Montag, der 01/12/2014
Es war eine unvergessliche Zeit in Santiago de Compostela.
Javier konnte mir sehr viel erzählen. Zum Beispiel, dass die Schnellzüge Hybrid Züge sind. Sie fahren mit Strom wo er schon vorhanden ist und mit Diesel auf den anderen Strecken.
Auf der Strecke von Madrid gibt es bisher nur auf dem ersten und letzten Abschnitt Strom. In Medina del Campo wechselte der Strom von 3000 auf 25000 Volt die Züge sind ja Multitasking fähig. Wie schon erwähnt wird aber kräftig gebaut. Die Strecke soll in 2 Jahren komplett umgebaut sein. Dadurch halbiert sich fast die Fahrzeit, da dann alles auf Hochgeschwindigkeit ausgelegt ist.
Außerdem wußte er zu berichten, dass der Fluß in Madrid mit den tollen Grünanlagen vor der Verschönerung kein Ufer hatte. Beidseitig vom Fluß waren breite Hauptstraßen ohne Flair.
Ich habe noch einen alten Stadtplan von Madrid - das stimmt alles nur Straßen. Die Straßen hat man nun unter die Erde verlegt und den dadurch gewonnen Platz in die wunderschöne Parkanlage umgebaut.
Ich fragte ihn was Santiago de Compostela heißt. Es gibt ja so tolle Namen Villa Nova i la Geltru - also „neue Stadt am Fluß Geltru“. Hier sind es einfach nur 2 Namen weil es mal 2 Städte waren.
Danilo wiederum berichtete mir das der Fluß aus Madrid in den Tejo Fluß mündet der fliesst durch Lissabon dem Ziel unserer nächsten Reise und weiter in den Atlantik. Somit schließt sich der Kreis.
Ich sitze gerade im Zug A 4084
Wagen 5 und habe wieder den Platz 3B.
Dieses mal ist es voller. Keine freie Sitzplatzwahl.
An der ersten Station Ourense hatten wir knapp 10 Minuten Aufenthalt. Einige stiegen aus um eine zu Rauchen und der Zug Schaffner erzählte, dass die Türen geschlossen werden und dann wieder geöffnet. Ich verstand das natürlich nicht wegen mangelnder Spanisch Kenntnisse. Ich fragte einen Fahrgast was der Schaffner meinte er konnte es mir übersetzten. Der Grund war, dass ein anderer Zug angekuppelt hat. Jetzt sind wir wieder ein Langzug und es wurden wieder Kopfhörer für das Fernsehprogramm verteilt.
Es lief ein toller Film mit einem jungen der alleine durch Amerika reist und allerlei Abenteuer erlebt leider nur in Spanisch ich hoffe ich bekomme raus was das für ein Film ist.
(Nachtrag: Der Film heisst „Die Karte meiner Träume“ und ist sehr zu empfehlen!)
Quiz wer findet es raus.
Danach kam noch ein Film interessanterweise waren beides französische Produktionen.
Auf der Zugfahrt habe ich über 50 Tunnels passiert. Auf dem alten Teil der Strecke fuhren wir meist 99 km/h. Der Zug ist gut isoliert vom Gefühl her dachte ich wir fahren 60 km/h.
Unterwegs wurde eine Station angesagt - der Zug hatte aber nicht angehalten sondern ist durchgefahren.
Warum keine Ahnung. Vielleicht weil man den Schnellzug vorher reservieren muß und keiner dort ein und aussteigen wollte. Später wiederholte sich das noch neunmal evtl. wurden ja auch nur die falschen Daten eingetippt.
Am Ende der Fahrt kam noch eine Durchsage das die Tickets vom Fernverkehr auch im Nahverkehr gültig sind und es gibt keine Stufe so wie bei uns zwischen Zug und Bahnsteig.
Die Landschaft wechselte von hügelig und bewaldet auf flach fast ohne Vegetation. Dann kamen Berge die gelb waren. Bis hin zu Schnee auf den Spitzen. Obwohl es draußen 17 Grad war.
Teilweise fühlte ich mich an unsere Tour durch Amerika erinnert.
In Madrid angekommen habe ich das Angebot genutzt und bin statt 11 Stationen mit der U-Bahn nur 2 Stationen mit der S-Bahn (Cercanías) bis Sol Gefahren. Dann umgestiegen und eine Station mit der U-Bahn. Trotz Umstieg war ich viel schneller.
Die Eisenbahn fährt hier übrigens richtig im Rechtsverkehr.
Nachdem ich meine Tasche weggebracht habe bin ich noch einmal los.
Zuerst habe ich ein bisschen die U-Bahn erkundet.
Zum Beispiel heißt die Linie 2 O2. Ich hatte mich schon gewundert. Auch die Station am zentralen Platz. Heisst nicht nur Sol sondern Vodaphone Sol. Ok da hat man sich wohl kaufen lassen eine ganze Linie und den zentralen Platz mit U-Bahn und S-Bahn Knoten. Der Kapitalismus lässt Grüßen.
Dann bin ich zum Knotenpunkt Cuatro Caminos gefahren. Hier soll die tiefste U-Bahnstation sein speziell der Bahnsteig der Linie 6 mit -48 Meter.
Ok einmal rauf zur Straße ich kam aus einer anderen Linie und dann alles runterlaufen. Sage und schreibe 261 Stufen ging es bergab - Wow.
Madrid hat übrigens nach London das 2. größte Metronetz in Europa. Mit einer Länge von 291 km und 289 Stationen. Hannover hat immerhin ca. 120 km und 198 Stationen. Madrid hat 3 Millionen Einwohner mit drumherum gesamt 5 Millionen. Hannover „nur“ 520.000 mit drumherum 1.1 Millionen.
Dann sollte es noch die Linie R sein - die einzige Buchstaben Linie.
Die zu fahren kann keine Freude sein. Sie besteht sage und schreibe aus 2 Stationen. Losfahren anhalten zurückfahren usw. Das müssen ja 50 Runden am Tag sein!
Wenn eine Station in der Kurve lieg, gibt es die Durchsage Achtung die Station liegt in einer „Curva“.
Öfter habe ich auch beobachtet, dass die Fahrer wenn noch jemand angerannt kommt den Tür schließen Prozess abbrechen und die angelaufenen Fahrgäste noch mitnehmen.
Anschließend habe ich mich treiben lassen bin noch etwas durch die Innenstadt gegangen die verhältnismäßig leer war. Montag ist wohl Entspannungstag und die meisten Touristen sind weg.
Danach habe ich gezielt Grünanlagen aufgesucht. Bin noch einmal zum Fluß gegangen - Vis a vis vom Schloss habe ich mir ein San Miquel gekönnt mit 5,4 %.
Dabei fuhr die Motorrad-Polizei vorbei und schaute etwas skeptisch hielt aber nicht an.
Zwischen den Stationen Latina Linie 5 und Lavapiés Linie 3 liegt das alternative Viertel. Ich hätte an jeder Ecke Drogen kaufen können. Hier habe ich mein letztes Abendmahl in Madrid verspeist es gab noch einmal Pollo für günstige 5 Euro.
Das habe ich mir redlich verdient. Ich bin im Zickzack hin und her gelaufen bis ich mich entscheiden konnte.
Auf dem Nachhauseweg bin ich noch einmal durch das Schwulen Viertel gelaufen das liegt nah bei meiner Unterkunft. Das ist nicht meine Welt.
Einer toller eingebildeter und "schöner" als der Andere. Alles Trutschen mit dem gleichen Bartwuchs. Die sahen alle geklont aus. Langweeeeilig.
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Montag, 1. Dezember 2014
Donnerstag, 24. Januar 2013
Donnerstag Reisetag. 3 Länder in 9 Stunden und 1 Minute
Ich hoffe es funktioniert alles, da ich in Brüssel nur 9 Minuten Umsteigezeit habe.
Ich verlasse jetzt das Gebiet der Auvergne.
Abfahrt: Clermont-Ferrand um 11:57 Uhr mit Reginonal-Express 75708 nach Lyon Part Dieu.
Fahrzeit 2:23 mit vier Zwischenstops.(Riom-Châtel-Guyon,
Vichy,Roanne,Tarare).
Der Zug ist mit 8 Minuten Verspätung gestartet.
Ankunft: Lyon Part Dieu 14:20 Uhr Planmäßig.
Umsteigezeit in Lyon 40 Minuten
Lyon:
Abfahrt: Lyon Part Dieu um 15:05 Uhr mit TGV 9866 nach Bruxelles-Midi.
Fahrtzeit 3:43 mit drei Zwischenstops.
(Marne la Vallée-Chessy, Aeroport Paris-Charles de Gaulle TGV, Lille Europe).
Der Zug ist mit 5 Minuten Verspätung gestartet.
Ankunft: Bruxelles-Midi 19:00 Uhr.
17 Minuten Verspätung der Anschlusszug war weg.
Anmerkung: Gestrandet in Bruxelles. Der TGV war voll es war eng und nur Business Leute drinn.
Umsteigezeit nun in Brüssel 1:52 statt ursprünglich 9 Minuten.
25 Euro für die Sitzplatzreservierung bezahlt und trotzdem kein Anschluss.
Die Fahrgäste im Zug erzählten mir das dieser TGV fast immer Verspätung hat er startet in Marseille.
Ich habe mir dann für 5 Euro eine Telefonkarte gekauft um meinen Gastgeber in Utrecht Bescheid sagen zu können das ich später komme.
Abfahrt: Bruxelles-Midi um 20:52 Uhr mit Thalys THA 9381 nach Rotterdam Centraal.
Fahrtzeit 1:10 mit einem Zwischenstop.
(Antwerpen Centraal).
Der Zug ist Planmäßig Gestartet.
Ankunft: Rotterdam Centraal 21:57 Uhr 5 Minuten früher.
Umsteigezeit in Rotterdam Central 38 Minuten.
Anmerkung: Ein Wagon ist für Gestrandete ohne Sitzplatzreservierung ich habe einen Platz gefunden.
Man hat sich 4 Sprachig dafür entschuldigt unter anderem in deutsch das das W-LAN nicht funktioniert.
Die Sitzplatzreservierung für den verpassten Zug lag bei 26 Euro.
Rotterdam Central der Bahnhof macht einen sehr guten Eindruck alles Schick auf dem Vorplatz stehen sehr moderne Hochhäuser.
Rotterdam:
Abfahrt: Rotterdam Centraal um 22:35 Uhr mit IC 12585 nach Utrecht Centraal.
Fahrtzeit 0:38 mit zwei Zwischenstops.
(Rotterdam Alexander, Gouda)
Der Zug ist Planmäßig Gestartet.
Ankunft: Utrecht Centraal 23:13 Uhr.
Planmäßig.
Anmerkung: Im IC ist ein Monitor, wo die gesamte Strecke dargestellt ist mit den jeweiligen Ankunftszeiten.
Beim Erreichen einer Station werden alle Anschlußzüge mit dem Abfahrtsgleis angezeigt. Da kann sich die DB eine Scheibe von abschneiden.
Utrecht, Groningen:
Am Bahnhof angekommen keiner ist da zum abholen. Nach ca 20 Minuten habe ich eine Frau gefragt, ob ich ihr Handy benutzen darf. Ich hatte mich in Brüssel falsch ausgedrückt. Mein Gastgeber hat 22:13 Uhr verstanden und nicht 23:13 Uhr. Der Arme ist dann nochmal raus in die Kälte um mich zum zweiten Mal abzuholen.
Ende der Reise.
Gesamt Reisezeit nun 11:15 statt 9:01.
Apropos Bahn fahren.
In Frankreich hat man kaum die Möglichkeit mit Nahverkehrszügen zwischen den großen Städten zu fahren. Es dauert teilweise dreimal so lange und man steigt bis zu 6 x um.
Mit dem Schnellzug IC, Thalys oder TGV kommt man direkt ans Ziel allerdings, braucht man unbedingt einen reservierten Sitzplatz, sonst darf man nicht mitfahren.
Die Sitzplatzreservierung hat keinen Festpreis wie bei uns, sondern ist abhängig von der Strecke, Uhrzeit, Woche, Wochenende, Entfernung etc. Und kann schonmal 30 Euro kosten.
Wohlgemerkt ich hatte ein Zugticket für ganz Europa an 5 Tagen.
An den Bahnhöfen gibt es kein belegtes Baquette unter 4 Euro.
Eine Flasche Vittel Wasser 1 Liter hat in Paris 3,40 Euro gekostet; das war das günstigste Getränk, da 0,5 Liter Pepsi schon bei 3,10 Euro lagen.
Übrigens ist in Frankreich und Belgien Linksverkehr.
Es gab in keinem Zug W-LAN, bis auf den Thalys. Dort war es allerdings defekt.
Gemischte Bilder von der Reise:
Ich verlasse jetzt das Gebiet der Auvergne.
Abfahrt: Clermont-Ferrand um 11:57 Uhr mit Reginonal-Express 75708 nach Lyon Part Dieu.
Fahrzeit 2:23 mit vier Zwischenstops.(Riom-Châtel-Guyon,
Vichy,Roanne,Tarare).
Der Zug ist mit 8 Minuten Verspätung gestartet.
Ankunft: Lyon Part Dieu 14:20 Uhr Planmäßig.
Umsteigezeit in Lyon 40 Minuten
Lyon:
Abfahrt: Lyon Part Dieu um 15:05 Uhr mit TGV 9866 nach Bruxelles-Midi.
Fahrtzeit 3:43 mit drei Zwischenstops.
(Marne la Vallée-Chessy, Aeroport Paris-Charles de Gaulle TGV, Lille Europe).
Der Zug ist mit 5 Minuten Verspätung gestartet.
Ankunft: Bruxelles-Midi 19:00 Uhr.
17 Minuten Verspätung der Anschlusszug war weg.
Anmerkung: Gestrandet in Bruxelles. Der TGV war voll es war eng und nur Business Leute drinn.
Umsteigezeit nun in Brüssel 1:52 statt ursprünglich 9 Minuten.
25 Euro für die Sitzplatzreservierung bezahlt und trotzdem kein Anschluss.
Die Fahrgäste im Zug erzählten mir das dieser TGV fast immer Verspätung hat er startet in Marseille.
Ich habe mir dann für 5 Euro eine Telefonkarte gekauft um meinen Gastgeber in Utrecht Bescheid sagen zu können das ich später komme.
Abfahrt: Bruxelles-Midi um 20:52 Uhr mit Thalys THA 9381 nach Rotterdam Centraal.
Fahrtzeit 1:10 mit einem Zwischenstop.
(Antwerpen Centraal).
Der Zug ist Planmäßig Gestartet.
Ankunft: Rotterdam Centraal 21:57 Uhr 5 Minuten früher.
Umsteigezeit in Rotterdam Central 38 Minuten.
Anmerkung: Ein Wagon ist für Gestrandete ohne Sitzplatzreservierung ich habe einen Platz gefunden.
Man hat sich 4 Sprachig dafür entschuldigt unter anderem in deutsch das das W-LAN nicht funktioniert.
Die Sitzplatzreservierung für den verpassten Zug lag bei 26 Euro.
Rotterdam Central der Bahnhof macht einen sehr guten Eindruck alles Schick auf dem Vorplatz stehen sehr moderne Hochhäuser.
Rotterdam:
Abfahrt: Rotterdam Centraal um 22:35 Uhr mit IC 12585 nach Utrecht Centraal.
Fahrtzeit 0:38 mit zwei Zwischenstops.
(Rotterdam Alexander, Gouda)
Der Zug ist Planmäßig Gestartet.
Ankunft: Utrecht Centraal 23:13 Uhr.
Planmäßig.
Anmerkung: Im IC ist ein Monitor, wo die gesamte Strecke dargestellt ist mit den jeweiligen Ankunftszeiten.
Beim Erreichen einer Station werden alle Anschlußzüge mit dem Abfahrtsgleis angezeigt. Da kann sich die DB eine Scheibe von abschneiden.
Utrecht, Groningen:
Am Bahnhof angekommen keiner ist da zum abholen. Nach ca 20 Minuten habe ich eine Frau gefragt, ob ich ihr Handy benutzen darf. Ich hatte mich in Brüssel falsch ausgedrückt. Mein Gastgeber hat 22:13 Uhr verstanden und nicht 23:13 Uhr. Der Arme ist dann nochmal raus in die Kälte um mich zum zweiten Mal abzuholen.
Ende der Reise.
Gesamt Reisezeit nun 11:15 statt 9:01.
Apropos Bahn fahren.
In Frankreich hat man kaum die Möglichkeit mit Nahverkehrszügen zwischen den großen Städten zu fahren. Es dauert teilweise dreimal so lange und man steigt bis zu 6 x um.
Mit dem Schnellzug IC, Thalys oder TGV kommt man direkt ans Ziel allerdings, braucht man unbedingt einen reservierten Sitzplatz, sonst darf man nicht mitfahren.
Die Sitzplatzreservierung hat keinen Festpreis wie bei uns, sondern ist abhängig von der Strecke, Uhrzeit, Woche, Wochenende, Entfernung etc. Und kann schonmal 30 Euro kosten.
Wohlgemerkt ich hatte ein Zugticket für ganz Europa an 5 Tagen.
An den Bahnhöfen gibt es kein belegtes Baquette unter 4 Euro.
Eine Flasche Vittel Wasser 1 Liter hat in Paris 3,40 Euro gekostet; das war das günstigste Getränk, da 0,5 Liter Pepsi schon bei 3,10 Euro lagen.
Übrigens ist in Frankreich und Belgien Linksverkehr.
Es gab in keinem Zug W-LAN, bis auf den Thalys. Dort war es allerdings defekt.
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Mittwoch, 23. Januar 2013
Die Stadt mit Michelin, Volvic, Vulkanen und einem Straßenbus oder was immer das sein soll. Teil II
Ich habe fantastisch geschlafen. Dieser Ort ist so verschlafen, da kräht noch nicht mal der Hahn!
Bevor es in die Stadt geht machten wir noch einen Ausflug. Das Gebiet hier ist vulkanisch und es gibt überall kleine Berge. Es geht auf und ab und alles ist durch Vulkanausbrüche modelliert. Der höchste Berg ist der "Le Puy de Dôme" ca 1.200 Meter hoch und die Spitze ist voller Schnee.
Denn anders als bisher, war hier alles Schneefrei. Bislang hatte ich ja quasi den Schnee überall mit hingebracht, da es immer erst dann dort schneite, als ich angekommen bin. Hier hatte ich zur Abwechslung mal Sonne. Wie schon erwähnt: Hier ist alles Vulkanisch und hier gibt es denOrt St. Marguerite, wo Quellen aus der Erde aufsteigen. Es gibt gleich 4 verschiedene Quellen mit sehr unterschiedlichem Geschmack. Es sieht ein bisschen aus hier, wie auf dem Mond. Das Wasser hat eine angenehme Temperatur von 24,4 Grad.
Das Beste ist aber der Geysir! Zirka 20 Minuten blubbert es in einem Tümpel, dann fängt es ganz ruhig an um in einem echten, ca. 5 minütigen Geysire zu gipfeln! Das Wasser hat so viel Gase, dass es aussieht, als ob
Champagner aus dem Rohr perlt.
Jetzt ging es zurück zum Frühstücken. Paul kocht fantastisch! Es gab selbst marinierte Entenbrust und mariniertes Schweinefilet. Er hat mir folgendes Rezept gegeben:
Entenbrust und Schweine-Medaillons in groben Meersalz für einen Tag komplett einlegen.
Danach gründlich abwaschen nun eine dünne Pfefferschicht auftragen und in Küchenpapier einrollen und danach in Folie packen - aber Luft zum atmen lassen. Dies für 3 bis 4 Wochen in den Kühlschrank oder Keller legen.
Danach ist's schon fertig.
Auf nach Clermont Ferrand.Auf den ersten Blick sah es hier nicht spannend aus -überall Neubaublöcke. Dafür gibt es eine schöne Innenstadt, die sich von allen anderen unterscheidet. Hier sind alle Prachtbauten schwarz; nicht weil alles verkommt... nein. Es wurde aus Vulkangestein erbaut; ob Rathaus oder Kathedrale - alles ist schwarz und macht die Innenstadt zu etwas besonderem Einmaligen.
Es gibt hier auch viele schmale Gassen und viele Innenhöfe im gotischen Stil mit alten Treppen und riesigen Toren. Aus diesem Gebiet kommt auch das "Volvic"-Wasser. Was bei uns viel Geld kostet, fliesst hier quasi aus der Leitung. Überhaupt überall in der Stadt verteilt gibt es Brunnen mit Trinkwasser. Was bei uns immer verboten ist, ist hier ausdrücklich erlaubt. Stolz ist man auf einen Sohn der Stadt: den Physiker Blaise Pascal. Der Pascal, nach dem auch die Einheit benannt wurde. Er ist überall mit Plaketten im Boden verewigt.
Am Abend sollte es noch einmal in die Stadt gehen, da ich dort zum Raclette eingeladen worden bin. Ich bin hier wirklich bestens verpflegt worden und hatte eine super Stadt-Führung. Danke dafür!
Was Michelin, immerhin unser Konkurrent von Hannovers Continental-Reifen, mit der Straßenbahn zu tun hat kommt jetzt:
Ja was ist das hier eigentlich? Eine Straßenbahn? Ein Bus oder O-Bus? Es ist ein ein Zwitter!
Es gibt wieder etwas Besonderes, was es bei uns nicht gibt. Überhaupt scheint man in Frankreich andere Wege beim öffentlichen Nahverkehr zu gehen.
Es gibt eine Schiene, auf der ein Fahrzeug fährt, dass aussieht wie eine Straßenbahn, aber auf Reifen fährt - natürlich Michelin Reifen. Die Schiene ist in der Mitte und dient lediglich zum Spur halten.
Es gibt eine sehr gut funktionierende Vorrangschaltung. Leider ist die Geschwindigkeit oft auf ca 30 km/h begrenzt und die Höchstgeschwindigkeit ist 60 km/h. Die Fahrzeuge waren gut besetzt. Den 5 Minutentakt aus derRoush Hour sollte man den ganzen Tag fahren.
Man munkelt, dass man aus Patriotismus mit Michelin dieses System erfunden hat.
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