Diesmal war ich schon um 3:30 Uhr zu Hause.
Um 11:00 Uhr ging es dann wieder zum englischen Frühstücks-Buffet. Diesmal
war ich aber schon um 14:00 Uhr zurück in meiner Unterkunft. Die
meisten Leute waren abgereist und ich konnte mich für nichts motivieren.
Eine Situation die für mich völlig fremd ist, da ich sonst immer was erkunde.
Ich habe dann bis 21:00 Uhr im stand-by Modus rumgegammelt und bin dann
noch mal ausgegangen. Auf dem Weg zur Kneipe habe ich das alte
Hafengelände im Innenstadtbereich erkundet.
Hier ist alles im Umbruch. Es werden neue Häuser gebaut, Restaurants und Museum
eröffnet. Kaum etwas erinnert hier noch an alte Hafenzeiten. Überall sind
Kräne. Eine Stadt im Umbruch mit schönen Hochhäusern.
In einem Hochhaus ist ein spannendes Museum und man kann bis Mitternacht hoch
aufs Dach fahren und hat einen tollen Überblick auf die Stadt und das
neue Hafengelände. Das ist mein Tipp für Antwerpen.
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Samstag, 21. September 2013
Tag 3: Essen & Bier trinken
Nachdem ich erst um 5:00 Uhr im Bett war, habe ich bis 11:00 Uhr
geschlafen und bin dann zum englischen Frühstücks-Buffet gegangen. Ich
wollte mich danach eigentlich noch etwas hinlegen, aber ich habe mich dann aber verquatscht und
bin um 17:00 Uhr kurz nach Hause um mich umzuziehen. Um 18:00 Uhr gab es dann ein Barbecue - somit bestand der
Tag nur aus Essen und Bier trinken und nachts wieder Party machen.
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Tag 2: Auf zu einer weltweit einzigartigen Geisterbahn.
Nach einen kurzen Nacht (wiedereinmal) bin ich um 9:00 Uhr aufgestanden. Ich wollte noch
einmal nach Charleroi auf Entdeckungsreise gehen, wie beim letzten Urlaub im
Januar. Mir fehlte ja noch ein wichtiger Baustein: Die Geisterbahn!
Nein nicht die auf dem Rummel, sondern man hat hier in den 80ern eine komplette Metro Linie gebaut mit Tunnel und oberirdischen Abschnitten - man hat diese aber nie in Betrieb genommen.
Im Januar hatte ich sie nicht gefunden, aber nun war ich dank Satelliten-Bildern bestens vorbereitet.
Ist schon krass: Im ersten Abschnitt liegen die Schienen und es leuchten die Signale. Die Oberleitung hängt und die Stationen sind ausgebaut. Es fährt nur nichts!
In der Oberleitung ist sogar Strom damit die keiner klaut, habe ich mir sagen lassen .
Im zweiten Abschnitt liegen die Schienen, aber Signale gibt es nicht mehr. Auch keine Oberleitung, aber die Masten dafür stehen aber schon und die Stationen sind im Rohbau fertig.
Im dritten Abschnitt sieht man kaum noch die Schienen, da alles zugewuchert ist. Teilweise fehlen die Schienen bereits. Die Masten stehen und es existieren noch ein paar Bahnsteig-Rohbauten allerdings in einer Spar-Version.
Es war gar nicht so einfach der Strecke zu folgen, da sie überall mitten durch geht -nur eben kaum mal an einer Straße oder einem Weg entlang. Ab und zu tauchte sie auch mal im Tunnel ab.
Durch das ganze Zick-Zack laufen waren es bestimmt 6 Kilometer zu laufen!
Zzurück ging es dann mit einem übervollen Bus auf katastrophalen Straßen.
Charleroi und die Vorstadt, wo ich heute durchgelaufen bin, erinnern wegen der Straßen, Gehsteige und Häusern stark an die alte DDR kurz vorm Zusammenbruch.
Reisekosten Bahn:
Antwerpen Charleroi und zurück also durch halb Belgien 15,40 Euro.
Jetzt geht's zur Bier Party dann gibt's Barbecue und heute Nacht Party.
Oi oi oi hab ich noch einiges vor.
Nein nicht die auf dem Rummel, sondern man hat hier in den 80ern eine komplette Metro Linie gebaut mit Tunnel und oberirdischen Abschnitten - man hat diese aber nie in Betrieb genommen.
Im Januar hatte ich sie nicht gefunden, aber nun war ich dank Satelliten-Bildern bestens vorbereitet.
Ist schon krass: Im ersten Abschnitt liegen die Schienen und es leuchten die Signale. Die Oberleitung hängt und die Stationen sind ausgebaut. Es fährt nur nichts!
In der Oberleitung ist sogar Strom damit die keiner klaut, habe ich mir sagen lassen .
Im zweiten Abschnitt liegen die Schienen, aber Signale gibt es nicht mehr. Auch keine Oberleitung, aber die Masten dafür stehen aber schon und die Stationen sind im Rohbau fertig.
Im dritten Abschnitt sieht man kaum noch die Schienen, da alles zugewuchert ist. Teilweise fehlen die Schienen bereits. Die Masten stehen und es existieren noch ein paar Bahnsteig-Rohbauten allerdings in einer Spar-Version.
Es war gar nicht so einfach der Strecke zu folgen, da sie überall mitten durch geht -nur eben kaum mal an einer Straße oder einem Weg entlang. Ab und zu tauchte sie auch mal im Tunnel ab.
Durch das ganze Zick-Zack laufen waren es bestimmt 6 Kilometer zu laufen!
Zzurück ging es dann mit einem übervollen Bus auf katastrophalen Straßen.
Charleroi und die Vorstadt, wo ich heute durchgelaufen bin, erinnern wegen der Straßen, Gehsteige und Häusern stark an die alte DDR kurz vorm Zusammenbruch.
Reisekosten Bahn:
Antwerpen Charleroi und zurück also durch halb Belgien 15,40 Euro.
Jetzt geht's zur Bier Party dann gibt's Barbecue und heute Nacht Party.
Oi oi oi hab ich noch einiges vor.
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Belgien Tour zum Zweiten
09. April 2013
Zurück nach Belgien genauer nach Antwerpen um 4 Tage Party zu machen.
Es gibt hier ein großes Treffen Schwuler Skinheads.
Los ging es am Donnerstag früh um 8:31 Uhr. Für mich ist das ja viel zu früh, abgesehen davon das ich erst 0:30 von der Arbeit zurück gekommen bin und ich sehr schlecht geschlafen habe.
Die Züge waren alle pünktlich.
Allerdings stand beim Umsteigen in Köln an der Anzeige, dass der ICE nach Brüssel ausgebucht ist, was schon ein Wunder ist, denn bei den ICE gibt's doch keine Buchungs-Pflicht .
Also rein und bis Brüssel 2 Stunden stehen. Dies hatte was von einem Vieh-Transport. Die Passagiere stapelten sich und die Kinder quengelten.
In Antwerpen hatte ich noch 3 Stunden Zeit bis mein Gastgeber kam. Ich bin dann erstmal den Stadtpark erkunden gegangen... na ja - der ist eher langweilig! Anschließend ging es ein Bier trinken und da traf ich schon die ersten Bekannten. Ein guter Start!
Dann einchecken und ausruhen für die Party die um 3:00 Uhr endete.
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Freitag, 18. Januar 2013
Letzer Tag in Antwerpen
Ich humpele mich so durch die Gegend. Bei den glatten Straßen mit Stiefeln und dünner Sohle und mehrmaligem Ausrutschen, bin ich auf Sportschuhe umgestiegen. Jeder Schritt ein Schmerzanafall. Ich komme mir wie ein Greis vor, denn ich kann kaum auftreten. Jetzt geht es ja auch noch mit der schweren Reisetasche weiter mit dreimaligen umsteigen nach Reims in Frankreich.
Horror.
In Antwerpen habe ich den Rest des Tages damit verbracht, die letzten Sachen zu besichtigen.
Mein Tipp für Antwerpen ist der Fußgänger Tunnel unter dem Fluß Schelde hindurch. Man hat ein tolles Panorama auf die Stadt und es gibt hier noch die guten alten Rolltreppen aus Holz. Sehr sehenswert!
Mein zweiter Tipp ist der Bereich um die Berchem Bahnstation. Hier ist alles voller Häuser aus der Gründerzeit.
Nun verlasse ich Antwerpen.
Jetzt bin ich froh wenn ich die Belgische Bahn verlasse. Vor jeder Abfahrt gab es beim Türen schließen einen scheußlichen ohrenbetäubenden Brummton für ca. 30 Sekunden zu hören.
Denn "Brumm"-Zug habe ich nun verlassen und ich sitze gerade im Hochgeschwindigkeitszug Thalys. Den darf man nur mit einer Sitzplatzreservierung betreten, die alleine schon 30 Euro gekostet hat. Komisch nur, dass mein Sitzplatz schon belegt war. Das ging nicht nur mir so, denn der ganze Zug war überbucht und WLAN gab es auch nichtmal.
In Paris mit 10 Minuten Verspätung angekommen. Paris im Schnee! Es sah toll aus. Das hatte ich auch noch nicht. Die ganzen Kneipen waren voll. Das ist in Paris um 19:00 Uhr üblich und danach gehen die Franzosen Essen. Eine tolle Atmosphäre.
Mental waren die Schmerzen im Knie und Fuß jetzt weg. Ich musste ja noch von Gare du Nord zum Gare de l'Est. Ich hatte gerade noch 20 Minuten Zeit und wußte noch gar nichts über meine genaue Verbindung. 28 Bahnsteige gibt's dort und ich mußte natürlich zu Gleis 28...
Aber zuerst wußte ich ja gar nicht zu welchem Zug ich muß, da ich nicht bis zur Endstation meines Anschlusszug fahre und er natürlich ein anderes Zugziel auswies.
Die nächsten Nachrichten folgen aus dem Land der Schnecken, Fröschschenkel, gestopfter Gänse und Baquettes.
Horror.
In Antwerpen habe ich den Rest des Tages damit verbracht, die letzten Sachen zu besichtigen.
Mein Tipp für Antwerpen ist der Fußgänger Tunnel unter dem Fluß Schelde hindurch. Man hat ein tolles Panorama auf die Stadt und es gibt hier noch die guten alten Rolltreppen aus Holz. Sehr sehenswert!
Mein zweiter Tipp ist der Bereich um die Berchem Bahnstation. Hier ist alles voller Häuser aus der Gründerzeit.
Nun verlasse ich Antwerpen.
Jetzt bin ich froh wenn ich die Belgische Bahn verlasse. Vor jeder Abfahrt gab es beim Türen schließen einen scheußlichen ohrenbetäubenden Brummton für ca. 30 Sekunden zu hören.
Denn "Brumm"-Zug habe ich nun verlassen und ich sitze gerade im Hochgeschwindigkeitszug Thalys. Den darf man nur mit einer Sitzplatzreservierung betreten, die alleine schon 30 Euro gekostet hat. Komisch nur, dass mein Sitzplatz schon belegt war. Das ging nicht nur mir so, denn der ganze Zug war überbucht und WLAN gab es auch nichtmal.
In Paris mit 10 Minuten Verspätung angekommen. Paris im Schnee! Es sah toll aus. Das hatte ich auch noch nicht. Die ganzen Kneipen waren voll. Das ist in Paris um 19:00 Uhr üblich und danach gehen die Franzosen Essen. Eine tolle Atmosphäre.
Mental waren die Schmerzen im Knie und Fuß jetzt weg. Ich musste ja noch von Gare du Nord zum Gare de l'Est. Ich hatte gerade noch 20 Minuten Zeit und wußte noch gar nichts über meine genaue Verbindung. 28 Bahnsteige gibt's dort und ich mußte natürlich zu Gleis 28...
Aber zuerst wußte ich ja gar nicht zu welchem Zug ich muß, da ich nicht bis zur Endstation meines Anschlusszug fahre und er natürlich ein anderes Zugziel auswies.
Die nächsten Nachrichten folgen aus dem Land der Schnecken, Fröschschenkel, gestopfter Gänse und Baquettes.
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Urlaub
Mittwoch, 16. Januar 2013
Brüssel
Um Herbert Grönemeyer zu zitieren: "Du bist keine Schönheit."
Das betrifft nicht nur die Stadt, sondern der Nahverkehr ist auch nicht besser.
Ich weiss nicht woran es liegt... Vielleicht ist das so bei Hauptstädten, die noch nicht mal einen Fluss haben. Das werde ich bei Gelegenheit überprüfen.
Also wenn jemand in Brüssel strandet, auf der Durchreise ist oder doch bewusst hierher fährt, dann sollte er auf jeden fall das Atomium besuchen. Dies ist mein Tipp und absolut sehenswert! Alleine die Fahrten mit den
Rolltreppen in den Röhren.
Dann lohnt sich noch der Grand-Place ,Grote Markt ( großer Marktplatz) und das Europa Parlament.
Auf dem Boulevard Anspach, Anspachlaan (hier ist alles 2 Sprachig) mit Häusern aus der Gründerzeit, ist der Lack eher ab, wie beim Rest der Stadt. Von Boulevard kann keine Rede sein.
Zum Nahverkehr: Es gibt hier überall in der Stadt verteilt mehr oder weniger lange Tunnel. Manchmal sogar nur für einen Bahnhof. Es sollte mal eine richtige U-Bahn gebaut werden. So hat man in den 50er und 60ern (sosieht es zumindest aus) überall in dieser Stadt angefangen eine U-Bahn zu bauen. Man hätte vielleicht eher klotzen statt kleckern sollen und es zu Ende bringen sollen.
Im Endeffekt gibt es 2 U-Bahn-Strecken, die jeweils von zwei Linien befahren werden.
Die restlichen Tunnel werden von Straßenbahnen befahren, was hier Pre Metro gennant wird. Das heißt soviel wie "Vor-U-Bahnbetrieb mit Ausgang nie U-Bahn Betrieb".
Man hat teilweise die Hochbahnsteige schon drin und mußte sie absägen, damit die Tram die Leute rein und rausbekommt. Es ist alles verbaut. Überall Treppen, also nichts behindertengerecht.
Sowohl in den Stationen als auch bei den Bahnen dominiert die Farbe Braun in allen Schattierungen, was auch nicht gerade einladend ist.
Selbst der neuen Bahn hat man ein braunes Inneres und Äußeres verpasst. Auch nicht gerade zeitgemäß.
Vielleicht ist das das "en vogue" von morgen - wer weiß?
Bei den Pre-Metro Tunnel kreuzen sich die Bahnen auf einer Ebene. Es wird ein- und ausgefädelt, so das hier öfter mal Stau angesagt ist.
Das Tagesticket für das "tolle System " kostet 6 Euro - einen Euro mehr als in den anderen Städten.
Wenn ich boshaft wäre, würde ich sagen, dass man noch Geld bekommen sollte fürs mitfahren!
Das wirklich Innovative, gibt es bei der U-Bahn wenn sie in die Station einfährt. Dann blinkt der Bahnsteig im Wechsel Blau und Weiß.
Bei der Straßenbahn muß man zum Öffnen der Türen statt eines Knopfes eine Leiste drücken. In NYC öffnet man so die Bus-Tür. Und zum Aussteigen muss man rechtzeitig den blauen Knopf drücken, sonst wird nicht gehalten.
Die Menschen sind hier sehr Multikulti, was für mich ja eher kein Problem ist.
Allerdings wird man hier permanent komisch angeschaut. Man fühlt sich eher unwohl. Die Stimmung ist gereizt - gerade in den Bahnen.
P.S. Wenn man abends an der Station Bourse, Beurs aussteigt hat man das Gefühl am Steintor der 90er zu sein. Lauter Kaputte ,Drogensüchtige und Menschen, die sich aus der Gesellschaft verabschiedet haben.
Das ist die Station, die am schönsten Platz der Stadt (den vorher erwähnten Grote und direkt am Boulevard) liegt.
Ich mache jetzt nochmal eindringlich Werbung fürs Atomium. Das ist toll toll toll. :-))))
Nachtrag Brüssel:
Essen bei McDonalds.
Ich habe mir das Medium Menü "Med Belgo" für 5,46 Euro bestellt und wollte statt Soft Drink einen Bananen Shake. Das wurde wohl nicht angerechnet, denn der kostete 2,40 Euro extra.
Den Hamburger, den es sonst 1 Euro gibt, gab es für 1,85 Euro. Ich hätte den Cheeseburger kaufen müssen, denn den gab es für 1 Euro. KEIN Käse kostet wohl extra.
Ich fragte dann noch nach Mayonnaise für die Pommes - die sollte 60 Cent kosten. Ich habe dann dankend abgelehnt.
Die schwule Community hält zusammen! Ich war in einer Kneipe. Der Besitzer hat mich dann noch in eine andere Kneipe gebracht, denn ich kannte mich ja nicht aus. Dort wiederum wurde ich zum Bier eingeladen.
In der anderen Kneipe hat mich auch ein Gast eingeladen und war besorgt um mich, da es ja gefährlich sein soll. Deshalb hat er mich kurzerhand mit dem Auto nach Hause gebracht.
Was auch nicht unerwähnt bleiben darf: Mein Gastgeber war eine Wucht! Er hat eine superschöne Wohnung. Er ist bestens über die Sehenswürdigkeiten informiert kennt sich mit dem Nahverkehr vorzüglich aus. Er war sehr bemüht keine Wünsche offen zu lassen. Ich fühlte mich wie im 5 Sterne Hotel aufgehoben.
Danke, danke dafür.
Das betrifft nicht nur die Stadt, sondern der Nahverkehr ist auch nicht besser.
Ich weiss nicht woran es liegt... Vielleicht ist das so bei Hauptstädten, die noch nicht mal einen Fluss haben. Das werde ich bei Gelegenheit überprüfen.
Also wenn jemand in Brüssel strandet, auf der Durchreise ist oder doch bewusst hierher fährt, dann sollte er auf jeden fall das Atomium besuchen. Dies ist mein Tipp und absolut sehenswert! Alleine die Fahrten mit den
Rolltreppen in den Röhren.
Dann lohnt sich noch der Grand-Place ,Grote Markt ( großer Marktplatz) und das Europa Parlament.
Auf dem Boulevard Anspach, Anspachlaan (hier ist alles 2 Sprachig) mit Häusern aus der Gründerzeit, ist der Lack eher ab, wie beim Rest der Stadt. Von Boulevard kann keine Rede sein.
Zum Nahverkehr: Es gibt hier überall in der Stadt verteilt mehr oder weniger lange Tunnel. Manchmal sogar nur für einen Bahnhof. Es sollte mal eine richtige U-Bahn gebaut werden. So hat man in den 50er und 60ern (sosieht es zumindest aus) überall in dieser Stadt angefangen eine U-Bahn zu bauen. Man hätte vielleicht eher klotzen statt kleckern sollen und es zu Ende bringen sollen.
Im Endeffekt gibt es 2 U-Bahn-Strecken, die jeweils von zwei Linien befahren werden.
Die restlichen Tunnel werden von Straßenbahnen befahren, was hier Pre Metro gennant wird. Das heißt soviel wie "Vor-U-Bahnbetrieb mit Ausgang nie U-Bahn Betrieb".
Man hat teilweise die Hochbahnsteige schon drin und mußte sie absägen, damit die Tram die Leute rein und rausbekommt. Es ist alles verbaut. Überall Treppen, also nichts behindertengerecht.
Sowohl in den Stationen als auch bei den Bahnen dominiert die Farbe Braun in allen Schattierungen, was auch nicht gerade einladend ist.
Selbst der neuen Bahn hat man ein braunes Inneres und Äußeres verpasst. Auch nicht gerade zeitgemäß.
Vielleicht ist das das "en vogue" von morgen - wer weiß?
Bei den Pre-Metro Tunnel kreuzen sich die Bahnen auf einer Ebene. Es wird ein- und ausgefädelt, so das hier öfter mal Stau angesagt ist.
Das Tagesticket für das "tolle System " kostet 6 Euro - einen Euro mehr als in den anderen Städten.
Wenn ich boshaft wäre, würde ich sagen, dass man noch Geld bekommen sollte fürs mitfahren!
Das wirklich Innovative, gibt es bei der U-Bahn wenn sie in die Station einfährt. Dann blinkt der Bahnsteig im Wechsel Blau und Weiß.
Bei der Straßenbahn muß man zum Öffnen der Türen statt eines Knopfes eine Leiste drücken. In NYC öffnet man so die Bus-Tür. Und zum Aussteigen muss man rechtzeitig den blauen Knopf drücken, sonst wird nicht gehalten.
Die Menschen sind hier sehr Multikulti, was für mich ja eher kein Problem ist.
Allerdings wird man hier permanent komisch angeschaut. Man fühlt sich eher unwohl. Die Stimmung ist gereizt - gerade in den Bahnen.
P.S. Wenn man abends an der Station Bourse, Beurs aussteigt hat man das Gefühl am Steintor der 90er zu sein. Lauter Kaputte ,Drogensüchtige und Menschen, die sich aus der Gesellschaft verabschiedet haben.
Das ist die Station, die am schönsten Platz der Stadt (den vorher erwähnten Grote und direkt am Boulevard) liegt.
Ich mache jetzt nochmal eindringlich Werbung fürs Atomium. Das ist toll toll toll. :-))))
Nachtrag Brüssel:
Essen bei McDonalds.
Ich habe mir das Medium Menü "Med Belgo" für 5,46 Euro bestellt und wollte statt Soft Drink einen Bananen Shake. Das wurde wohl nicht angerechnet, denn der kostete 2,40 Euro extra.
Den Hamburger, den es sonst 1 Euro gibt, gab es für 1,85 Euro. Ich hätte den Cheeseburger kaufen müssen, denn den gab es für 1 Euro. KEIN Käse kostet wohl extra.
Ich fragte dann noch nach Mayonnaise für die Pommes - die sollte 60 Cent kosten. Ich habe dann dankend abgelehnt.
Die schwule Community hält zusammen! Ich war in einer Kneipe. Der Besitzer hat mich dann noch in eine andere Kneipe gebracht, denn ich kannte mich ja nicht aus. Dort wiederum wurde ich zum Bier eingeladen.
In der anderen Kneipe hat mich auch ein Gast eingeladen und war besorgt um mich, da es ja gefährlich sein soll. Deshalb hat er mich kurzerhand mit dem Auto nach Hause gebracht.
Was auch nicht unerwähnt bleiben darf: Mein Gastgeber war eine Wucht! Er hat eine superschöne Wohnung. Er ist bestens über die Sehenswürdigkeiten informiert kennt sich mit dem Nahverkehr vorzüglich aus. Er war sehr bemüht keine Wünsche offen zu lassen. Ich fühlte mich wie im 5 Sterne Hotel aufgehoben.
Danke, danke dafür.
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Dienstag, 15. Januar 2013
Auf nach Knokke und De Panne. Und einer Überraschung mit der ich nicht gerechnet habe.
Was sich eher anhört wie Jugendsprache sind Ortschaften und die liegen auf meinem Weg zur Kusttram.
Belgien hat sich wohl nicht so recht damit abgefunden das ich es in Grau- und Schwarztönen beschrieben habe! Seit gestern Nacht und einem heftigen Schneesturm später, wie ich ihn bisher nicht kannte hatte, hatte Belgien sich in ein freundliches weises Land verwandelt.
Heute morgen um 8:00 Uhr habe ich die Wohnung verlassen. Überall wurde Schnee geräumt und der Einzelwagen der alten Tram war übervoll. Dafür war sie warm bei den Massen.
Schnell vier Fahrkarten gekauft für meine heutige Rundreise. Dann kam mein Zug nicht...
Wegen des vielen Schnees fahren einige Züge nicht. Die Bahn Mitarbeiter sind aber sehr bemüht. Ich sitze gerade in einen anderen Zug und hoffe meine Anschlüsse zu bekommen.
Das Personal trägt hier noch die Mützen wie sonst die Polizei bei den Louis du Funès Filmen in Frankreich.
Trotz eines zusätzlichen Umstieges bin ich pünktlich angekommen.
Nun sollte es los gehen! Mit einer Straßenbahn durch ein ganzes Land immer an der Küsten Linie entlang - der sogenannten Kusttram.
Es wird mit Einzelwagen im 20-Minuten-Takt gefahren auf einer Spurweite von 1000 mm.
Die Strecke fängt knapp vor den Niederlanden an und hört kurz vor Frankreich auf. Sie ist 69 km lang mit 69 Stationen da sieht man doch das Belgien nicht so groß ist. Ich hätte aber nicht erwartet, das die Fahrt dann doch 2 Stunden und 27 Minuten dauert.
Man fährt durch Städte wie Ostende, Westende, Zeebrugge, schön war aber nur der Ort De Haan. Fast die ganze Strecke bestand nur aus Hochhäusern und Wohnsilos - teilweise 20 Etagen hoch.
Die meisten Häuser sind auch nach dem Model "Holland" gebaut, denn sie sind sehr schmal.
Im Bereich Ostende war der Name "Kusttram" dann auch Begriff und es ging für einen langen Abschnitt immer an der See entlang und an den ganzen Festungsanlagen die vom 2. Weltkrieg übrig geblieben sind.
In Belgien scheint es sehr populär zu sein, dass die Jugend sehr laut Musik hört - teilweise ohne Kopfhörer! Das ist mir schon in Antwerpen aufgefallen und das nervt! Da wird keine Rücksicht genommen.
P.S selber fahren würde ich die "Kusttram" nicht wollen - das wäre auf Dauer zu langweilig.
Nun ging es weiter zu meiner nächsten Etappe nach Gent.
Das sagte mir vorher gar nichts und das Straßenbahnsystem ist eher klein.
Lange wollte ich auch nicht bleiben.
Der Bahnhof war schonmal wunderschön im Zuckerbäcker-Stil mit üppigen Vertäfelungen und Deckenmalereien.
Die Tramfahrt in die Stadt war schon mal Super. Es ging immer wieder an Kanälen vorbei und durch Alleen.
Die Innenstadt war der Hammer, super Atemberaubend und faszinierend! Es war eine Zeitreise in längst vergangene Zeiten. Überall Kanäle, Brücken, mittelalterliche Gebäude, Kirchen, Katedralen, Ruinen, alte Plätze, schmale Gassen... Eigentlich kann man die Schönheit nicht in Worte fassen - die müssen dafür erst gefunden werden. Das mir das in Belgien passiert, macht mich fast sprachlos.
Eine perfekte "Postkarten-Stadt". Wenn jemand nach Belgien fährt, dann ist Gent ein absolutes Muß und mein Geheimtipp.
Die Tram war ganz nett. Alte kleine Fahrzeuge, aber modernisiert und moderne Zwei-Richtungs-Wagen. Hier ist es wie im Osten, denn es scheint Einheitspreise zu geben. Das Tagesticket hat wieder 5 Euro gekostet.
So das war es für heute! Ich bin jetzt auf dem Weg zurück nach Antwerpen um meine Tasche abzuholen und dann gleich noch weiter nach Brüssel zu reisen.
Von dort kommt der nächste Blog.
Mein Reise heute.
Antwerpen - Knokke - De Panne - Gent - Antwerpen - Brüssel irgendwie halb Belgien.
Belgien hat sich wohl nicht so recht damit abgefunden das ich es in Grau- und Schwarztönen beschrieben habe! Seit gestern Nacht und einem heftigen Schneesturm später, wie ich ihn bisher nicht kannte hatte, hatte Belgien sich in ein freundliches weises Land verwandelt.
Heute morgen um 8:00 Uhr habe ich die Wohnung verlassen. Überall wurde Schnee geräumt und der Einzelwagen der alten Tram war übervoll. Dafür war sie warm bei den Massen.
Schnell vier Fahrkarten gekauft für meine heutige Rundreise. Dann kam mein Zug nicht...
Wegen des vielen Schnees fahren einige Züge nicht. Die Bahn Mitarbeiter sind aber sehr bemüht. Ich sitze gerade in einen anderen Zug und hoffe meine Anschlüsse zu bekommen.
Das Personal trägt hier noch die Mützen wie sonst die Polizei bei den Louis du Funès Filmen in Frankreich.
Trotz eines zusätzlichen Umstieges bin ich pünktlich angekommen.
Nun sollte es los gehen! Mit einer Straßenbahn durch ein ganzes Land immer an der Küsten Linie entlang - der sogenannten Kusttram.
Es wird mit Einzelwagen im 20-Minuten-Takt gefahren auf einer Spurweite von 1000 mm.
Die Strecke fängt knapp vor den Niederlanden an und hört kurz vor Frankreich auf. Sie ist 69 km lang mit 69 Stationen da sieht man doch das Belgien nicht so groß ist. Ich hätte aber nicht erwartet, das die Fahrt dann doch 2 Stunden und 27 Minuten dauert.
Man fährt durch Städte wie Ostende, Westende, Zeebrugge, schön war aber nur der Ort De Haan. Fast die ganze Strecke bestand nur aus Hochhäusern und Wohnsilos - teilweise 20 Etagen hoch.
Die meisten Häuser sind auch nach dem Model "Holland" gebaut, denn sie sind sehr schmal.
Im Bereich Ostende war der Name "Kusttram" dann auch Begriff und es ging für einen langen Abschnitt immer an der See entlang und an den ganzen Festungsanlagen die vom 2. Weltkrieg übrig geblieben sind.
In Belgien scheint es sehr populär zu sein, dass die Jugend sehr laut Musik hört - teilweise ohne Kopfhörer! Das ist mir schon in Antwerpen aufgefallen und das nervt! Da wird keine Rücksicht genommen.
P.S selber fahren würde ich die "Kusttram" nicht wollen - das wäre auf Dauer zu langweilig.
Nun ging es weiter zu meiner nächsten Etappe nach Gent.
Das sagte mir vorher gar nichts und das Straßenbahnsystem ist eher klein.
Lange wollte ich auch nicht bleiben.
Der Bahnhof war schonmal wunderschön im Zuckerbäcker-Stil mit üppigen Vertäfelungen und Deckenmalereien.
Die Tramfahrt in die Stadt war schon mal Super. Es ging immer wieder an Kanälen vorbei und durch Alleen.
Die Innenstadt war der Hammer, super Atemberaubend und faszinierend! Es war eine Zeitreise in längst vergangene Zeiten. Überall Kanäle, Brücken, mittelalterliche Gebäude, Kirchen, Katedralen, Ruinen, alte Plätze, schmale Gassen... Eigentlich kann man die Schönheit nicht in Worte fassen - die müssen dafür erst gefunden werden. Das mir das in Belgien passiert, macht mich fast sprachlos.
Eine perfekte "Postkarten-Stadt". Wenn jemand nach Belgien fährt, dann ist Gent ein absolutes Muß und mein Geheimtipp.
Die Tram war ganz nett. Alte kleine Fahrzeuge, aber modernisiert und moderne Zwei-Richtungs-Wagen. Hier ist es wie im Osten, denn es scheint Einheitspreise zu geben. Das Tagesticket hat wieder 5 Euro gekostet.
So das war es für heute! Ich bin jetzt auf dem Weg zurück nach Antwerpen um meine Tasche abzuholen und dann gleich noch weiter nach Brüssel zu reisen.
Von dort kommt der nächste Blog.
Mein Reise heute.
Antwerpen - Knokke - De Panne - Gent - Antwerpen - Brüssel irgendwie halb Belgien.
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