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Mittwoch, 26. September 2012

Tallin Tag 3.

Wir sitzen gerade auf dem Schiff der "Star" von Tallink.

So viele Eindrücke in so kurzer Zeit wir sind ja auch schon im dritten Land unterwegs und jetzt auch ziemlich Platt.

Der Morgen hat wieder am Hauptbahnhof angefangen Dort haben wir diesmal mit einem Bummel über den Flohmarkt begonnen der uns vorher noch nicht aufgefallen war. Er bestand zu 90% aus Klamotten russischer Ausprägung eher nicht die "Haute Volaute". Drinnen gab es mal wieder eine Markthalle. Wir hatten mit Händen Füßen auf deutsch und englisch erklärt was wir wollten und die Frau packte alles auf einen Teller es war sehr günstig und durchaus lecker.

Anschließend das obligatorische gezapfte 2 Liter Bier in der Plastikflasche.

Los ging es in die Altstadt mit seiner Stadtmauer. Während andere Städte im Laufe der Zeit ihr Stadtmauern geschliffen haben um sich zu vergrößern, ist hier noch ein beträchtlicher Teil vorhanden. Von ursprünglich 2,35 km und 40 Türmen sind heute noch 1,85 km und 26 Türme erhalten. Man fühlt sich wie im Mittelalter. Es gibt sehr viele alte Gebäude, Kirchen und Plätze zu erkunden alles aufzuzählen wäre an dieser Stelle zu umfangreich. Außerdem sollen sich die Nachreisenden ja selbst überraschen lassen - wir stellen gerne unsere Reise/Stadt Unterlagen zur Verfügung.



Zu erwähnen währe noch das Lillefestival - eine Gartenausstellung von Künstlern im Sommer am Platz der Türme "Tornide väljak" mit sehr viel Liebe aufbereitet.






Zufällig landeten wir auch in einem Figurentheater-Museum Nunuk. Auf die Karten zu warten hat 20 Minuten gedauert, weil Lehrerinnen über 150 Karten gekauft, die mit jeder Menge Kleingeld bezahlt wurde. Zum Glück waren deren Karten fürs Theater und nicht für das Museum, wo wir rein wollten.

Das Warten hat sich echt gelohnt. Ein Museum zum schwelgen und träumen. Ein Mitarbeiter aus der Puppenwerkstatt hat noch aus dem Sprichwörtlichen Nähkästchen geplaudert.











Zum Schluss sollte es noch einmal zum Bahnhof gehen um letztmalig günstig zu Speisen.
Einmal Bortsch und zwei warme Hauptspeisen sollten es sein und zur Abwechslung 2 Bier aus der Flasche für unschlagbare 12 Euro.




Der nächste Reisebericht ist dann wieder aus Helsinki.


—-- Mobil übermittelt --—

Dienstag, 25. September 2012

Tallin Tag 2 die Wetter App. Versprach regenfrei

Bis zum Ende des Tages war es dann doch regenreich es hat erst gar nicht aufgehört.

Zum Frühstück ging es gleich wieder in die Markthalle am Bahnhof und dazu ein schönes, frisch in die Plastikflasche gezapftes Bier - diesmal gleich 2 Liter für 2 Euro.

Wir haben heute zuerst den Nahverkehr mit Tram und Obus erkundet. Da war er wieder der Plattenbau Kommunismus mit seinen Wohnsilos außerhalb der schönen Innenstadt.
Wir sahen übrigens nur Bahnfahrerinnen! Hier bräuchte "Mann" eher eine Männerquote von 150 Fahrer/rinnen sind nur 12 Männer.

Wir sind heute etwas rausgefahren aus der Innenstadt und haben die Ruinen eines alten Klosters (Pirita-Klooster)



besichtigt und sind dann noch in den Kadrioru Park gegangen. Der war erstklassig mit einem sehr schönen Schloss.



Gleich daneben ist der Wohnsitz des Präsidenten ebenfalls ein Schloss und das KUMU Kunstmuseum welches wiederum hypermodern gebaut wurde ein toller Kontrast!
Dieser Park ist unser Tipp von Helsinki, genau wie das Viertel um die Rotermannistraße - ein ehemaliges Fabrikenviertel wo sich die Architekten richtig austoben konnten um alte Lagerhäuser modernst aufzupepen.

Danach ging es noch auf einen Abstecher zu den Hochhäusern, wovon das erste der SEB tower gerade mal von 1999 ist! Hier standen vorher ungepflegte von Verfall preisgegebene Holzhäuser.

Tallin eine Stadt im Wandel und auf Zukunft programmiert.



—-- Mobil übermittelt --—

Montag, 24. September 2012

Tag. 3 auf nach Tallinn.

Unser Boot nach Tallinn geht um 13:30 Uhr. So haben wir die Zeit genutzt und einen erneuten Versuch gestartet um die russisch-orthodoxe Kirche von innen zu besichtigen. Leider wieder Fehlanzeige! Diesmal gab es keine Hochzeit sie war einfach nur zu. Wir werden Jussi bitten, dass er im Internet nachschaut oder dort anruft.
Wir sind dann noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen, bevor es zum Boot ging.


Die Bootsfahrt ging wie im Flug vorbei, denn wir haben da die letzten Tage unseres Blogs auf den neuesten Stand gebracht.
Die Ankunft in Tallinn war vielversprechend. Das Panorama der Stadt ist einfach überwältigend. Auf der einen Seite auf einem Berg gelegen die Altstadt mit mehreren imposanten Gebäuden und auf der anderen Seite super moderne Hochhäuser und Kontraste die kaum größer sein könnten.
Am Hauptbahnhof ist dann wiederum der Charme aus kommunistischen Russlandzeiten zu sehen mit heruntergekommenen Barracken wo man sehr preiswert essen und trinken konnte.
Andreas hat sich zwei Hähnchenschenkel für 2 Euro gekauft - die Verkäuferin hat sich zur Erklärung der Preisliste auf die Schenkel geklopft. Dazu ein Liter Bier für 1 Euro und das kam aber nicht aus der Flasche sondern die Dame hat eine leere Plastikflasche geholt und in eine Zapflage gesteckt. Dann hat diese die Flasche automatisch mit Zisch und Zasch aufgefüllt anschließend Schraubverschluss drauf und noch schnell ein Papier-Etikett draufgeklebt und fertig! Man sollte ja wissen was ist.

Kein Wunder das bei den Preisen so viele Besoffene rumlaufen.
Die vorab erwähnte Altstadt ist wie eine Postkarte.

Alles bestens renoviert es geht Bergauf und -ab. Eine Kirche nach der anderen, enge kleine verwinkelte Gassen und Preise wie daheim.



Die moderne Innenstadt mit den Geschäften und Hochhäusern

bietet aber auch immer wieder alte Häuser aus Stein als meinte man, man ist auf dem englischen Lande.
In der Altstadt wurden wir noch von Jugendlichen angebettelt aber eine alte Omi hat sie gleich verscheucht!
Wir hatten dann nochmal eine Runde im Dunkeln gedreht es war wirklich alles bestens in Szene gesetzt.
Und auf dem Nachhauseweg wurde mal wieder geschrieen und eine volltrunkene Dame im Schlüpfer wurde gerade von der Polizei ins "Politseiauto" (nein ich bin nicht betrunken das schreibt man so) abgeführt.
—-- Mobil übermittelt --—