Tag. 7 Donnerstag, der 25/02/2016
Der Ort wo wir uns befinden hat 200 Einwohner. Es gibt bzw. gab 3 Tankstellen - eine hat mittlerweile zugemacht. Zwei Supermärkte, die 7 Tage die Woche aufhaben. Im Winter gibt es eine Bar im Sommer 2. Lustig die Inhaberin von der Bar, die im Winter geschlossen hat, fährt dann in die Schweiz. Bei den Temperaturen hier im Winter würde ich eher den Süden von Europa vorziehen.
Warum es hier" so viele" Einrichtungen gibt, liegt daran, dass der Ort direkt an der Grenze zu Norwegen liegt. Wenn man den Fluss passiert ist man dort.
Da Norwegen ja ein hochpreisiges Land ist, kommen die Leute hierher um einzukaufen.
Heute stand ein Großereignis an: Wir mussten unbedingt in den Baumarkt fahren, denn heute gibt es 80% auf alles! Er macht nämlich dicht.
Wirklich viele tolle Sachen gab es nicht mehr. Die Leute strömten aber rein, um allerlei Kleinigkeiten zu kaufen.
Hier kennt jeder Jeden. So dauerte es etwas, da Visa sich mit allen möglichen Leuten unterhalten hat. Wir sind dann noch ins Büro und haben Kaffe bekommen und eine Einladung für die Sauna heute Abend. Die Leute sind alle sehr nett und gastfreundlich.
Wir mussten heute sogar später noch einmal in den Baumarkt fahren. Die Schlange war so lang, dass keiner von uns warten wollte. Wir bunkerten unsere Sachen im Büro und gingen in die Hansa Bar um Mittag zu essen. Es gab ein simples Buffet für 10 Euro.
Der Vorteil wir war, dass wi auf eine normale funktionierende Toilette gehen konnten.
Anschließend ging es erstmal wieder nach Hause.
Visa ist ja von der Mentalität eher "komm ich heute nicht komm ich morgen". Alles etwas unorganisiert.
Da ticke ich mit Torfinn anders. Wir haben erstmal sein kleines Haus auf Vordermann gebracht und aufgeräumt, Jalousien befestigt, die seit dem Einzug rumlagen und andere diverse handwerkliche Dinge erledigt.
Um 17:00 Uhr gab es eine Einladung bei einer Familie, die seinerzeit als ich mit Björn hier war so toll Elch für und gekocht hat. Ja wieder eine Gelegenheit auf Toilette zu gehen.
Anschließend ging es zurück zum Baumarkt um unsere Sachen abzuholen. Die Schlange war nicht minder kürzer.
Der Chef macht die Kasse, ein anderer Mitarbeiter steht daneben und macht nichts. Hier ticken die Uhren etwas langsamer.
Wir haben die Sachen nach Hause gebracht sind auf einen "Toiletten-Kaffee" zurück zur Bar. Irgendetwas muss man ja kaufen.
Jetzt hieß es ab in die Sauna. Unser Gastgeber für diesen Abend ist uns gleich noch mit seinem Sohn im Supermarkt über den Weg gelaufen. Dort gibt es einen kleinen Tresen mit einigen warmen Sachen - unser Abendbrot. Wir haben die beiden dann in den Kofferraum gesteckt und mitgenommen.
Als es bergauf ging, versagte das Auto es ging nichts mehr! Irgendetwas mit dem Getriebe.
Also Auto abstellen und unser Abendbrot und die Getränke selber schleppen. Das Problem war.dass ich keine Handschuhe da hatte. Da werden die Hände sehr schnell kalt.
Gerade als wir unsere Sachen verzehrt hatten und in die Sauna wollten, kam ein Mann herein. Er ist Rentier-Züchter und brauchte Hilfe um die Tiere einzusammeln. Also haben wir erstmal alleine mit Jägermeister vorgeglüht. Dann kam ein alter Opa setzte sich auf die Couch und erzählte etwas, was ich nicht verstand. Der blieb auch den Rest des Abends.
Hier laden sich die Leute wohl selber ein. Weder die Wohnungstür noch die Autotüren sind verschlossen.
Irgendwann ging es dann in die Sauna. Abgekühlt wurde sich draussen auf der Terrasse. Jetzt hatte es mich gereizt in den Schnee zu springen. Ich lag danieder und machte eine Engelfigur in den Schnee bei Minus 18 Grad Celsius!
Es war verdammt kalt - aber saugeil das erlebt zu haben.
Nach ein paar weiteren Saunagängen sollte es nach Hause gehen. Jetzt drückten wir alles was wir hatten, damit das Auto funktioniert. Tat es aber nicht.
Wie riefen den einzigen Taxi-Fahrer im Ort an. Der nahm aber nicht ab. Mittlerweile waren es Minus 23 Grad. Also 2,5 Kilometer in Eiseskälte ohne Handschuhe nach Hause laufen.
Gut das wir etwas dicht waren .Somit hat es sich dennoch ganz gut aushalten lassen.
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Donnerstag, 25. Februar 2016
Dienstag, 1. Juli 2014
Müde Müde Müde
Montag 30/06/2014.
Wir waren gegen 2:00 Uhr nach der Sauna ins Bett gegangen und hatten bis 12:00 Uhr mittags geschlafen mit kurzer Unterbrechung zum Austreten. Das war bei Andreas kein Problem, nur bei Björn, denn der Hund wollte ihn perdu nicht wieder ins Haus lassen und fletschte die Zähne und knurrte. Da musste Visa aus seinem Tiefschlaf geweckt werden um den Hund zu beruhigen.
So langsam bekamen wir Hunger unsere beiden Gastgeber schliefen noch und wir wollten sie nicht wecken.
Andreas präparierte das Lagerfeuer für den Abend, welches sich dann aber aufgrund der alten Glut selbstständig entfachte.

Gegen 15:00 Uhr und mittlerweile mit gedeckten Tisch entschieden wir uns dann doch die Beiden zu wecken. Es stellte sich heraus, dass sie erst um 6:00 Uhr zu Bett gegangen sind. Im Sommer ticken in Finnland die
Uhren halt anders. Da müssen bestimmt nach den langen kalten Wintern die Akkus aufgeladen werden.
Nach dem Nachmittags-Frühstück (also einem normalen Studenten-Frühstück) gab es für Björn ein Mittagsschlaf, während Andreas mit Visa einen Erkundungs-Pfad in einen Landschaftsschutzgebiet abgelaufen ist. Dort ist auch die Quelle, aus der unser Wasser, was wir aus dem Fluss holen, entspringt.
Visa ist ein sehr guter Tour Guide in Sachen Natur. Er kennt sich mit den ganzen Pflanzen, Tieren und Vögeln und auch der Geschichte Finnlands perfekt aus. Er könnte das professionell machen.
Anschließend sind wir beide noch in eine ortsansässige Bar gegangen. Die Besitzerin spricht 7 Sprachen - darunter auch deutsch und zieht im Winter immer in die Schweiz. Andreas fragte, ob das wegen der Dunkelheit ist. Sie meinte, dass ihr die Dunkelheit egal ist. Es ist ihr halt nur zu kalt hier.
Mhh - die Schweiz ist ja auch nicht gerade dafür bekannt, um unter Palmen am Strand den Winter zu verbringen.
Hier in Karigasniemi ist es mit -40 Grad dann aber doch etwas kälter.
Die Nachbarn von Visa hatten uns zum Abendbrot eingeladen und es gab perfekt gegrillte Rib-Eye-Steaks. Die hatten schon Luxusklasse-Niveau und sahen aus wie gerade erst vom Rind abgeschnitten.

Nach dem Essen hat Andreas
dann den 2. Anlauf unternommen um das Abend Lagerfeuer zu entfachen. Während es so vor sich hin brannte, kam uns die Idee mit Visas Boot eine Runde auf dem See in der Sonne zu drehen.

Um das Boot ins Wasser zu bekommen, haben wir uns erstmal nasse Füße geholt. Dafür war es aber sehr schön auf dem See und es gab weniger Mücken.
Nach der Tour haben wir noch ein bisschen Karten gespielt - das wir aber schnell nach drinnen verlegt haben, weil es immer kälter wurde.
"Fünf Gurken" ist eine von Friedemann Friese leicht überarbeitete Fassung eines Skandinavisches Spiels in Finnland als Kurkku bekannt. Visa und Jussi kannten es nicht - hatten aber ihren Spaß daran. Anschliesend gab es noch Poison - eines von Andreas Lieblingsspielen.
Danach ging es in die Mitternachts-Sauna und komplett zerstochen von den Mücken recht früh und hundemüde um 0:30 Uhr zu Bett. Es hat sich mittlerweile auf 4 Grad abgekühlt!
—-- Mobil übermittelt --—
Wir waren gegen 2:00 Uhr nach der Sauna ins Bett gegangen und hatten bis 12:00 Uhr mittags geschlafen mit kurzer Unterbrechung zum Austreten. Das war bei Andreas kein Problem, nur bei Björn, denn der Hund wollte ihn perdu nicht wieder ins Haus lassen und fletschte die Zähne und knurrte. Da musste Visa aus seinem Tiefschlaf geweckt werden um den Hund zu beruhigen.
So langsam bekamen wir Hunger unsere beiden Gastgeber schliefen noch und wir wollten sie nicht wecken.
Andreas präparierte das Lagerfeuer für den Abend, welches sich dann aber aufgrund der alten Glut selbstständig entfachte.

Gegen 15:00 Uhr und mittlerweile mit gedeckten Tisch entschieden wir uns dann doch die Beiden zu wecken. Es stellte sich heraus, dass sie erst um 6:00 Uhr zu Bett gegangen sind. Im Sommer ticken in Finnland die
Uhren halt anders. Da müssen bestimmt nach den langen kalten Wintern die Akkus aufgeladen werden.
Nach dem Nachmittags-Frühstück (also einem normalen Studenten-Frühstück) gab es für Björn ein Mittagsschlaf, während Andreas mit Visa einen Erkundungs-Pfad in einen Landschaftsschutzgebiet abgelaufen ist. Dort ist auch die Quelle, aus der unser Wasser, was wir aus dem Fluss holen, entspringt.
Visa ist ein sehr guter Tour Guide in Sachen Natur. Er kennt sich mit den ganzen Pflanzen, Tieren und Vögeln und auch der Geschichte Finnlands perfekt aus. Er könnte das professionell machen.
Anschließend sind wir beide noch in eine ortsansässige Bar gegangen. Die Besitzerin spricht 7 Sprachen - darunter auch deutsch und zieht im Winter immer in die Schweiz. Andreas fragte, ob das wegen der Dunkelheit ist. Sie meinte, dass ihr die Dunkelheit egal ist. Es ist ihr halt nur zu kalt hier.
Mhh - die Schweiz ist ja auch nicht gerade dafür bekannt, um unter Palmen am Strand den Winter zu verbringen.
Hier in Karigasniemi ist es mit -40 Grad dann aber doch etwas kälter.
Die Nachbarn von Visa hatten uns zum Abendbrot eingeladen und es gab perfekt gegrillte Rib-Eye-Steaks. Die hatten schon Luxusklasse-Niveau und sahen aus wie gerade erst vom Rind abgeschnitten.

Nach dem Essen hat Andreas
dann den 2. Anlauf unternommen um das Abend Lagerfeuer zu entfachen. Während es so vor sich hin brannte, kam uns die Idee mit Visas Boot eine Runde auf dem See in der Sonne zu drehen.

Um das Boot ins Wasser zu bekommen, haben wir uns erstmal nasse Füße geholt. Dafür war es aber sehr schön auf dem See und es gab weniger Mücken.
Nach der Tour haben wir noch ein bisschen Karten gespielt - das wir aber schnell nach drinnen verlegt haben, weil es immer kälter wurde.
"Fünf Gurken" ist eine von Friedemann Friese leicht überarbeitete Fassung eines Skandinavisches Spiels in Finnland als Kurkku bekannt. Visa und Jussi kannten es nicht - hatten aber ihren Spaß daran. Anschliesend gab es noch Poison - eines von Andreas Lieblingsspielen.
Danach ging es in die Mitternachts-Sauna und komplett zerstochen von den Mücken recht früh und hundemüde um 0:30 Uhr zu Bett. Es hat sich mittlerweile auf 4 Grad abgekühlt!
—-- Mobil übermittelt --—
Montag, 30. Juni 2014
Ankunft in Lapland
Sonntag, der 29.06.2013
Der Zug war schonmal sehr angenehm. Von Rovaniemi ging es dann weiter Richtung Karigasniemi an der norwegischen Grenze. Bevor wir uns die 5 Stunden dauernde Autofahrt antun, haben wir noch ein bisschen Rovaniemi erkundet und was gegessen. Der örtliche Tourismusverein preist Rovaniemi als die größte Stadt Europas an - Flächenmässig. Ein Grund deswegen herzukommen ist es aber nicht unbedingt.

Nun also los. Ziemlich schnell treffen wir auf Rentiere, die über die Straße laufen. Die Springen aber nicht plötzlich auf die Straße, sondern laufen gemächlich drauf rum. So kann man recht gut drauf reagieren.


5 Stunden später sind wir endlich an unserem eigentlichen Ziel unserer Reise angekommen. Das Paradies im Nichts und ohne Dunkelheit.
Unser Freund Visa lebt seit einigen Wochen hier mit seinen Hunden und sollte uns eigentlich abholen - Hat aber ordentlich verschlafen, so dass wir uns im Auto vor den Mückrnschwärmen in Sicherheit gebracht haben. Eine Stunde später kam er dann und hat uns zu seinem Grundstück geführt - wunderschön auf einer Halbinsel gelegen. Die Vegetation erinnert an unsere Lüneburger Heide!
Am Grundstück fließt ein Fluss vorbei und auf der anderen Seite ebenfalls, die sich dann zu einem großen Fluss verbinden. Daher die Halbinsel. Hier kommen wohl viele Angler her, da es hier sehr viel Lachs gibt.
Nach einer Einkaufstour würde das Lagerfeuer angemacht und gegrillt.
Mittlerweile ist es Mitternacht und taghell.



Was natürlich nicht fehlen darf ist die Sauna. Die würde angeheizt und nach einem Spaziergang mit den Hunden war es dann soweit. Echte finnische Natursauna mitten in der Nacht. Wow war das cool - oder eher heiß!
Zum schlafen konnten wir uns auf mehrere Häuser verteilen und das schlafen ging trotz der Helligkeit recht gut!
Ach übrigens gibt es hier ein normales Funknetz - ganz abgeschnitten von der Welt sind wir also nicht - solange der Strom für die Handys noch reicht - den gibt es hier wirklich nicht :-)
—-- Mobil übermittelt --—
Der Zug war schonmal sehr angenehm. Von Rovaniemi ging es dann weiter Richtung Karigasniemi an der norwegischen Grenze. Bevor wir uns die 5 Stunden dauernde Autofahrt antun, haben wir noch ein bisschen Rovaniemi erkundet und was gegessen. Der örtliche Tourismusverein preist Rovaniemi als die größte Stadt Europas an - Flächenmässig. Ein Grund deswegen herzukommen ist es aber nicht unbedingt.

Nun also los. Ziemlich schnell treffen wir auf Rentiere, die über die Straße laufen. Die Springen aber nicht plötzlich auf die Straße, sondern laufen gemächlich drauf rum. So kann man recht gut drauf reagieren.


5 Stunden später sind wir endlich an unserem eigentlichen Ziel unserer Reise angekommen. Das Paradies im Nichts und ohne Dunkelheit.
Unser Freund Visa lebt seit einigen Wochen hier mit seinen Hunden und sollte uns eigentlich abholen - Hat aber ordentlich verschlafen, so dass wir uns im Auto vor den Mückrnschwärmen in Sicherheit gebracht haben. Eine Stunde später kam er dann und hat uns zu seinem Grundstück geführt - wunderschön auf einer Halbinsel gelegen. Die Vegetation erinnert an unsere Lüneburger Heide!
Am Grundstück fließt ein Fluss vorbei und auf der anderen Seite ebenfalls, die sich dann zu einem großen Fluss verbinden. Daher die Halbinsel. Hier kommen wohl viele Angler her, da es hier sehr viel Lachs gibt.
Nach einer Einkaufstour würde das Lagerfeuer angemacht und gegrillt.
Mittlerweile ist es Mitternacht und taghell.



Was natürlich nicht fehlen darf ist die Sauna. Die würde angeheizt und nach einem Spaziergang mit den Hunden war es dann soweit. Echte finnische Natursauna mitten in der Nacht. Wow war das cool - oder eher heiß!
Zum schlafen konnten wir uns auf mehrere Häuser verteilen und das schlafen ging trotz der Helligkeit recht gut!
Ach übrigens gibt es hier ein normales Funknetz - ganz abgeschnitten von der Welt sind wir also nicht - solange der Strom für die Handys noch reicht - den gibt es hier wirklich nicht :-)
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Sonntag, 29. Juni 2014
Der Tag der Parade
Samstag, der 28.06.2014
Nachdem die ganze Woche schon Veranstaltungen zum Thema GayPride stattgefunden haben, war heute der große Tag der Parade! Das Wetter war fantastisch und 20.000 fröhliche Leute und mindestens ein Dutzend Conchitas haben sich versammelt um gemeinsam durch die Stadt zu ziehen. Letztes Jahr waren es gerade mal 8.000 - alle waren überrascht, wie groß diesmal die Veranstaltung wurde.


Die Parade selber war sehr schön, ohne gleich ins karnevalistische abzugleiten, wie man das bei unseren Großveranstaltungen so kennt.



Es ging quer durch Stadt, was gar nicht so einfach war, weil der ganze Nahverkehr oberirdisch stattfand. So manche Bahn müsste durchgelassen werden. Aber alles war entspannt und es standen sehr viele Zuschauer auf den Straßen!
Der Zug endete dann in einem Park in der Stadt, der übersäht war mit Menschen. Da war es gar nicht so einfach ein Plätzchen für unsere Gruppe zu finden - zumal es nicht einfach war, uns erstmal selber zu finden. Mit etwas Geduld klappte es aber und so konnten wir die Zeit bis zu unserer Abreise nach Lapland völlig entspannt verbringen. Wie immer kamen wir mit sehr vielen Finnen schnell ins Gespräch - das war wirklich faszinierend.

Als wir um kurz vor 9 zum Bahnhof aufgebrochen sind, war noch der halbe Park voller Menschen. Ein schöner Tag!
Nun aber zum Hauptanliegen unserer Reise: die Tour nach Lapland....
Mit dem Nachtzug geht es nach Ruvanemie. Wir haben zwei Schlafabteile gebucht und können die Zwischentür öffnen, so dass wir mit unserem Freund Jussi ein großes Abteil haben. Es
gibt auf dem Gang sogar Duschen für die Schlafgäste. Ein rollendes Hotel! Das ist sehr spannend und wirklich bequem und sogar sehr leise!


Mittlerweile ist es schon Sonntag morgen und in 2 Stunden werden wir in Ruvanemie ankommen. Von dort sind es dann 500 km mit dem Auto bis Karigasniemie - dem Ziel unserer Reise. Unser Freund Visa wartet schon auf uns dort - er hat dort eine Hütte ohne Strom und fließend Wasser. Das wird bestimmt ein tolles Erlebnis. Da wir dort keinerlei Verbindung haben werden, wird erstmal Funkstille herrschen bis zu unserer Rückfahrt nächsten Donnerstag. Bis dahin wollen wir die Gegend erkunden und eine Tour zum Nordkapp machen. Wie es gewesen ist, wird später berichtet.
—-- Mobil übermittelt --—
Nachdem die ganze Woche schon Veranstaltungen zum Thema GayPride stattgefunden haben, war heute der große Tag der Parade! Das Wetter war fantastisch und 20.000 fröhliche Leute und mindestens ein Dutzend Conchitas haben sich versammelt um gemeinsam durch die Stadt zu ziehen. Letztes Jahr waren es gerade mal 8.000 - alle waren überrascht, wie groß diesmal die Veranstaltung wurde.


Die Parade selber war sehr schön, ohne gleich ins karnevalistische abzugleiten, wie man das bei unseren Großveranstaltungen so kennt.



Es ging quer durch Stadt, was gar nicht so einfach war, weil der ganze Nahverkehr oberirdisch stattfand. So manche Bahn müsste durchgelassen werden. Aber alles war entspannt und es standen sehr viele Zuschauer auf den Straßen!
Der Zug endete dann in einem Park in der Stadt, der übersäht war mit Menschen. Da war es gar nicht so einfach ein Plätzchen für unsere Gruppe zu finden - zumal es nicht einfach war, uns erstmal selber zu finden. Mit etwas Geduld klappte es aber und so konnten wir die Zeit bis zu unserer Abreise nach Lapland völlig entspannt verbringen. Wie immer kamen wir mit sehr vielen Finnen schnell ins Gespräch - das war wirklich faszinierend.

Als wir um kurz vor 9 zum Bahnhof aufgebrochen sind, war noch der halbe Park voller Menschen. Ein schöner Tag!
Nun aber zum Hauptanliegen unserer Reise: die Tour nach Lapland....
Mit dem Nachtzug geht es nach Ruvanemie. Wir haben zwei Schlafabteile gebucht und können die Zwischentür öffnen, so dass wir mit unserem Freund Jussi ein großes Abteil haben. Es
gibt auf dem Gang sogar Duschen für die Schlafgäste. Ein rollendes Hotel! Das ist sehr spannend und wirklich bequem und sogar sehr leise!


Mittlerweile ist es schon Sonntag morgen und in 2 Stunden werden wir in Ruvanemie ankommen. Von dort sind es dann 500 km mit dem Auto bis Karigasniemie - dem Ziel unserer Reise. Unser Freund Visa wartet schon auf uns dort - er hat dort eine Hütte ohne Strom und fließend Wasser. Das wird bestimmt ein tolles Erlebnis. Da wir dort keinerlei Verbindung haben werden, wird erstmal Funkstille herrschen bis zu unserer Rückfahrt nächsten Donnerstag. Bis dahin wollen wir die Gegend erkunden und eine Tour zum Nordkapp machen. Wie es gewesen ist, wird später berichtet.
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Freitag, 27. Juni 2014
Zu Besuch auf der Insel Seurasaari
Heute wollten wir mal eine Insel besuchen die der Beschreibung in unserem Marco Polo nicht gerecht wird.
Es sollten die verschiedenen Baustile aus langst vergangener Zeit dargestellt werden. Die Beschreibung klang etwas wie Kitsch aus Disney Land mit Folklore. Das war es aber nicht.
Es standen dort viele alte Häuser die aus dem gesamten Land abgetragen wurden und aus verschiedenen Epochen stammen.
Man konnte sich sehr gut in das damalige spärliche und sehr harte und karge Leben zurückversetzen.
Die Spannweite lag zwischen sehr kleinen Butzen aus Lappland bis zu herrschaftliche Wohnhäusern aus der Zeit des finnischen Rokoko. Die Häuser waren meistens begehbar und mit der damaligen Einrichtung ausgestattet.









Nach 4 Stunden haben wir unsere sehr interessante Tour beendet.
Nun geht's zurück in die Stadt zum essen. Da es schon Nachmittag ist, haben wir den Hafen mit dem leckeren Fisch ausfallen lassen und sind zur Station Kaisaniemi gefahren. Dort in der U-Bahn-Station ist ein Geschäftszentrum mit einem asiatischen Imbiss. Es gibt dort ein leckeres asiatisches Buffet für 11 Euro inkl. Sushi satt.
Vollgestopft haben wir uns dann mit unserem Gastgeber Jussi im Fairy Tale auf ein Happy Hour Bier getroffen und gleich um die Ecke war dann im Rahmen der Pride Week Bärensaunieren angesagt. Das war ganz schön cool - mit den Finnen kommt man gut ins Gespräch und die allermeisten können sogar deutsch - zumindest verstehen. Man muss also aufpassen, was man so erzählt :-))
Fast nackig stehen wir also mit einem Haufen Wikingern auf Helsinkis Straßen wo das normale Leben vorbeiläuft und keinen störst anscheinend :-)

Die Sauna besteht schon seit den 20er Jahren und man bündelt dort Äste mit Laub zusammen um sich damit gegenseitig in der Sauna abzuklopfen. Das riecht gut und es wird einem davon noch viel heißer :-)
Nach der Sauna ging es noch gemeinsam in eine schöne Bar, wo das Bier und Longera (Longdrink mit Gin und Grapefruit) ordentlich fließt, bis der letzte Finne ordentlich breit ist. Wir haben uns da sehr zurückgehalten und hatten unseren Spaß zuzusehen, wie die deutschen Worte immer "flüssiger" aus finnischen Mündern fielen :-)

Mit der letzten U-Bahn um 23.28 Uhr und dem Bus ging es zurück nach Espoo wo wir auf dem Balkon bei noch hellem Licht den Tag ausklingen ließen.

—-- Mobil übermittelt --—
Es sollten die verschiedenen Baustile aus langst vergangener Zeit dargestellt werden. Die Beschreibung klang etwas wie Kitsch aus Disney Land mit Folklore. Das war es aber nicht.
Es standen dort viele alte Häuser die aus dem gesamten Land abgetragen wurden und aus verschiedenen Epochen stammen.
Man konnte sich sehr gut in das damalige spärliche und sehr harte und karge Leben zurückversetzen.
Die Spannweite lag zwischen sehr kleinen Butzen aus Lappland bis zu herrschaftliche Wohnhäusern aus der Zeit des finnischen Rokoko. Die Häuser waren meistens begehbar und mit der damaligen Einrichtung ausgestattet.









Nach 4 Stunden haben wir unsere sehr interessante Tour beendet.
Nun geht's zurück in die Stadt zum essen. Da es schon Nachmittag ist, haben wir den Hafen mit dem leckeren Fisch ausfallen lassen und sind zur Station Kaisaniemi gefahren. Dort in der U-Bahn-Station ist ein Geschäftszentrum mit einem asiatischen Imbiss. Es gibt dort ein leckeres asiatisches Buffet für 11 Euro inkl. Sushi satt.
Vollgestopft haben wir uns dann mit unserem Gastgeber Jussi im Fairy Tale auf ein Happy Hour Bier getroffen und gleich um die Ecke war dann im Rahmen der Pride Week Bärensaunieren angesagt. Das war ganz schön cool - mit den Finnen kommt man gut ins Gespräch und die allermeisten können sogar deutsch - zumindest verstehen. Man muss also aufpassen, was man so erzählt :-))
Fast nackig stehen wir also mit einem Haufen Wikingern auf Helsinkis Straßen wo das normale Leben vorbeiläuft und keinen störst anscheinend :-)

Die Sauna besteht schon seit den 20er Jahren und man bündelt dort Äste mit Laub zusammen um sich damit gegenseitig in der Sauna abzuklopfen. Das riecht gut und es wird einem davon noch viel heißer :-)
Nach der Sauna ging es noch gemeinsam in eine schöne Bar, wo das Bier und Longera (Longdrink mit Gin und Grapefruit) ordentlich fließt, bis der letzte Finne ordentlich breit ist. Wir haben uns da sehr zurückgehalten und hatten unseren Spaß zuzusehen, wie die deutschen Worte immer "flüssiger" aus finnischen Mündern fielen :-)

Mit der letzten U-Bahn um 23.28 Uhr und dem Bus ging es zurück nach Espoo wo wir auf dem Balkon bei noch hellem Licht den Tag ausklingen ließen.

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Donnerstag, 27. September 2012
Helsinki - Ruhe und Regen
Also wieder zurück in Helsinki.
Was wir noch aus Tallinn mitgebracht haben, ist eine fette Erkältung! Während Andreas das nicht davon abhält, auf Erkundungstour zu gehen, habe ich den Tag im Bett verbracht um meinem Körper die Chance zu geben etwas zu gesunden.
Andreas hat seine freie Zeit genutzt um ausgiebig den Nahverkehr abzugrasen, denn was anderes war auch kaum möglich, weil es den ganzen Tag wie aus Eimern schüttete. Er war dann auch noch in einem Schwimmbad das der Reiseführer empfohlen hat dazu später mehr das nass von oben reichte ihm scheinbar nicht...
Als er spätabends nach Hause kam, war er trotzdem bis auf die Haut durchnässt - aber wer Andreas kennt, weiß dass er unverwüstlich ist :-)
—-- Mobil übermittelt --—
Was wir noch aus Tallinn mitgebracht haben, ist eine fette Erkältung! Während Andreas das nicht davon abhält, auf Erkundungstour zu gehen, habe ich den Tag im Bett verbracht um meinem Körper die Chance zu geben etwas zu gesunden.
Andreas hat seine freie Zeit genutzt um ausgiebig den Nahverkehr abzugrasen, denn was anderes war auch kaum möglich, weil es den ganzen Tag wie aus Eimern schüttete. Er war dann auch noch in einem Schwimmbad das der Reiseführer empfohlen hat dazu später mehr das nass von oben reichte ihm scheinbar nicht...
Als er spätabends nach Hause kam, war er trotzdem bis auf die Haut durchnässt - aber wer Andreas kennt, weiß dass er unverwüstlich ist :-)
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Sonntag, 23. September 2012
Helsinki Tag 2 Regen Regen und noch mehr Regen.
Nach dem Frühstück, dass uns Jussi zubereitet hat, ging es in die Stadt. Die Skandinavier sind sehr um uns bemüht - ob Essen zubereiten in Stockholm oder täglich Sauna anschmeißen in Tammissari oder gemeinsame Stadttouren in Stockholm und Helsinki oder Ausflüge in Tammissari - es ist wie zu Hause bei der Familie!
Aufgrund des schlechten Wetters haben wir zuerst die Tempelkirche "Temppeliaukion Kirkko" angeschaut und wir mussten allerdings 20 Minuten warten. Es wurde wieder geheiratet... Dies ist wohl beliebt hier im Spätsommer der eigentlich schon ein Herbst ist.
Die Kirche, die eigentlich als normales Gotteshaus geplant war, wurde nach einem Wettbewerb einfach in den Felsen gesprengt.

Von außen ist die Kuppel kaum zu sehen. Das Schöne an Helsinki ist das die Kirchen kaum unterschiedlicher sein könnten - so eine Vielfalt haben wir noch nicht gesehen. Die Kirche hat einen hervorragenden Klang.
Zuvor hatten wir schon eine gerade eröffnete Holzkirche angeschaut.

Da der Regen nicht nachließ, sind wir ins Design-Museum gegangen. Dort wurde die Geschichte der Entwicklung des finnischen Designs der letzten Jahrhunderte gezeigt. Ein sehr spannendes Museum und man müsste glücklicherweise kaum lesen. Helsinki ist übrigens auch die Design Hauptstadt 2012. Einige Objekte sind uns aus Deutschland bekannt und sehr populär - jetzt wissen wir wo ihr Ursprung liegt.
Helsinki hat auch noch etwas anderes zu feiern - den 200. Geburtstag! Nicht das Helsinki so jung ist, aber vor 200 Jahren wurde Turku als ehemalige Hauptstadt von Helsinki abgelöst.
Nachdem der Regen nicht aufhören wollte, sind wir in die Sauna gegangen und haben in der Bären-Bar ein Bier getrunken und sind nach Hause. Schön das wir Jussi mit dem Museum noch etwas zeigen konnten von seiner Stadt, was er noch nicht kannte Ist ja auch immerhin finnische Geschichte.
—-- Mobil übermittelt --—
Aufgrund des schlechten Wetters haben wir zuerst die Tempelkirche "Temppeliaukion Kirkko" angeschaut und wir mussten allerdings 20 Minuten warten. Es wurde wieder geheiratet... Dies ist wohl beliebt hier im Spätsommer der eigentlich schon ein Herbst ist.
Die Kirche, die eigentlich als normales Gotteshaus geplant war, wurde nach einem Wettbewerb einfach in den Felsen gesprengt.

Von außen ist die Kuppel kaum zu sehen. Das Schöne an Helsinki ist das die Kirchen kaum unterschiedlicher sein könnten - so eine Vielfalt haben wir noch nicht gesehen. Die Kirche hat einen hervorragenden Klang.
Zuvor hatten wir schon eine gerade eröffnete Holzkirche angeschaut.

Da der Regen nicht nachließ, sind wir ins Design-Museum gegangen. Dort wurde die Geschichte der Entwicklung des finnischen Designs der letzten Jahrhunderte gezeigt. Ein sehr spannendes Museum und man müsste glücklicherweise kaum lesen. Helsinki ist übrigens auch die Design Hauptstadt 2012. Einige Objekte sind uns aus Deutschland bekannt und sehr populär - jetzt wissen wir wo ihr Ursprung liegt.
Helsinki hat auch noch etwas anderes zu feiern - den 200. Geburtstag! Nicht das Helsinki so jung ist, aber vor 200 Jahren wurde Turku als ehemalige Hauptstadt von Helsinki abgelöst.
Nachdem der Regen nicht aufhören wollte, sind wir in die Sauna gegangen und haben in der Bären-Bar ein Bier getrunken und sind nach Hause. Schön das wir Jussi mit dem Museum noch etwas zeigen konnten von seiner Stadt, was er noch nicht kannte Ist ja auch immerhin finnische Geschichte.
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Samstag, 22. September 2012
Hochzeiten und Karaoke.
Nachdem wir sehr gut ausgeschlafen hatten und mit einem Frühstück bewirtet wurden ging es in die Stadt.
Da Björn noch nicht in Helsinki war haben wir uns in die Innenstadt begeben.
Zuerst ging es auf die Katajanokka-Halbinsel. Die Insel wo Russland noch zu spüren ist verspricht der Reiseführer. Tatsächlich hört man in der Tram russisch. Auf der Insel befindet sich die Flotte der finnischen Eisbrecher und es gibt den Hafen der Viking-Line sowie die beeindruckende Uspenski-Kathedrale - die größte russisch-orthodoxe Kirche Nordeuropas.

Die war allerdings geschlossen wegen Hochzeit. An diesem Tag sind uns noch 3 weitere Brautpaare begegnet.
Weiter ging es zum Innenstadt-Hafen wo wir erstmal gespeist haben. Dort ist der Marktplatz mit Rathaus Parlament und es sind einige Esstände aufgebaut. Direkt vom Markt geht es zur schönen Flaniermeile "Esplanade Pohjoisesplanadi" gesäumten von Bäumen und Grünflächen. Es gab Schweineohren zum Dessert gekauft in einer kleinen feinen sehr alten Markthalle ebenfalls am Hafen gelegen.


Zum Shoppen zu empfehlen ist die Aleksanteriki gleich parallel und das 9-stöckige Kaufhaus Stockmann. Weiter ging es zum Boulevardi auf der gegenüberliegenden Seite mit einem Park und einer kleinen Holzkirche die seinerseits die Hauptkirche war. Im Park mussten wir wieder an Hannover denken. Überall waren die Bäume bestrickt das hatten wir ja gerade mit unserer Kröpcke Uhr.



Nun erstmal zurück nach Hause und ausruhen bevor das Nachtleben startet.
Nach kurzem Schlaf und frisch gewaschener Wäsche ging es ins Nachtleben von Helsinki - dank Jussi musste Andreas nicht den Reiseonkel spielen.
Zuerst ging es in eine Bar/Kneipe/Disco so richtig wissen wir nicht, was es war. Auf jeden Fall gab es Karaoke genau wie beim letzten mal als Andreas da war.
Was soll man sagen - die Finnen haben klasse gesungen und die Leute haben geklatscht Es gab eine Warteschlange von 45 Minuten. Karaoke ist bei den Finnen sehr beliebt. Schön war auch 99 Luftballons von Nena gesungen von einer Finnin auf deutsch zu hören - eine sehr interessante Version. Später sagte sie ins, dass sie mitbekam das wir aus Deutschland sind und sie es für uns gesungen hat. Irgendwie sind die Finnen viel freundlicher und unvoreingenommener und mit weniger Komplexen beladen als wir. Es ging dann noch in anderen Bars weiter und wir waren um 4:00 Uhr im Bett.
—-- Mobil übermittelt --—
Da Björn noch nicht in Helsinki war haben wir uns in die Innenstadt begeben.
Zuerst ging es auf die Katajanokka-Halbinsel. Die Insel wo Russland noch zu spüren ist verspricht der Reiseführer. Tatsächlich hört man in der Tram russisch. Auf der Insel befindet sich die Flotte der finnischen Eisbrecher und es gibt den Hafen der Viking-Line sowie die beeindruckende Uspenski-Kathedrale - die größte russisch-orthodoxe Kirche Nordeuropas.

Die war allerdings geschlossen wegen Hochzeit. An diesem Tag sind uns noch 3 weitere Brautpaare begegnet.
Weiter ging es zum Innenstadt-Hafen wo wir erstmal gespeist haben. Dort ist der Marktplatz mit Rathaus Parlament und es sind einige Esstände aufgebaut. Direkt vom Markt geht es zur schönen Flaniermeile "Esplanade Pohjoisesplanadi" gesäumten von Bäumen und Grünflächen. Es gab Schweineohren zum Dessert gekauft in einer kleinen feinen sehr alten Markthalle ebenfalls am Hafen gelegen.


Zum Shoppen zu empfehlen ist die Aleksanteriki gleich parallel und das 9-stöckige Kaufhaus Stockmann. Weiter ging es zum Boulevardi auf der gegenüberliegenden Seite mit einem Park und einer kleinen Holzkirche die seinerseits die Hauptkirche war. Im Park mussten wir wieder an Hannover denken. Überall waren die Bäume bestrickt das hatten wir ja gerade mit unserer Kröpcke Uhr.



Nun erstmal zurück nach Hause und ausruhen bevor das Nachtleben startet.
Nach kurzem Schlaf und frisch gewaschener Wäsche ging es ins Nachtleben von Helsinki - dank Jussi musste Andreas nicht den Reiseonkel spielen.
Zuerst ging es in eine Bar/Kneipe/Disco so richtig wissen wir nicht, was es war. Auf jeden Fall gab es Karaoke genau wie beim letzten mal als Andreas da war.
Was soll man sagen - die Finnen haben klasse gesungen und die Leute haben geklatscht Es gab eine Warteschlange von 45 Minuten. Karaoke ist bei den Finnen sehr beliebt. Schön war auch 99 Luftballons von Nena gesungen von einer Finnin auf deutsch zu hören - eine sehr interessante Version. Später sagte sie ins, dass sie mitbekam das wir aus Deutschland sind und sie es für uns gesungen hat. Irgendwie sind die Finnen viel freundlicher und unvoreingenommener und mit weniger Komplexen beladen als wir. Es ging dann noch in anderen Bars weiter und wir waren um 4:00 Uhr im Bett.
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Freitag, 21. September 2012
Endlich nun Helsinki
Nach Tammissari, Turku und Stockholm sind wir nun endlich in Helsinki gelandet.
Dass ich diese Zeilen erst schreibe, als wir schon wieder auf dem weg zum nächsten Ziel Tallinn sind, sollte an dieser Stelle nicht zusätzlich verwirren. Wir erleben am Tag so viel, dass man abends keine Lust mehr hat, den Blog zu schreiben.
Nun also Helsinki. Drei Tage zusammenzufassen, ist nicht einfach - wir versuchen es aber nochmal zusammenzubekommen.
Freitag Ankunft von Stockholm - herrliche Überfahrt mit Karaoke, Abba-Show, Rock-Röhre und Schmusesänger. Das Tagesprogramm auf so einem Schiff halt. Es war doch besser als erwartet! Die Post ging jedenfalls ab - lag auch sicher am recht günstigen Alkohol hier. :-)
Die Zeit verging wie im Fluge - und wie kamen gut in Turku an - mit dem Schnellzug ging es dann nach Helsinki, wo wir von Jussi abgeholt worden. Andreas kennt ihn von seinen vorherigen Trips nach Stockholm und er lässt uns bei sich schlafen. Zuvor gibt es ein Bier im Nalle Pub, was soviel wie Bären Club oder auch Björn Club heißt - na, wenn ich mich da mal nicht heimisch fühle :-)
Helena, die Bedingung ist aus Frankfurt und spricht deutsch mit uns. Die weiteren Gäste sind allesamt Freunde von unseren Gastgebern Visa und Jyrki aus Tammissari und so bleibt man länger als eigentlich gut wäre. Aber schön war's.
Die Fahrt um endlich ins Bett fallen zu können war noch recht umständlich, weil Jussi in Espoo wohnt - der zweitgrößten Stadt Finnlands und direkt an Helsinki angrenzt.
Ohne unser schweres Gepäck sollte das die nächsten Tage nicht mehr das Problem darstellen.
—-- Mobil übermittelt --—
Dass ich diese Zeilen erst schreibe, als wir schon wieder auf dem weg zum nächsten Ziel Tallinn sind, sollte an dieser Stelle nicht zusätzlich verwirren. Wir erleben am Tag so viel, dass man abends keine Lust mehr hat, den Blog zu schreiben.
Nun also Helsinki. Drei Tage zusammenzufassen, ist nicht einfach - wir versuchen es aber nochmal zusammenzubekommen.
Freitag Ankunft von Stockholm - herrliche Überfahrt mit Karaoke, Abba-Show, Rock-Röhre und Schmusesänger. Das Tagesprogramm auf so einem Schiff halt. Es war doch besser als erwartet! Die Post ging jedenfalls ab - lag auch sicher am recht günstigen Alkohol hier. :-)
Die Zeit verging wie im Fluge - und wie kamen gut in Turku an - mit dem Schnellzug ging es dann nach Helsinki, wo wir von Jussi abgeholt worden. Andreas kennt ihn von seinen vorherigen Trips nach Stockholm und er lässt uns bei sich schlafen. Zuvor gibt es ein Bier im Nalle Pub, was soviel wie Bären Club oder auch Björn Club heißt - na, wenn ich mich da mal nicht heimisch fühle :-)
Helena, die Bedingung ist aus Frankfurt und spricht deutsch mit uns. Die weiteren Gäste sind allesamt Freunde von unseren Gastgebern Visa und Jyrki aus Tammissari und so bleibt man länger als eigentlich gut wäre. Aber schön war's.
Die Fahrt um endlich ins Bett fallen zu können war noch recht umständlich, weil Jussi in Espoo wohnt - der zweitgrößten Stadt Finnlands und direkt an Helsinki angrenzt.
Ohne unser schweres Gepäck sollte das die nächsten Tage nicht mehr das Problem darstellen.
—-- Mobil übermittelt --—
Montag, 17. September 2012
Nach Stockholm
Montag Abend ging es mit dem Kreuzschiff Sillja-Europa von Turku nach Stockholm. Das Schiff war schon wie eine kleine Stadt über 12 Decks.


Wir hatten eine sehr kleine aber ausreichende Kabine für 80 Euro - das war der dann auch der Gesamtpreis der 10-Stündigen Überfahrt. Es gab viel zu shoppen (Tax-Free) - hier wurde massenhaft eingekauft von den Passagieren - hatte etwas vom Sommerschlussverkauf. Dann gab es viele Bars und Restaurants mit Unterhaltungsprogramm. Das war allerdings eher für die Generation 60+ zu denen wir uns noch nicht zählen :-)
Die Künstler haben einem schon etwas leid getan - hat etwas von einem Abstieg. Das passte gut zum Publikum, dass ihren Tax-Free-Einkauf wohl gleich vollständig konsumiert hatte. :-)
Wir haben es uns dann einfach in der Bordsauna gut gehen lassen mit einem schönen Blick aus der Sauna heraus auf das Meer. Dadurch, dass es Nacht war und die Inseln nur vom Schiff beleuchtet worden sind, sahen diese aus wie Eisberge.
Dann gab es ein Abschiedsbier und wir haben sehr gut geschlafen.
—-- Mobil übermittelt --—


Wir hatten eine sehr kleine aber ausreichende Kabine für 80 Euro - das war der dann auch der Gesamtpreis der 10-Stündigen Überfahrt. Es gab viel zu shoppen (Tax-Free) - hier wurde massenhaft eingekauft von den Passagieren - hatte etwas vom Sommerschlussverkauf. Dann gab es viele Bars und Restaurants mit Unterhaltungsprogramm. Das war allerdings eher für die Generation 60+ zu denen wir uns noch nicht zählen :-)
Die Künstler haben einem schon etwas leid getan - hat etwas von einem Abstieg. Das passte gut zum Publikum, dass ihren Tax-Free-Einkauf wohl gleich vollständig konsumiert hatte. :-)
Wir haben es uns dann einfach in der Bordsauna gut gehen lassen mit einem schönen Blick aus der Sauna heraus auf das Meer. Dadurch, dass es Nacht war und die Inseln nur vom Schiff beleuchtet worden sind, sahen diese aus wie Eisberge.
Dann gab es ein Abschiedsbier und wir haben sehr gut geschlafen.
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Sonntag, 16. September 2012
Live aus Finnland
Wir sind mal wieder unterwegs. Diesmal ist Finnland dran und wir sind gut in Helsinki angekommen.
Die ersten Tage verbringen wir aber in Tammissari, gut hundert Kilometer von der Hauptstadt entfernt.
Im Wald steht ein Häuschen von unseren Freunden hier wo wir ein wunderbares Wochenende verbringen - es ist wie die Villa Kunterbunt von Pippi Langstrumpf - oder Peppi Pitkätossu wie man sie hier kennt.

Es ist sehr gemütlich hier und man hat wirklich viel Ruhe um einfach mal richtig abschalten zu können.
Mit den Hunden geht es ab und an in den Wald nebenan.




Abends wird die Sauna angeschmissen und man kann nach dem Schwitzen wunderbar auf der Terrasse auskühlen.
In der Gegend gibt es eine Burgruine, die wir gestern besichtigt haben - sie war von innen viel größer als wir dachten und hatte sehr viel Charme.

Gleich im Anschluss werden wir durch den Wald spazieren und dabei über einige der unzähligen Inseln hier in der Ostsee wandern....
—-- Mobil übermittelt --—
Die ersten Tage verbringen wir aber in Tammissari, gut hundert Kilometer von der Hauptstadt entfernt.
Im Wald steht ein Häuschen von unseren Freunden hier wo wir ein wunderbares Wochenende verbringen - es ist wie die Villa Kunterbunt von Pippi Langstrumpf - oder Peppi Pitkätossu wie man sie hier kennt.

Es ist sehr gemütlich hier und man hat wirklich viel Ruhe um einfach mal richtig abschalten zu können.
Mit den Hunden geht es ab und an in den Wald nebenan.




Abends wird die Sauna angeschmissen und man kann nach dem Schwitzen wunderbar auf der Terrasse auskühlen.
In der Gegend gibt es eine Burgruine, die wir gestern besichtigt haben - sie war von innen viel größer als wir dachten und hatte sehr viel Charme.

Gleich im Anschluss werden wir durch den Wald spazieren und dabei über einige der unzähligen Inseln hier in der Ostsee wandern....
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