Es ist Wochenende! Wir haben Freitag und haben es erstmal ruhig angehen lassen. Am Wochenende ist ja eher das Nachtausgeh-Spaßprogramm angesagt. Nach einem englischen Frühstück und Dauerregen sind wir etwas vom Straßenbahnnetz abgefahren.
Man fährt im Innenstadtbereich straßenbündig, während man außerhalb teilweise alte Eisenbahnstrecken benutzt. Vorrangschaltung gibt es wohl keine - man steht ziemlich oft an Ampeln herum. Die ersten Bahnen fahren gegen 5:00 Uhr morgens um 0:00 Uhr ist dann auch schon Schluss. Am Sonntag wird gegen 8:00 Uhr erst angefangen und um 23:00 Uhr ist bereits wieder Schluss. Die Züge sind auch nicht sonderlich voll, meist wird mit Einzelwagen gefahren.Wie gut haben wir es doch in Hannover. Nachtverkehr am Wochenende gibt es übrigens auch nicht. Man baut allerdings wie verrückt die Strecken aus. Alleine dieses Jahr gibt es drei neue Strecken! Wenn man hier eine vernünftige Preispolitik hätte, würde das bestimmt ein Erfolg werden. Hier macht ja jeder Busbetrieb seine eigenen Tarife und so auch die Tram. Apropos Bus: Wo wir wohnen gibt es keine Tram, so das wir jeden Tag mit dem Doppeldecker fahren. Hier wird beim Ein- und Aussteigen durch den einzigen Zugang beim Fahrer immer freundlich Guten Tag, Auf Wiedersehen oder Dankeschön gesagt.
Also zurück zur Stadt. Der Regen hat mittlerweile etwas nachgelassen und wir haben die einzelnen Viertel in der Stadt durchwandert. Die Stadt ist sehr kontrastreich; einerseits gibt eshochmoderne Wolkenkratzer und Glaspaläste, dann wieder kleine schmale Gassen die eher an Chicago der 20er erinnern. Das Rathaus ist sehr schön, auch von innen. Es gibt aber auch Ecken, wo Häuser nicht mehr bewohnt sind und sich die Natur ihren Platz zurückholt - wo Bäume aus den Fassaden und Dächern wachsen und immer wieder begegnen einen alte typische englische Pubs.
Sonntag, 19. August 2012
Manchester Tag 2
Das Wetter ist wie angekündigt etwas bescheidener - es ist bewölkt, bleibt aber den Rest des Tages recht warm und einigermaßen trocken. Heute fahren wir mit der Tram nach Salford Quays. Das ist das ehemalige Hafengebiet Manchesters, welches in den 80ern abgerissen wurde und durch Wohnanlagen und Bürogebäude ersetzt wurde. Es befinden sich einige architektonisch sehr reizvolle Gebäude dort, wie das Imperial War Museum und das Medien Zentrum der BBC. Für alle Fußballfans ist das Manchester United Stadion auch gleich um die Ecke.
Anschließend ging es zurück in die Stadt. Wir sind dann etwas hin- und hergelaufen und haben uns im Gay Village ein paar Bieren hingegeben.
Abends wurden wir bekocht - es gab selbstgekochtes mexikanisches Essen von unseren Gastgebern und „Schwanzkuchen“ – wer jetzt unanständiges denkt, liegt richtig. Man glaubt gar nicht, was es alles für Kuchenformen auf der Welt gibt…
Unser Gastgeber wohnt in einer WG die unterschiedlicher nicht sein kann. Er ist Punk und lächelt die ganze Zeit und interessiert sich einfach für alles. Einer seiner Mitbewohner ist ein sehr kleiner, dicklicher Amerikaner aus San Francisco, der seit 10 Jahren in Manchester lebt. Der Dritte im Haus hat lockige Haare und ist eher der Typ Cambridge-Student und spricht sehr gut deutsch, da er in Jena und Erfurt jeweils für ein Jahr studiert hat. Apropos Essen: Gekocht wird hier jeden Abend und zwar sehr lecker! Es gab vorgestern selbstgemachte Pastete und Salat.
Anschließend ging es zurück in die Stadt. Wir sind dann etwas hin- und hergelaufen und haben uns im Gay Village ein paar Bieren hingegeben.
Abends wurden wir bekocht - es gab selbstgekochtes mexikanisches Essen von unseren Gastgebern und „Schwanzkuchen“ – wer jetzt unanständiges denkt, liegt richtig. Man glaubt gar nicht, was es alles für Kuchenformen auf der Welt gibt…
Unser Gastgeber wohnt in einer WG die unterschiedlicher nicht sein kann. Er ist Punk und lächelt die ganze Zeit und interessiert sich einfach für alles. Einer seiner Mitbewohner ist ein sehr kleiner, dicklicher Amerikaner aus San Francisco, der seit 10 Jahren in Manchester lebt. Der Dritte im Haus hat lockige Haare und ist eher der Typ Cambridge-Student und spricht sehr gut deutsch, da er in Jena und Erfurt jeweils für ein Jahr studiert hat. Apropos Essen: Gekocht wird hier jeden Abend und zwar sehr lecker! Es gab vorgestern selbstgemachte Pastete und Salat.
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Urlaub
Manchester Tag 1
Heute ist unser Hochzeitstag und laut Wetter soll es der einzige ohne Regen für den Rest des Urlaubes werden.
Normalerweise ist Stadturlaub ja immer von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten zu sprinten um möglichst viel zu erleben. Das sind aber auch die Riesestädte und man möchte ja viel sehen. Dieser Urlaub ist so ganz anders: Manchester ist so groß wie Hannover und hat ca. 450.000 Einwohner und wir lassen uns einfach treiben. Zuerst einmal hieß es, sich die Wochenkarte für den Bus und die Tram zu besorgen. Das war gar nicht so einfach, deshalb sind wir direkt zur zentralen Nahverkehrsverkaufsstelle am Picadilly Gardens gegangen. Das ist hier sozusagen der Kröpcke von Manchester, nur das es hier auch viel grün gibt und ein schöner Brunnen zum verweilen einlädt. „Eine Woche bitte Bus und Bahn.“ „Oh, Sie müssen erst ein Passbild haben!“ Glücklicherweise stand der Fotoautomat gleich im Geschäft. Eine Woche fahren kostet £31 und noch einmal die £5 fürs Foto, macht beim jetzigen Kurs 44 € - wohl gemerkt eine Wochen- und nicht Monatskarte! DerZug ist da übrigens nicht dabei, denn das hätte noch mehr gekostet. Nun endlich ab bis zur Station Coornbrock, den Beginn unseres Ausfluges.
Wir spazieren heute am Kanal entlang und das ist auch mein TIPP für Manchester: Der Kanal zieht sich durch die ganze Stadt und der Abschnitt Coornbrock zum Zentrum ist der Tollste!
Es geht vorbei an alten Speichern, modernen Wohnhäuser und die Hochhäuser gehen auch echt in Schick - nicht so wie Roderbruch. Es gibt alte Viadukte aus Viktorianischer Zeit und immer wieder geht es auf und ab, um über und unter Brücken langzugehen. Straßen überquert man keine. Menschen Angeln,. Joggen uns Spazieren entlang des Kanals. Einen „Heavy Metal'er“ auf einem Boot haben wir gefragt, wie sich das mit den Booten verhält, da sie sehr schmal sind.
Das hat mit der Breite der sehr alten Kanäle zu tun. Der Metal'er ist Aussteiger und lebt auf dem Boot, seinem Hausboot sozusagen. Es ist mit Piratenflagge, Sonnenkollektor auf dem Dach und Kräuterzüchtung ausgestattet.Er fährt, wann immer er will und Lust hat, immer weiter von Ort zu Ort und von Stadt zu Stadt. Es gibt in der Stadt zahlreiche Schleusen, die alle immer von Hand betrieben werden müssen - ein schönes Schauspiel.
Der Kanal geht auch an der Canal Street vorbei - eine kleine Straße im „Gayvillage“. Dieser Stadtteil heisst tatsächlich „Gayvillage“ und steht so im Stadtplan drin – und wo Gay draufsteht, ist auch gay drin: hier hat „Mann“ dann Bar an Bar und es ist das Ausgehviertel für die Schwulen.
Das Leben kann so schön sein: draußen sitzen am Kanal, Bier trinken und verrückte Engländer beobachten. Frauen mit Glatze, Typen Kleidergröße Null „Vicky Polands“ (siehe „Little Brittain“) und dicke Engländerinnen die aussehen wie Beth Dito. Nach dem Bier sind wir nach Hause und haben uns etwas ausgeruht um dann nochmals am Abend durch die Szene zu wandern. Es war ein sehr toller entspannender Tag.
Normalerweise ist Stadturlaub ja immer von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten zu sprinten um möglichst viel zu erleben. Das sind aber auch die Riesestädte und man möchte ja viel sehen. Dieser Urlaub ist so ganz anders: Manchester ist so groß wie Hannover und hat ca. 450.000 Einwohner und wir lassen uns einfach treiben. Zuerst einmal hieß es, sich die Wochenkarte für den Bus und die Tram zu besorgen. Das war gar nicht so einfach, deshalb sind wir direkt zur zentralen Nahverkehrsverkaufsstelle am Picadilly Gardens gegangen. Das ist hier sozusagen der Kröpcke von Manchester, nur das es hier auch viel grün gibt und ein schöner Brunnen zum verweilen einlädt. „Eine Woche bitte Bus und Bahn.“ „Oh, Sie müssen erst ein Passbild haben!“ Glücklicherweise stand der Fotoautomat gleich im Geschäft. Eine Woche fahren kostet £31 und noch einmal die £5 fürs Foto, macht beim jetzigen Kurs 44 € - wohl gemerkt eine Wochen- und nicht Monatskarte! DerZug ist da übrigens nicht dabei, denn das hätte noch mehr gekostet. Nun endlich ab bis zur Station Coornbrock, den Beginn unseres Ausfluges.
Wir spazieren heute am Kanal entlang und das ist auch mein TIPP für Manchester: Der Kanal zieht sich durch die ganze Stadt und der Abschnitt Coornbrock zum Zentrum ist der Tollste!
Das hat mit der Breite der sehr alten Kanäle zu tun. Der Metal'er ist Aussteiger und lebt auf dem Boot, seinem Hausboot sozusagen. Es ist mit Piratenflagge, Sonnenkollektor auf dem Dach und Kräuterzüchtung ausgestattet.Er fährt, wann immer er will und Lust hat, immer weiter von Ort zu Ort und von Stadt zu Stadt. Es gibt in der Stadt zahlreiche Schleusen, die alle immer von Hand betrieben werden müssen - ein schönes Schauspiel.
Der Kanal geht auch an der Canal Street vorbei - eine kleine Straße im „Gayvillage“. Dieser Stadtteil heisst tatsächlich „Gayvillage“ und steht so im Stadtplan drin – und wo Gay draufsteht, ist auch gay drin: hier hat „Mann“ dann Bar an Bar und es ist das Ausgehviertel für die Schwulen.
Das Leben kann so schön sein: draußen sitzen am Kanal, Bier trinken und verrückte Engländer beobachten. Frauen mit Glatze, Typen Kleidergröße Null „Vicky Polands“ (siehe „Little Brittain“) und dicke Engländerinnen die aussehen wie Beth Dito. Nach dem Bier sind wir nach Hause und haben uns etwas ausgeruht um dann nochmals am Abend durch die Szene zu wandern. Es war ein sehr toller entspannender Tag.
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Mittwoch, 8. August 2012
Hamburgs Regenbogen bei viel Sonne und ein bisschen Regen
Hamburgs Regenbogen zog diesmal durch die Straßen. Wie jedes Jahr versuchen wir beim Hamburger CSD dabei zu sein - norddeutsch bodenständig und kein Karneval! Na gut - ein paar Transen, ein paar Pompons dürfen trotzdem dabei sein :-)
Mit Freunden liefen wir mit und mittendrin gab es einen heftigen Schauer - wir waren nass bis auf die Knochen! Aber es war warm und so konnten wir weiter mitlaufen und waren bis zum Ende auch wieder halbwegs trocken.
CSD ist das Eine. Hamburg will aber auch erkundet werden und so machen wir uns wieder einmal auf mit der 62'er Fähre das Hafenbecken zu durchstreifen; zu Fuß durch den alten Elbtunnel; relaxen auf der anderen Elbseite; Hafencity samt Literaturvortrag und beim Esssen in 50m freihängend zuschauend. Hamburg zeigte sich von seiner besten Seite - dass können wir ja auch verlangen, denn wir tun das ja auch immer :-)
Sonntag war nochmal Seightseeing angesagt. Erneut fahren wir nach Wedel zur Schiffsbegrüßungsanlage. Diesmal ist sie wenigstens offen - aber ein Schiff will sich nicht blicken lassen. 2h warten wollten wir dann auch nicht, also auf in den Jenisch-Park. Klein, fein - aber als Hannover-Grün-Verwöhnter dann doch nix spannendes.
Völlig fertig ging es dann nachmittags zurück in die Heimat. Schön war's!
Mit Freunden liefen wir mit und mittendrin gab es einen heftigen Schauer - wir waren nass bis auf die Knochen! Aber es war warm und so konnten wir weiter mitlaufen und waren bis zum Ende auch wieder halbwegs trocken.
CSD ist das Eine. Hamburg will aber auch erkundet werden und so machen wir uns wieder einmal auf mit der 62'er Fähre das Hafenbecken zu durchstreifen; zu Fuß durch den alten Elbtunnel; relaxen auf der anderen Elbseite; Hafencity samt Literaturvortrag und beim Esssen in 50m freihängend zuschauend. Hamburg zeigte sich von seiner besten Seite - dass können wir ja auch verlangen, denn wir tun das ja auch immer :-)
Sonntag war nochmal Seightseeing angesagt. Erneut fahren wir nach Wedel zur Schiffsbegrüßungsanlage. Diesmal ist sie wenigstens offen - aber ein Schiff will sich nicht blicken lassen. 2h warten wollten wir dann auch nicht, also auf in den Jenisch-Park. Klein, fein - aber als Hannover-Grün-Verwöhnter dann doch nix spannendes.
Völlig fertig ging es dann nachmittags zurück in die Heimat. Schön war's!
Sonntag, 8. Juli 2012
Ein wunderbares Schützenfest
(Irgendwie ist der Beitrag gelöscht worden... mist)
Eigentlich stand hier, dass wir dieses Jahr endlich wieder auf das Schützenfest gehen können und es auch reichlich getan haben. Letzlich landeten wir immer wieder Gay-Zelt - das Zelt mit der besten Stimmung! Lilo Wanders hat uns unter anderem bestens unterhalten und ein Autogramm gab es auch noch dazu!
Also Fischbrötchen, Riesenrad, Prager Schinken, Lüttje Lagen, Bier, Wasserrutsche, Wilde Maus, Enten angeln und vieles mehr... und das Wetter war einfach herrlich!!!

Eigentlich stand hier, dass wir dieses Jahr endlich wieder auf das Schützenfest gehen können und es auch reichlich getan haben. Letzlich landeten wir immer wieder Gay-Zelt - das Zelt mit der besten Stimmung! Lilo Wanders hat uns unter anderem bestens unterhalten und ein Autogramm gab es auch noch dazu!
Also Fischbrötchen, Riesenrad, Prager Schinken, Lüttje Lagen, Bier, Wasserrutsche, Wilde Maus, Enten angeln und vieles mehr... und das Wetter war einfach herrlich!!!

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Montag, 14. Mai 2012
Von Kleinen und Großen
Es gab mal wieder keine Meldung.
Nun gut - schlimm ist das nicht, denn dieses Logbuch soll ja für uns sein. Wir wollen wissen, was wir so erlebt haben.... Die Pause resultiert wahrscheinlich zum einen in der Fülle der Aktivitäten, die wir in den letzten beiden Monaten erlebt haben. Zum Anderen daran, dass ich kein kreativer Schreiber bin. Aber dann sage ich mir, es ist ja nur für uns und vielleicht ein paar Freunde....
In den großen Erlebnissen stecken meist viele kleine Begebenheiten, die ein Erlebnis mit Emotionen füllen.
Auch gibt es manchmal in den kleinen Dingen ganz große.... und deshalb versuche ich nun zumindest wieder einen Abriß der Ereignisse der letzten beiden Monate zu erstellen.
REISEN:
Im März ging es los mit unserem ersten Ski-Urlaub in Scheffau, Österreich.
Untergebracht im einzigen schwulen Hotel dieses Landes zogen wir los, um Andreas schon länger zurückliegende Ski-Urlaube wiederzubeleben.
Leider hat eine ein paar Jahre zurückliegende Sprunggelenksverletzung meine Versuche schnell beendet.
Wir hatten trotzdem einen schönen Urlaub und ich würde auch noch einmal hinfahren.
Gleich nach unserer Rückkehr, hat Andreas eine Woche in Helskinki bei Freunden verbracht und damit unser Urlaubsziel für dieses Jahr besiegelt... Im September soll es nach Helsinki, Stockholm, Tallin und St. Petersburg gehen. Das Wort "Helskinki" wird später noch einmal fallen...
Nach einer kurzen Pause zuhause ging es dann für Andreas samt Kollege Martin noch eine Woche nach London - Tube&Partyalarm!
Diese Woche bricht Andreas noch einmal für eine Woche nach Helsinki auf - Party machen.
Ich bin indes in Coesfeld - 5 Tage nur spielen! Nach 3 Tagen in Bad Harzburg mein zweites Spieletreffen dieses Jahr.
Man könnte nun auf den Gedanken kommen, dass Andreas und ich mehr getrennt machen. Das hat aber keine beziehungstechnischen Gründe. Seit Andreas seine Zuschläge als Freizeitausgleich bekommt, hat er deutlich mehr freie Tage als ich zur Verfügung. Ich kann einfach nicht so oft Urlaub machen.
Wir fahren noch gemeinsam zum Zelten nach Rostock und dann steht ja noch die größere Reise an, die ich oben schon angesprochen habe.
Neben Reisen gab es noch dies:
Couchsurfer:
Markus aus Wien hat uns 5 Tage beehrt und wir waren im Anschluss gemeinsam afrikanisch Essen im Sambergers, was nun leider geschlossen ist. Das Essen war großartig und es war ein toller Abend!
Jas Liu samt Bruder aus Taiwan haben uns diese Woche besucht. Wir konnten wieder ein traumhaftes Hannover präsentieren. Höhepunkt war das mexikanische Feuerwerk von der Gracht aus mit Picknik.
Kino:
Hugo Cabret - irgendwie haben wir es geschafft die Originaltonausstrahlung zu erwischen. Ging aber gut - sie sprachen sehr gestelztes Englisch :-)
Hugo Cabret - ja nochmal - in deutsch diesmal mit anderen Freunden. Sehr schön.
Best Exotic Marrygold Hotel: Judi Dench und Maggie Smith in einer schönen, einfühlsamen Komödie. Nur wer die gelifteten Filmplakate entworfen hat, sollte mal lernen, dass Falten auch was schönes haben können. Maggie Smith sieht auf dem Plakat aus wie 10x geliftet - Judi Dench ebenso...
Tom Boy: Ein Ausschnitt aus dem Leben eines 11/12 - jährigen Mädchens, dass für einen kurzen Sommer ein Junge ist. Kein wirklicher Film, sondern die Momentaufnahme einer Familie. Durch großartige junge Hauptdarstellerin sehenswert, auch wenn der Film trotz seiner Kürze Längen aufweist.
War sonst noch was?
Ach ja - am 1. Mai gab es Grillen mit der gesamten Hausgemeinschaft. Von uns angeleiert kamen diesmal alle samt neuer Mieter und es war ein sehr schöner Abend, auch wenn wir festgestellt haben, dass um uns nur noch Ärzte wohnen... :-)
Bis bald mal wieder.
Björn
Nun gut - schlimm ist das nicht, denn dieses Logbuch soll ja für uns sein. Wir wollen wissen, was wir so erlebt haben.... Die Pause resultiert wahrscheinlich zum einen in der Fülle der Aktivitäten, die wir in den letzten beiden Monaten erlebt haben. Zum Anderen daran, dass ich kein kreativer Schreiber bin. Aber dann sage ich mir, es ist ja nur für uns und vielleicht ein paar Freunde....
In den großen Erlebnissen stecken meist viele kleine Begebenheiten, die ein Erlebnis mit Emotionen füllen.
Auch gibt es manchmal in den kleinen Dingen ganz große.... und deshalb versuche ich nun zumindest wieder einen Abriß der Ereignisse der letzten beiden Monate zu erstellen.
REISEN:
Im März ging es los mit unserem ersten Ski-Urlaub in Scheffau, Österreich.
Untergebracht im einzigen schwulen Hotel dieses Landes zogen wir los, um Andreas schon länger zurückliegende Ski-Urlaube wiederzubeleben.
Leider hat eine ein paar Jahre zurückliegende Sprunggelenksverletzung meine Versuche schnell beendet.
Wir hatten trotzdem einen schönen Urlaub und ich würde auch noch einmal hinfahren.
Gleich nach unserer Rückkehr, hat Andreas eine Woche in Helskinki bei Freunden verbracht und damit unser Urlaubsziel für dieses Jahr besiegelt... Im September soll es nach Helsinki, Stockholm, Tallin und St. Petersburg gehen. Das Wort "Helskinki" wird später noch einmal fallen...
Nach einer kurzen Pause zuhause ging es dann für Andreas samt Kollege Martin noch eine Woche nach London - Tube&Partyalarm!
Diese Woche bricht Andreas noch einmal für eine Woche nach Helsinki auf - Party machen.
Ich bin indes in Coesfeld - 5 Tage nur spielen! Nach 3 Tagen in Bad Harzburg mein zweites Spieletreffen dieses Jahr.
Man könnte nun auf den Gedanken kommen, dass Andreas und ich mehr getrennt machen. Das hat aber keine beziehungstechnischen Gründe. Seit Andreas seine Zuschläge als Freizeitausgleich bekommt, hat er deutlich mehr freie Tage als ich zur Verfügung. Ich kann einfach nicht so oft Urlaub machen.
Wir fahren noch gemeinsam zum Zelten nach Rostock und dann steht ja noch die größere Reise an, die ich oben schon angesprochen habe.
Neben Reisen gab es noch dies:
Couchsurfer:
Markus aus Wien hat uns 5 Tage beehrt und wir waren im Anschluss gemeinsam afrikanisch Essen im Sambergers, was nun leider geschlossen ist. Das Essen war großartig und es war ein toller Abend!
Jas Liu samt Bruder aus Taiwan haben uns diese Woche besucht. Wir konnten wieder ein traumhaftes Hannover präsentieren. Höhepunkt war das mexikanische Feuerwerk von der Gracht aus mit Picknik.
Kino:
Hugo Cabret - irgendwie haben wir es geschafft die Originaltonausstrahlung zu erwischen. Ging aber gut - sie sprachen sehr gestelztes Englisch :-)
Hugo Cabret - ja nochmal - in deutsch diesmal mit anderen Freunden. Sehr schön.
Best Exotic Marrygold Hotel: Judi Dench und Maggie Smith in einer schönen, einfühlsamen Komödie. Nur wer die gelifteten Filmplakate entworfen hat, sollte mal lernen, dass Falten auch was schönes haben können. Maggie Smith sieht auf dem Plakat aus wie 10x geliftet - Judi Dench ebenso...
Tom Boy: Ein Ausschnitt aus dem Leben eines 11/12 - jährigen Mädchens, dass für einen kurzen Sommer ein Junge ist. Kein wirklicher Film, sondern die Momentaufnahme einer Familie. Durch großartige junge Hauptdarstellerin sehenswert, auch wenn der Film trotz seiner Kürze Längen aufweist.
War sonst noch was?
Ach ja - am 1. Mai gab es Grillen mit der gesamten Hausgemeinschaft. Von uns angeleiert kamen diesmal alle samt neuer Mieter und es war ein sehr schöner Abend, auch wenn wir festgestellt haben, dass um uns nur noch Ärzte wohnen... :-)
Bis bald mal wieder.
Björn
Samstag, 11. Februar 2012
Nicht eingefroren - frostiges vom Maschsee
Nein, wir sind nicht eingefroren. Wir haben das Jahr 2011 schön abgeschlossen und einiges schönes erlebt - allerdings nicht die Zeit gefunden, darüber zu schreiben.
Das wollen wir nun ändern.
Gestern haben wir die Chance genutzt einen schönen Spaziergang über den zugefrorenen Maschsee zu machen. Das war auch dringend notwendig, waren wir doch kurz vorher lecker und reichhaltig essen im Eliniko (Marienstr. 104 - http://www.eliniko-hannover.de/index.html).
Ich konnte Andreas endlich mal überreden griechisch essen zu gehen, wo er doch eigentlich kein griechisches Essen mag. Das Eliniko wurde sehr positiv in der NP getestet und hat uns rundum begeistert und können es ruhigen Gewissens weiterempfehlen.
Nun aber zum Maschsee:
Gestartet am Südufer und Glühweingesträrkt dann über die zugefrohrene Eisdecke zum Nordufer spaziert. Ein herrliches Wetter und ein unaufgeregtes aber buntes Treiben begleitete uns dabei.


Selbst die Leine war zugefroren...

Highlight war dann aber der Maschpark, der neben dem zugefrorenen Maschteich eine reichhaltigere Kulisse bot.



Wasserfall am Landtag...

Anschliessend sind wir noch zum Fischessen in das Seestern in der Andreaestraße gegangen. Gut bürgerlich lecker - die gehören ja auch zur Institution Daniel Wischer aus Hamburg.
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