Samstag, 25. September 2010

Noch ein paar letzte Dinge

Wir kamen ewig nicht los heute morgen - der Abend mit unseren Gastgebern musste abgeklärt werden - aber das gestaltete sich sehr schwierig. Nach 2 Stunden Verzögerung ging es dann endlich los und besuchen nun auch endlich mal die kleine Freiheitsdame, die so einsam
am Kopfe Manhattens steht. Per kostenloser Riesenfähre geht es rüber nach Staten Island - aber in dem Moment wo wir auf der Fähre sind, bereuen wir es eigentlich schon wieder. Hier sind nur Touristen und so viele Deutsche. Und irgendwie ist diese Art Tourismus nicht unser Ding - wir sind wohl nicht dämlich genug dafür.
Tipp: kostenlose Fähre sparen und eine Rundfahrt um Manhatten machen - das ist ein Erlebnis und die paar Bugs wert.
Wieder zurück laufen wir wir an der Wall-Street vorbei quer durch Südmanhattan und besichtigen die Baustelle des World Trade Center. Es wird viel gebaut - aber zu sehen ist noch nicht viel.

In einem kleinen Park machen wir eine kurze Pause.




Danach geht es zu Fuß über die Brooklyn Bridge, die Mitte des 19. Jahrhunderts von einem Deutschen entworfen wurde. Auf der anderen Seite liegt Brooklyn und dort wurde am Wasser ein kleiner Park errichtet, wo wir herumstronern und ein paar nette Fotos machen...













Dann mussten wir los um noch rechtzeitig im HardRockCafe am Times Square zu sein. Wir waren mal wieder wie die Deutschen so sind pünktlich auf die Minute - unsere Gastgeber aber auch.
Das was das Positive an dem Restaurantbesuch. Das Essen war unterdurchschnittlich und überteuer. Gespräche waren nicht möglich, weil Bejay alle 2 Minuten von Kollegen dort angesprochen wurde. Wir haben dann schnell gegessen um das Dilemma möglichst schnell zu beenden. Es ist halt ein touristisches Highlight (nicht für uns) also braucht man sich nicht anstrengen - die Gäste kommen eh nur einmal.


(Beatles-Anzüge)

Dann sind wir um 22.30 Uhr noch schnell ins riesige Toys 'R' us am Times Square gehuscht, um nun endlich noch mein Sorry Sliders! zu bekommen, was ich überall schon gesucht habe. Dieses Geschicklichkeitsspiel ist in Deutschland nicht erhältlich und wenn es nicht so schwer wäre, hätte ich gleich ein paar davon eingesackt.

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Donnerstag, 23. September 2010

Zurück in New York...

...aber viel zu erzählen gibt es nicht. Wir waren mit unserem Freund Bejay shoppen in der Stadt. Leider mussten wir feststellen, dass Andreas seine Kreditkarte im Geldautomaten auf FireIsland vergessen hatte. Die Karte haben wir sperren lassen und das ist nun nicht ganz so schlimm.
Ich war im Complete Stratgist - ein Spiele(r)Paradies - aber Unmengen von Spielen sind deutsche Spiele. Ich hab ein Lord$ of Vega$ eingesackt - das ist gerade an diesem Tag neu rausgekommen und über dieses Spiel ist in Deutschland nix zu finden, obwohl hinten Made in Germany draufsteht :-)
Andreas hat ein paar neue Stiefel und einen scharfen Nietengürtel in einem Punkshop gekauft.

Anschließend waren wir in der Christopher-Street ein paar Bier trinken (2 für 1) und in unserer Lieblingsbar war Karaokeabend - aber was da geboten wurde ist mit unserem Gegröle nicht zu vergleichen. Ein sehr schöner entspannter Tag.




Andreas und Bejay in der Rockerbar



Die Skyline von New Jersey

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Wir sind wieder aus FireIsland zurück!


Unser Domizil...

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Montag, 20. September 2010

Wir sind gleich auf FireIsland

Um uns von dem Metropolenstress zu erholen. Wenn wir dort kein W-LAN haben, melden wir uns erst am Donnerstag wieder.

Alles Liebe,
Andreas & Björn

Washington und die Sicherheit

Ein paar Worte zur Sicherheit hier. In keiner anderen Stadt wurde soviel Alarm um die hohe Kriminalitätsrate gemacht wie in Washington. In unseren Bars sind große Hinweisschilder angebracht, dass man ja nicht alleine nach Hause gehen soll. An der Tür wird man nochmal gefragt, wo man hinwill und man sollte lieber ein Taxi nehmen. In den Zeitungen und in der U-Bahn wird auf die Gefährlichkeit des Nachts hingewiesen - besonders betroffen ist der südöstliche Teil der Stadt in deren Nähe wir schlafen. Wir haben viele Sirenen von Polizei gehört und einmal war der Gehweg voller Blut...

Schon krass für eine Stadt, in der es fast nur Staatsbedienstete gibt.
In New York Queens, wo wir ja auch lange waren, die Leute auch sehr arm sind aber eher mit sich selbst (und ihren Handys) beschäftigt haben und wir uns immer sicher gefühlt haben.

In Philadelphia waren dir ärmsten Leute und wir wurden oft angesprochen, aber wir fühlten uns dort nicht unsicher. Man ist einfach weitergegangen, wenn man komisch angesprochen wurde und dann war auch Ruhe.

Samstag, 18. September 2010

Auf der Suche nach Leben

Heute bearbeiten wir den zweiten touristischen Teil von Washington und halten die Augen nach Leben in dieser Stadt auf. Natürlich gibt es Leben hier - Touristen, Fußgänger, Autos und jede Menge Security! Aber es fehlen nach wie vor die kleinen Läden, Supermärkte, Kioske und was man so zum Leben braucht.
Also auf zu unserem Programm heute... Zuerst das Weisse Haus. Klein und nicht sehr spektakulär - aber die Busse karren unheimlich viele Touristen an - angesichts Andreas Frisur und Outfit wird das Weiße Haus als begehrtes Fotoobjekt fast zur Nebensache.
Da wir Obama nicht ausmachen konnten, gibt es wenigstens ein Foto vom inoffiziellen Eichhörnchen des weißen Hauses:



Ok, dass Gebäude gibt es auch noch:




Danach gab es einen Riesenspaziergang:



Washington Monument



Jefferson Memorial



Roosevelt Memorial



World War II Memorial



Silvertree im Sculpture Garden



Fontäne im Sculpture Garden

Aber nach allem haben wir auch unsere Mission erfüllt! Wir haben das Leben und die Menschen gefunden - und zwar am
DuPont-Circle. Hier lebt die schwule Community und es gibt hier kleine Läden, Cafés und Leute auf der Straße mit Musik an jeder Ecke. Diese Ecke war in den 1970er Jahren total runtergekommen, aber wie wir das von Berlin Prenzlauer Berg und anderswo kennen, haben sich dort erst die Künstler niedergelassen und die schwule Szene - damit kamen die ganzen In-Läden hinterher. Heute ist dieser Teil der pulsierendste Teil der Stadt. Dieses Idyll ist zwar nach 2 Blocks in jeder Richtung zu Ende, aber vielleicht breitet sich diese bunte Vielfalt im sonst verlassenen Washington aus!



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Freitag, 17. September 2010

"Sag mir wo die Menschen sind..."

"... wo sind sie geblie-hi-ben?"

Also Washington präsentiert sich prächtig! Die Congress-Hall ist wunderschön - kostenfreier Eintritt & sehr viel zu sehen!






Auch die Library ist unglaublich!




Der Surpreme-Court ist nicht ganz so Zuckerbäckermäßig, aber hat auch schöne Ecken:




Danach sind wir die "Mall" runtergelaufen - hier stehen viele Museen und Gärten. Museen sind nicht so unser Ding, aber Gärten schon:















Also wie man sieht alles fantastisch! Aber wo sind die Leute? Touristen gab es viele - aber wir sind noch viel rumgelaufen - es gab nirgendwo Läden, Bars oder was zu essen! Selbst in Chinatown gab es nur ein paar wenige China-Restaurants.
Wo kaufen die Washingtoner mal schnell Milch? Wo geht man mal nen Bier trinken? Antwort: Nicht öffentlich - man geht schick essen oder in einen teuren Club - das sonstige Leben findet zuhause statt!!!
Wir haben nun 4 große amerikanische Städte kennengelernt - jede war komplett unterschiedlich!

New York - riesig, gewaltig, dreckig und freundlich

Chicago - groß auf einem kleinen inneren Bereich, locker, europäisch, gesünderes Essen und gut zu leben

Philadelphia - arm, fettig, selten freundlich, teuer und ein buntes kleines Herz in der Southstreet.

Washington - Disneyland, Zuckerbäckerstil, englischer Rasen, geleckt und leer.





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