schwule Community und es gibt hier kleine Läden, Cafés und Leute auf der Straße mit Musik an jeder Ecke. Diese Ecke war in den 1970er Jahren total runtergekommen, aber wie wir das von Berlin Prenzlauer Berg und anderswo kennen, haben sich dort erst die Künstler niedergelassen und die schwule Szene - damit kamen die ganzen In-Läden hinterher. Heute ist dieser Teil der pulsierendste Teil der Stadt. Dieses Idyll ist zwar nach 2 Blocks in jeder Richtung zu Ende, aber vielleicht breitet sich diese bunte Vielfalt im sonst verlassenen Washington aus!
—--Mobil übermittelt --—
Freitag, 17. September 2010
"Sag mir wo die Menschen sind..."
"... wo sind sie geblie-hi-ben?"
Also Washington präsentiert sich prächtig! Die Congress-Hall ist wunderschön - kostenfreier Eintritt & sehr viel zu sehen!


Auch die Library ist unglaublich!

Der Surpreme-Court ist nicht ganz so Zuckerbäckermäßig, aber hat auch schöne Ecken:

Danach sind wir die "Mall" runtergelaufen - hier stehen viele Museen und Gärten. Museen sind nicht so unser Ding, aber Gärten schon:




Also wie man sieht alles fantastisch! Aber wo sind die Leute? Touristen gab es viele - aber wir sind noch viel rumgelaufen - es gab nirgendwo Läden, Bars oder was zu essen! Selbst in Chinatown gab es nur ein paar wenige China-Restaurants.
Wo kaufen die Washingtoner mal schnell Milch? Wo geht man mal nen Bier trinken? Antwort: Nicht öffentlich - man geht schick essen oder in einen teuren Club - das sonstige Leben findet zuhause statt!!!
Wir haben nun 4 große amerikanische Städte kennengelernt - jede war komplett unterschiedlich!
New York - riesig, gewaltig, dreckig und freundlich
Chicago - groß auf einem kleinen inneren Bereich, locker, europäisch, gesünderes Essen und gut zu leben
Philadelphia - arm, fettig, selten freundlich, teuer und ein buntes kleines Herz in der Southstreet.
Washington - Disneyland, Zuckerbäckerstil, englischer Rasen, geleckt und leer.
—-- Mobil übermittelt --—
Also Washington präsentiert sich prächtig! Die Congress-Hall ist wunderschön - kostenfreier Eintritt & sehr viel zu sehen!
Auch die Library ist unglaublich!
Der Surpreme-Court ist nicht ganz so Zuckerbäckermäßig, aber hat auch schöne Ecken:
Danach sind wir die "Mall" runtergelaufen - hier stehen viele Museen und Gärten. Museen sind nicht so unser Ding, aber Gärten schon:
Also wie man sieht alles fantastisch! Aber wo sind die Leute? Touristen gab es viele - aber wir sind noch viel rumgelaufen - es gab nirgendwo Läden, Bars oder was zu essen! Selbst in Chinatown gab es nur ein paar wenige China-Restaurants.
Wo kaufen die Washingtoner mal schnell Milch? Wo geht man mal nen Bier trinken? Antwort: Nicht öffentlich - man geht schick essen oder in einen teuren Club - das sonstige Leben findet zuhause statt!!!
Wir haben nun 4 große amerikanische Städte kennengelernt - jede war komplett unterschiedlich!
New York - riesig, gewaltig, dreckig und freundlich
Chicago - groß auf einem kleinen inneren Bereich, locker, europäisch, gesünderes Essen und gut zu leben
Philadelphia - arm, fettig, selten freundlich, teuer und ein buntes kleines Herz in der Southstreet.
Washington - Disneyland, Zuckerbäckerstil, englischer Rasen, geleckt und leer.
—-- Mobil übermittelt --—
Donnerstag, 16. September 2010
Auf nach Washington!
Halt, ganz so schnell noch nicht - der Zug geht ja erst heute Nachmittag, aber wir geben schonmal unser Gepäck ab - denn bei der Amtrack-Eisenbahngesellschaft muss man sein Gepäck wie bei einem Flug abgeben und auch durch eine Sicherheitskontrolle. Das ist in sofern gut für uns, weil wir unser Gepäck vorher abgeben können - Schließfächer gibt es nämlich keine in amerikanischen Bahnhöfen.
Heute fuhren wir in Philadelphia noch die letzten fehlenden Straßenbahnen ab für Andreas. Nun konnte er auch endlich mal den Fahrer alle seine Fragen fragen. Der Fahrer war sehr nett und interessiert.
Danach ging es aber nun endlich nach Washington. Die Fahrt war locker, aber die Landschaft war bis auf ein paar Seen eher unspektakulär.
In Washington angekommen kämpfen wir mit dem vertrackten Ticketsystem, buchen aber glücklicherweise das richtige Ticket :-)
Wir sind nicht lange unterwegs und sind dann schon bei unserem nächsten Host Nathan. Er lebt in einer 4er-WG in einem kleinen Haus. Das macht alles einen sehr süßen Eindruck hier. Anne ist begeisterte Brettspielerin - so dass wir abends noch zwei meiner gekauften Spiele ausprobiert haben. Wir werden sicherlich noch ein paar weitere Parten spielen im Laufe der Zeit.
Eigentlich hatte sie erst Angst vor uns, denn als wir klingelten, machte sie die Tür auf und erschrak und machte die Tür gleich wieder zu. So einen bunten Besuch hatte sie wohl nicht erwartet ;-))
—-- Mobil übermittelt --—
Heute fuhren wir in Philadelphia noch die letzten fehlenden Straßenbahnen ab für Andreas. Nun konnte er auch endlich mal den Fahrer alle seine Fragen fragen. Der Fahrer war sehr nett und interessiert.
Danach ging es aber nun endlich nach Washington. Die Fahrt war locker, aber die Landschaft war bis auf ein paar Seen eher unspektakulär.
In Washington angekommen kämpfen wir mit dem vertrackten Ticketsystem, buchen aber glücklicherweise das richtige Ticket :-)
Wir sind nicht lange unterwegs und sind dann schon bei unserem nächsten Host Nathan. Er lebt in einer 4er-WG in einem kleinen Haus. Das macht alles einen sehr süßen Eindruck hier. Anne ist begeisterte Brettspielerin - so dass wir abends noch zwei meiner gekauften Spiele ausprobiert haben. Wir werden sicherlich noch ein paar weitere Parten spielen im Laufe der Zeit.
Eigentlich hatte sie erst Angst vor uns, denn als wir klingelten, machte sie die Tür auf und erschrak und machte die Tür gleich wieder zu. So einen bunten Besuch hatte sie wohl nicht erwartet ;-))
—-- Mobil übermittelt --—
Labels:
Philadelphia,
Urlaub,
Washington
Abonnieren
Posts (Atom)