Montag 18/07/2016.
Seine Mutti wohnt nahe der Altstadt. Hier stehen überall kleine Weise Häuser aus dem 18 Jahrhundert. Es sieht ein bisschen aus wie eine Filmkulisse in Hollywood. Man denkt man öffnet eine Tür und dahinter ist nix.
Die Straßen sind sehr schmal und verwinkelt. Hier schließt auch Norwegen größte Holzkirche mit dem Friedhof an. Sie wurde erbaut nachdem tragischerweise die Kirche aus Stein abgebrannt war. Sachen gibt es. Weiter geht es durch die Kulissenlandschaft zur Uranienburg - das ist keine Burg wie man denkt. Hier geht man über Treppen einen Felsen hinauf zu einem Aussichtspunkt mit Pavillon. Von hier gibt es denn besten Ausblick über die Stadt, das Meer, den Fluss und die Berge welch sich an die Stadt anschließen. In alten Tagen hatten die Frauen und Kinder hier geschaut, wenn der Vater mit dem Boot zurück nach Hause kam. Der Blick ist spektakulär! EinTraum. Weiter ging es ein Stück durch die Altstadt.
Direkt an der Altstadt liegt der Fluss Mandalselva. Der sehr beliebt ist zum Lachs fischen.
Hier ist alles im Umbruch. An die weissen Häuser schließt sich ein modernes Einkaufszentrum an, welches von der Architektur nicht gelungen ist im Gegensatz zum modernen Kulturhaus.
Dort wiederum stehen überall Neubauten - nicht älter als 10 Jahre, wo sich die Architekten ausgetobt haben.
Danach steht man in einem kleinem Wald, wo sich die offene See anschließt.
Hier ist der Skagerak. Überall im Meer befinden sich kleine und große Inseln mit Felsen.
Wir wandern am Meer entlang. Die Stadt schlängelt sich entlang von Hügeln und Felsen und hat 7 Buchten mit Sand zum schwimmen. In den Buchten, die nun wirklich nicht gerade weit auseinander liegen, ist der Sand jedes mal anders. Von Schneeweiß über Zimt-Farben bis sehr dunkel. An einem Punkt zwischen den Buchten befindet sich ein Herrschaftshaus mit einen Park und einen Gewächshaus aus viktorianischer Zeit. Was macht das englische Gebäude in Mandal?
Das kam so: Mandal hatte intensiven Handel mit Schottland betrieben. Von hier wurde Holz dorthin verschifft und viele wanderten auch dorthin aus. Einer von Ihnen war Edward Salvesen gewesen, der dort im High Court of Justice saß und zum Lord ernannt wurde. Sein Vater hatte in Mandal Grund erworben und sein Sohn hat sich hier sein Ferienanwesen bauen lassen. Natürlich nur für die Ferien - Geld ist halt alles. Weiter ging es and den Badebuchten entlang nur unterbrochen von Wald und Felsen. In den Felsen hatten die deutschen während des 2. Weltkrieg Bunker eingebaut die teilweise offen stehen.
Jetzt ging es zurück in die Stadt zum Essen fassen. Meeresfrüchte und frischer Fisch, Krabben und Shrimps werden aufgetischt - nix von der Gefriertruhe. Da ich ein großer Freund bin von allerlei Getier aus dem Meer, bin ich vollsten zufrieden gestellt worden! Es gab eine Platte mit Shrimps und einer riesigen Königsgarnele, der man erst einmal die Füße brechen musste um an das sehr schmackhafte Fleisch zu kommen und verschiedenen Muscheln.
So das reichte an Tour für heute. Jetzt gab es einen kurzen Erholungsschlaf.
Danach hat uns noch den Bruder abgeholt und den Haus gezeigt. Torfinns Vater war Silberschmied und im Haus sind noch die ganzen Sachen die man für die Herstellung braucht. Auch einige Stücke, die er und seine Frau herstellen aber nicht professionell als Beruf sondern als Hobby oder Auftragserteilung . Das waren schon tolle Sachen und interessant zu erfahren wie man all die Details anfertigt.
Alle sind sehr gastfreundlich zu mir.
Ein toller Tag ist zu Ende jetzt geht es ins Bett morgen fahren wir ins Cottage ins Landesinnere die haben auch ein Ferienhaus - das war mal das Haus der Großeltern.
Montag, 18. Juli 2016
Sonntag, 17. Juli 2016
Andreas allein unterwegs: Mandal, Norwegen - Auf dem Kotzboot
Sonntag 17/07/2016
Ich hatte am Samstag noch Schicht auf der Linie 5. Insgesamt 7 Stunden und 19 Minuten. Um 0 Uhr ging es nach Hause die letzten Sachen einpacken. Ich bin privat nach Norwegen eingeladen worden und hatte als Dankeschön vorgekocht. Da die Sachen ja über Tag nicht vergammeln sollen, hatte ich sie zu Hause eingefroren.
Um 0:45 Uhr habe ich Hannover gen Norge/Norwegen verlassen um an die Südküste nach Mandal zu fahren. Dort lebt von meinem Freund aus Oslo die Familie.
Die Reise ging schon mal gut los.
Kurz vor Hamburg kam eine Durchsage eine ungesicherte Unfallstelle auf der A7.
Als ich da war ging gar nichts mehr: Totalsperrung.
Ich stand dann erstmal 90 Minuten auf der Autobahn.
Hinter Hamburg kam eine Baustelle nach der anderen.
Außerdem noch für ca. 100 Kilometer Nebel.
Ich hatte die Pausen ausfallen lassen und bin durchgezogen, da ich ja jetzt Verspätung hatte.
In Dänemark konnte ich dann auf Autopilot umschalten, sprich ich habe die Geschwindigkeit voreingestellt. In Dänemark hatte es sich super fahren lassen. Die Straßen waren recht leer und alle fahren sehr gesittet.
Ich habe einmal in Deutschland kurz vor der Grenze getankt für 1:38 Euro dann noch einmal kurz vorm Hafen in Dänemark, da konnte ich in Euro bezahlen. Ich glaube das war billiger als in Deutschland so genau habe ich das nicht rausbekommen. 27 Liter für 250 dänische Kronen.
Bis 9:00 Uhr mußte man ja am Boot sein ich war dann am Hafen um 8:35 Uhr. Gut das ich durchgefahren bin - ganz schön knapp!
Ich bin mit der Fjordline gefahren - ein Schnellboot mit dem Namen Fjord Cat.
Der Kahn sieht gar nicht so groß aus. Als ich die ganzen Autos auf dem Parkplatz gesehen habe, konnte ich mir gar nicht vorstellen das die da alle reinpassen.
Das ging aber doch. Die Autos wurden über 4 Etagen in jede Lücke gequetscht. Ich war komplett von allen Seiten zugeparkt.
Dann ging es mit 15 Minuten Verspätung um 10:15 Uhr vom Dänischen Hafen Hirtshals zum norwegischen Hafen Kristiansand los. Das ist der Hammer! Das Boot schaukelt - frag nicht nach Sonnenschein. Der Wahnsinn! Wenn man sich nicht festhält, dann macht man den Abflug. Das ist nichts für Leute mit empfindlichen Magen.
Am Heck gibt es so etwas wie Turbinen. 4 Stück an der Zahl, da schießt das Wasser aber durch. Das Ding hat richtig Power.
Jetzt sitze ich draußen, während ich das schreibe. Die Sonne scheint ein bisschen.
Als ich mich dann an die Reling gestellt, hat neben mir einer in eine Tüte gekotzt und andere liefen auch mit Kotztüten rum. Die wurden vom Personal verteilt und liegen überall aus. Auf der Toilette kniete einer vorm Waschbecken und ließ das Wasser laufen und bewegte sich nicht mehr vom Fleck. Der war zu bemitleiden und sah so gar nicht mehr gut aus. Bis zum Ende der Fahrt habe ich noch nie so viele Leute kotzen sehen. Die Mülleimer waren voll von den Tüten und einige Passagiere hingen auf dem Boden rum.
Sowas bekommt man auf dem Rummel nicht geboten.
Das war so geil die Fahrt das ich die ganze Zeit draußen verbracht habe. Drinnen war es auch nicht so berauschend.
Die Distanz Hirtshals - Kristiansand beträgt 139 Kilometer und das Boot sauste mit ca. 65 km/h über die Ostsee, pardon Baltic Sea.
Ich bin dann um 12:35 Uhr in Kristiansand angelandet bei Regen und hatte wieder festen Boden unter den Füßen. Dort hat mich mein Freund Torfinn abgeholt. Er ist extra mit dem Bus aus Mandal dorthin gefahren.
Jetzt ging es noch mal eine Stunde mit dem Auto durch Norwegen und um 14:00 Uhr hieß es dann willkommen in Mandal am südlichsten Punkt in Norge.
Von Hannover bis Mandal sind es 849 Kilometer ich brauchte von zu Hause bis dorthin
13.15 Stunden und bin seit der Ankunft 25 Stunden auf den Beinen und hatte vorher auch nur 7 Stunden geschlafen.
Seine Mutti wohnt in einem kleinen weisen Haus mit Holz verkleidet.
Sie hat für uns gekocht. Wir hatten Middag gegessen das macht mir hier erst gegen 15-17.00
Uhr.
Es gab selbstgemachte kjøttboller (Frikadellen) mit Gemüse Kartoffeln und natürlich Preiselbeeren.
Danach gab es kleinen Spaziergang um sich einen Überblick zu verschaffen dazu morgen mehr und ab in die Koje.
Bisher ein tolles Abenteuer.
Ich hatte am Samstag noch Schicht auf der Linie 5. Insgesamt 7 Stunden und 19 Minuten. Um 0 Uhr ging es nach Hause die letzten Sachen einpacken. Ich bin privat nach Norwegen eingeladen worden und hatte als Dankeschön vorgekocht. Da die Sachen ja über Tag nicht vergammeln sollen, hatte ich sie zu Hause eingefroren.
Um 0:45 Uhr habe ich Hannover gen Norge/Norwegen verlassen um an die Südküste nach Mandal zu fahren. Dort lebt von meinem Freund aus Oslo die Familie.
Die Reise ging schon mal gut los.
Kurz vor Hamburg kam eine Durchsage eine ungesicherte Unfallstelle auf der A7.
Als ich da war ging gar nichts mehr: Totalsperrung.
Ich stand dann erstmal 90 Minuten auf der Autobahn.
Hinter Hamburg kam eine Baustelle nach der anderen.
Außerdem noch für ca. 100 Kilometer Nebel.
Ich hatte die Pausen ausfallen lassen und bin durchgezogen, da ich ja jetzt Verspätung hatte.
In Dänemark konnte ich dann auf Autopilot umschalten, sprich ich habe die Geschwindigkeit voreingestellt. In Dänemark hatte es sich super fahren lassen. Die Straßen waren recht leer und alle fahren sehr gesittet.
Ich habe einmal in Deutschland kurz vor der Grenze getankt für 1:38 Euro dann noch einmal kurz vorm Hafen in Dänemark, da konnte ich in Euro bezahlen. Ich glaube das war billiger als in Deutschland so genau habe ich das nicht rausbekommen. 27 Liter für 250 dänische Kronen.
Bis 9:00 Uhr mußte man ja am Boot sein ich war dann am Hafen um 8:35 Uhr. Gut das ich durchgefahren bin - ganz schön knapp!
Ich bin mit der Fjordline gefahren - ein Schnellboot mit dem Namen Fjord Cat.
Der Kahn sieht gar nicht so groß aus. Als ich die ganzen Autos auf dem Parkplatz gesehen habe, konnte ich mir gar nicht vorstellen das die da alle reinpassen.
Das ging aber doch. Die Autos wurden über 4 Etagen in jede Lücke gequetscht. Ich war komplett von allen Seiten zugeparkt.
Dann ging es mit 15 Minuten Verspätung um 10:15 Uhr vom Dänischen Hafen Hirtshals zum norwegischen Hafen Kristiansand los. Das ist der Hammer! Das Boot schaukelt - frag nicht nach Sonnenschein. Der Wahnsinn! Wenn man sich nicht festhält, dann macht man den Abflug. Das ist nichts für Leute mit empfindlichen Magen.
Am Heck gibt es so etwas wie Turbinen. 4 Stück an der Zahl, da schießt das Wasser aber durch. Das Ding hat richtig Power.
Jetzt sitze ich draußen, während ich das schreibe. Die Sonne scheint ein bisschen.
Als ich mich dann an die Reling gestellt, hat neben mir einer in eine Tüte gekotzt und andere liefen auch mit Kotztüten rum. Die wurden vom Personal verteilt und liegen überall aus. Auf der Toilette kniete einer vorm Waschbecken und ließ das Wasser laufen und bewegte sich nicht mehr vom Fleck. Der war zu bemitleiden und sah so gar nicht mehr gut aus. Bis zum Ende der Fahrt habe ich noch nie so viele Leute kotzen sehen. Die Mülleimer waren voll von den Tüten und einige Passagiere hingen auf dem Boden rum.
Sowas bekommt man auf dem Rummel nicht geboten.
Das war so geil die Fahrt das ich die ganze Zeit draußen verbracht habe. Drinnen war es auch nicht so berauschend.
Die Distanz Hirtshals - Kristiansand beträgt 139 Kilometer und das Boot sauste mit ca. 65 km/h über die Ostsee, pardon Baltic Sea.
Ich bin dann um 12:35 Uhr in Kristiansand angelandet bei Regen und hatte wieder festen Boden unter den Füßen. Dort hat mich mein Freund Torfinn abgeholt. Er ist extra mit dem Bus aus Mandal dorthin gefahren.
Jetzt ging es noch mal eine Stunde mit dem Auto durch Norwegen und um 14:00 Uhr hieß es dann willkommen in Mandal am südlichsten Punkt in Norge.
Von Hannover bis Mandal sind es 849 Kilometer ich brauchte von zu Hause bis dorthin
13.15 Stunden und bin seit der Ankunft 25 Stunden auf den Beinen und hatte vorher auch nur 7 Stunden geschlafen.
Seine Mutti wohnt in einem kleinen weisen Haus mit Holz verkleidet.
Sie hat für uns gekocht. Wir hatten Middag gegessen das macht mir hier erst gegen 15-17.00
Uhr.
Es gab selbstgemachte kjøttboller (Frikadellen) mit Gemüse Kartoffeln und natürlich Preiselbeeren.
Danach gab es kleinen Spaziergang um sich einen Überblick zu verschaffen dazu morgen mehr und ab in die Koje.
Bisher ein tolles Abenteuer.
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Donnerstag, 19. Mai 2016
From the east coast to the west coast.
Tag 4. Donnerstag , der 19/05/2015
Heute steht uns wieder eine lange Zugfahrt bevor.
Zuerst geht es von Oban nach Glasgow Queens Street. Diese mal hatten wir in den Highlands Regen und Regen, was die Kulisse auf eine neue Art spektakulär machte.
Wir hatten ja dreieinhalb nix zu tun. Da haben wir dann die Namen aller Stationen auf gälisch aufgeschrieben. Das sind schon komische Namen. Gallisch ist ja die zweite Sprache hier, die man auch immer mal wieder hört.
In Glasgow mussten wir dann wieder die obligatorischen 15 Minuten mit Sack und Pack umsteigen und zum Central Bahnhof laufen.
Noch einmal 2 Stunden später waren wir in Dundee bei unseren Gastgeber. Die hatten wir schon bei unsere letzten Tour beehrt.
Stuart ist Schotte und sein Mann ist Spanier. Wir wurden am Bahnhof abgeholt und das sollte die nächsten Tage auch so sein. Wir hatten sozusagen Unterkunft mit Chauffeur. Was für ein Luxus!
Die beiden hatten für uns Wurst im Schlafrock gekocht und zum Nachtisch Rhabarber-Crumble. Andreas ist danach noch in den "salzigen Hund" gegangen. Das ist die Schwulenkneipe vor Ort.
Hier scheinen wohl nicht so viele Touristen herzukommen, denn er wurde gleich mehrmals angesprochen, dass er doch letztes Jahr schon mal im Salty Dog war.
Für heute soll es das dann auch gewesen sein. Morgen gibt es dann einen Ausflug zu einem sehr bekannten Ort!
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Mittwoch, 18. Mai 2016
Ein Ausflug ins Pitureske
Mittwoch, der 18. Mai 2016
Andreas und ich gehen vor dem eigentlichen Tagesprogramm in die ortsansässige Whisky-Destillerie. Seit 222 Jahren existiert sie und ist eine der kleinsten in Schottland.
Wir nehmen an der Führung teil und sind komplett Whisky unbewandert. Hinterher sind wir etwas schlauer und leicht betrunken.
Zurück nach Hause, denn heute ist es schön sonnig und wir unternehmen einen Ausflug auf die Insel Mull. Mit der Fähre sind wir in 50 Minuten dort. Am Ankunftsort Craignure gibt es aber überhaupt nix zu sehen - daher fahren wir weitere 50 Minuten mit dem Bus nach Tobermory. Dieses kleine Dörfchen ist eine Ansammlung bunter kleiner Häuser an einer Bucht - sehr Pituresk! Es macht Spaß hier entlangzuschlendern und ein wenig durch die Läden zu shoppen. In einer umgebauten Kirche trinken wir Kaffee und beobachten das Treiben.
Hier lebt eine Katze, die dafür berühmt ist, berühmt zu sein. Überall gibt es Dinge mit dieser Katze zu kaufen. Tatsächlich gibt sie uns auch die Ehre und lässt sich herab mit uns ein Selfie zu machen!
Ehe wir uns versahen, waren auf einmal alle Geschäfte und Cafés zu. Und das um 16 Uhr! Normal für Mittwoch nachmittags hören wir. Also laufen wir noch hin und her in gehen in den Pub um die Zeit bis 18 Uhr rumzukriegen, wenn unser Bus wieder zurückfährt.
Die Fahrt im Bus über die Insel ist wirklich traumhaft mit der tollen Kulisse. Schräg ist allerdings die einspurige Straße, auf der einem immer wieder Autos und Laster entgegenkommen. Dank immer wieder auftauchender Ausweichbuchten ist das aber gut zu schaffen.
Das war ein toller Ausflug und mit 6,90 Pfund für die Fähre und 10 Pfund für den Bus (jeweils mit Rückfahrt), war es auch recht günstig für uns!
Ein leckeres Essen haben wir uns dann wieder selbstzubereitet - nur Andreas geht wieder ins Fischparadies.
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Dienstag, 17. Mai 2016
Typisch Schottisch
Tag 2: Dienstag, der 17.05.2016
Was ist wohl typisch Schottisch?
Dudelsack, Männer in Röcken, Haggis
und natürlich das Wetter.
Heute hatten wir Dauerregen in Oban.
Im Jahresdurchschnitt regnet es hier 1500 mm.
Björn und seine Mutti sind etwas angeschlagen.
Ich hatte keine Lust auf Villa und wollte nach der weiten Anreise etwas sehen.
Oban war bis 1794 ein kleines verschlafenes Nest.
Dann kam die Blütezeit, nachdem die Whisky-Brennerei eröffnet hat.
Die gab dem Ort ihren Namen.
Oban liegt an der Westküste Schottlands in einer Bucht eingebettet von Hügeln mit teils prachtvollen Villen. Ein bischen heile Rosamunde-Pilcher-Welt. Wenn man von oben schaut, sieht es aus wie eine Miniatur-Landschaft.
Durch die Dampfschiff- und Eisenbahn-Ära wuchs es zum Zentrum der Westküste.
Heute leben hier etwas über 8.500 Menschen.
Von hier starten auch die vielen Fähren zu den inneren und äußeren Hybriden.
Die Hybriden verhindern auch die Sicht auf das offene Meer vor uns. Man denkt eher an eine Seenlandschaft statt an das Meer.
Das markanteste Bauwerk ist der McCaig's Tower. An dessen Fuß übernachten wir in einer Villa aus dem Jahr 1895 mit einem traumhaften Blick über die Bucht mit den vorgelagerten Inseln.
Der besagte Tower soll ein Nachbau des Kolosseums von Rom darstellen.
Der Banker John Stuart McCaig hat ihn 1897 bauen lassen um den Arbeitern im Winter in Lohn und Brot zu verhelfen und seiner Familie ein Denkmal zu setzen.
Bereits 1904 waren fast alle Tod oder arm. Somit gab es keinen Turm und keine Statuen der Familie.
Wenn man an der Promenade langläuft, passiert man noch die St Columba's Cathedral und nach etwas laufen durch die Botanik gelangt man noch zu den Ruinen des Dunollie Castle.
Den Rückweg habe ich an den Hügeln entlang genommen mit prachtvoller Vegetation. Nachdem ich 2 Stunden unterwegs war, bin ich nass bis auf die Knochen! Das war ein geiles Erlebnis! Es gab keinen Wind und der Regen war warm. Ich bin erst einmal in ein Pub rein und habe ein schottisches Bier getrunken.
Der Pub war ziemlich runtergekommen. Es gab nur einen Gast ab und zu kamen ein paar Arbeiter rein die ein Bier zischten und gleich wieder verschwanden.
Die Bedienung fragte nach einem Foto von mir, wegen den vielen Piercings und erzählte mir, dass ihre Tochter mit 14 Jahren such schon Piercings hat.
Die Tochter wollte noch ein Bauch-Piercing und fragte Mutti. Die sagte natürlich nein. Obwohl es ihr nicht erlaubt war, kam sie eines abends einfach mit einem Bauch-Piercing in den Pub!
Groß-Britannien: Da ticken halt die Mode- und Teenager-Uhren anders.
Zum anschlus gab es noch wie gestern Fisch, dieses mal ohne Chips.
Der Kabeljau paniert in Bierteig und Öl gebacken ist ein Traum. Der hat sogar dem Björn geschmeckt.
Der liegt nie in der Auslage rum und man muss 5 Minuten warten kann beim panieren zuschauen und war einer der besten in all meinen UK-Reisen.
Dazu habe ich mir noch schottische Pastete mitgenommen die mit einer Art Lammhack gefüllt ist. Yummy.
Wir haben dann alle noch zusammen einen Film geschaut. Das Leben von Stephen W. Hawkins - sehr bewegend.
Last but Not least: Am 25. September 1956 wurde von hier das erste transatlantische Telefonkabel TAT1 nach Clarenville Neufundland in Betrieb genommen.
Von meinem iPod gesendet
Was ist wohl typisch Schottisch?
Dudelsack, Männer in Röcken, Haggis
und natürlich das Wetter.
Heute hatten wir Dauerregen in Oban.
Im Jahresdurchschnitt regnet es hier 1500 mm.
Björn und seine Mutti sind etwas angeschlagen.
Ich hatte keine Lust auf Villa und wollte nach der weiten Anreise etwas sehen.
Oban war bis 1794 ein kleines verschlafenes Nest.
Dann kam die Blütezeit, nachdem die Whisky-Brennerei eröffnet hat.
Die gab dem Ort ihren Namen.
Oban liegt an der Westküste Schottlands in einer Bucht eingebettet von Hügeln mit teils prachtvollen Villen. Ein bischen heile Rosamunde-Pilcher-Welt. Wenn man von oben schaut, sieht es aus wie eine Miniatur-Landschaft.
Durch die Dampfschiff- und Eisenbahn-Ära wuchs es zum Zentrum der Westküste.
Heute leben hier etwas über 8.500 Menschen.
Von hier starten auch die vielen Fähren zu den inneren und äußeren Hybriden.
Die Hybriden verhindern auch die Sicht auf das offene Meer vor uns. Man denkt eher an eine Seenlandschaft statt an das Meer.
Das markanteste Bauwerk ist der McCaig's Tower. An dessen Fuß übernachten wir in einer Villa aus dem Jahr 1895 mit einem traumhaften Blick über die Bucht mit den vorgelagerten Inseln.
Der besagte Tower soll ein Nachbau des Kolosseums von Rom darstellen.
Der Banker John Stuart McCaig hat ihn 1897 bauen lassen um den Arbeitern im Winter in Lohn und Brot zu verhelfen und seiner Familie ein Denkmal zu setzen.
Bereits 1904 waren fast alle Tod oder arm. Somit gab es keinen Turm und keine Statuen der Familie.
Wenn man an der Promenade langläuft, passiert man noch die St Columba's Cathedral und nach etwas laufen durch die Botanik gelangt man noch zu den Ruinen des Dunollie Castle.
Den Rückweg habe ich an den Hügeln entlang genommen mit prachtvoller Vegetation. Nachdem ich 2 Stunden unterwegs war, bin ich nass bis auf die Knochen! Das war ein geiles Erlebnis! Es gab keinen Wind und der Regen war warm. Ich bin erst einmal in ein Pub rein und habe ein schottisches Bier getrunken.
Der Pub war ziemlich runtergekommen. Es gab nur einen Gast ab und zu kamen ein paar Arbeiter rein die ein Bier zischten und gleich wieder verschwanden.
Die Bedienung fragte nach einem Foto von mir, wegen den vielen Piercings und erzählte mir, dass ihre Tochter mit 14 Jahren such schon Piercings hat.
Die Tochter wollte noch ein Bauch-Piercing und fragte Mutti. Die sagte natürlich nein. Obwohl es ihr nicht erlaubt war, kam sie eines abends einfach mit einem Bauch-Piercing in den Pub!
Groß-Britannien: Da ticken halt die Mode- und Teenager-Uhren anders.
Zum anschlus gab es noch wie gestern Fisch, dieses mal ohne Chips.
Der Kabeljau paniert in Bierteig und Öl gebacken ist ein Traum. Der hat sogar dem Björn geschmeckt.
Der liegt nie in der Auslage rum und man muss 5 Minuten warten kann beim panieren zuschauen und war einer der besten in all meinen UK-Reisen.
Dazu habe ich mir noch schottische Pastete mitgenommen die mit einer Art Lammhack gefüllt ist. Yummy.
Wir haben dann alle noch zusammen einen Film geschaut. Das Leben von Stephen W. Hawkins - sehr bewegend.
Last but Not least: Am 25. September 1956 wurde von hier das erste transatlantische Telefonkabel TAT1 nach Clarenville Neufundland in Betrieb genommen.
Von meinem iPod gesendet
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Montag, 16. Mai 2016
Auf ins Haggins Land wo Männer die Röcke anhaben
Tag 1. Anreise 16.Mai 2016.
Flybe bringt uns von Hannover auf die Insel. Dieses mal aber nicht wieder nach London - das lassen wir unten liegen. Wir wollen schließlich "hoch hinaus".
Es geht los um 10:15 Uhr. Zuerst nach Manchester mit dem Flughzeug. Von dort mit dem Zug (ein altbackenes nostalgisches Model aus den 60ern mit Diesel) nach Wigan Wallgate. Von hier mussten wir zu Fuß nach dem Bahnhof Wigan Western Wallgate. Laut DB-Auskunft 200 Meter entfernt. Es waren aber nur 50 Meter.
Von dort ging es weiter mit dem Schnellzug von Virgin - das Modernste was Great-Britain zu bieten hat.
Die Dinger sind mittlerweile auch schon in die Jahre gekommen. Sie wurde wohl eher für kleine Leute konzipiert. Man weiß nicht so recht wohin mit dem Gebäck. Die oberen Ablagen sind viel zu schmal.
Der Kaffe und Kakao war dünne Plörre.
Auf dem Weg zum Bistro sind wir den falschen weg eingeschlagen und waren erstmal in der ersten Klasse. Hier ist jeder Tisch eingedeckt - über 6 Wagen! Macht auch keinen Sinn wenn man gar nichts essen will und Platz braucht.
Dann mussten wir noch einmal in Glasgow umsteigen. Hier waren wir ja letzten Oktober - eine tolle Stadt.
Somit waren wir heute in zwei unserer Lieblingsstädte, wenn auch nur zum Umstieg.
Da es hier nicht so wie wir es gewohnt sind einen Hauptbahnhof gibt, mussten wir vom Bahnhof Glasgow Central nach Glasgow Queen Street mit Sack und Pack durch die Fussgängerzone laufen. Hier fährt unser letzter Zug zum Ziel unserer Reise.
Jetzt hatten wir noch einmal eine Bimmelbahn - wieder ein Model kurz vor der Rente. Sie bringt uns nach Oban ans Meer durch das Gebiet des schottischen Hochlandes.
Die Bahnfahrt war Klasse - landschaftlich eine Traumstrecke. Eingezwängt in Täler mit hohen Bergen auf beiden Seiten immer am größten See Großbritanniens vorbei durch Wälder und noch viele weitere Seen.
Wer sich wundert warum wir das so kompliziert machen: Zuerst einmal gibt es von Hannover nach Glasgow bzw. Edinburgh keine direkten Flüge.
Bei Flügen mit Umstieg hätten wir teilweise über 6 Stunden irgendwo Aufenthalt, was in einem Terminal auch keine Freude macht.
Und es war auch preislich viel günstiger und man sah die Landschaft.
Den Direktflug nach Manchester gab für einen guten Preis. Für unsere Zugfahrten haben wir eh den Brittail-Rundum-sorglos-8-Tage-Eisenbahn-Pass. Dank des günstigen Fluges haben wir soviel gespart, dass der Pass für uns nur halb so teuer war und am Schluß waren wir sogar noch schneller unterwegs. verrückte Welt.
Nach 12 Stunden und 30 Minuten haben die Strapazen sich gelohnt. Wir sind jetzt in Oban am Ziel unserer Reise. Unser Zug endet direkt am Hafen.
Es ist schon eine Traumkulisse.
Überall alte Häuser, imposante Hotels und die Bucht ist eingerahmt von Hügeln wo teils prachtvolle Villen stehen.
Und oben drauf steht als Top noch ein unvollendeter Nachbau vom römischen Kolusseum.
Flybe bringt uns von Hannover auf die Insel. Dieses mal aber nicht wieder nach London - das lassen wir unten liegen. Wir wollen schließlich "hoch hinaus".
Es geht los um 10:15 Uhr. Zuerst nach Manchester mit dem Flughzeug. Von dort mit dem Zug (ein altbackenes nostalgisches Model aus den 60ern mit Diesel) nach Wigan Wallgate. Von hier mussten wir zu Fuß nach dem Bahnhof Wigan Western Wallgate. Laut DB-Auskunft 200 Meter entfernt. Es waren aber nur 50 Meter.
Von dort ging es weiter mit dem Schnellzug von Virgin - das Modernste was Great-Britain zu bieten hat.
Die Dinger sind mittlerweile auch schon in die Jahre gekommen. Sie wurde wohl eher für kleine Leute konzipiert. Man weiß nicht so recht wohin mit dem Gebäck. Die oberen Ablagen sind viel zu schmal.
Der Kaffe und Kakao war dünne Plörre.
Auf dem Weg zum Bistro sind wir den falschen weg eingeschlagen und waren erstmal in der ersten Klasse. Hier ist jeder Tisch eingedeckt - über 6 Wagen! Macht auch keinen Sinn wenn man gar nichts essen will und Platz braucht.
Dann mussten wir noch einmal in Glasgow umsteigen. Hier waren wir ja letzten Oktober - eine tolle Stadt.
Somit waren wir heute in zwei unserer Lieblingsstädte, wenn auch nur zum Umstieg.
Da es hier nicht so wie wir es gewohnt sind einen Hauptbahnhof gibt, mussten wir vom Bahnhof Glasgow Central nach Glasgow Queen Street mit Sack und Pack durch die Fussgängerzone laufen. Hier fährt unser letzter Zug zum Ziel unserer Reise.
Jetzt hatten wir noch einmal eine Bimmelbahn - wieder ein Model kurz vor der Rente. Sie bringt uns nach Oban ans Meer durch das Gebiet des schottischen Hochlandes.
Die Bahnfahrt war Klasse - landschaftlich eine Traumstrecke. Eingezwängt in Täler mit hohen Bergen auf beiden Seiten immer am größten See Großbritanniens vorbei durch Wälder und noch viele weitere Seen.
Wer sich wundert warum wir das so kompliziert machen: Zuerst einmal gibt es von Hannover nach Glasgow bzw. Edinburgh keine direkten Flüge.
Bei Flügen mit Umstieg hätten wir teilweise über 6 Stunden irgendwo Aufenthalt, was in einem Terminal auch keine Freude macht.
Und es war auch preislich viel günstiger und man sah die Landschaft.
Den Direktflug nach Manchester gab für einen guten Preis. Für unsere Zugfahrten haben wir eh den Brittail-Rundum-sorglos-8-Tage-Eisenbahn-Pass. Dank des günstigen Fluges haben wir soviel gespart, dass der Pass für uns nur halb so teuer war und am Schluß waren wir sogar noch schneller unterwegs. verrückte Welt.
Nach 12 Stunden und 30 Minuten haben die Strapazen sich gelohnt. Wir sind jetzt in Oban am Ziel unserer Reise. Unser Zug endet direkt am Hafen.
Es ist schon eine Traumkulisse.
Überall alte Häuser, imposante Hotels und die Bucht ist eingerahmt von Hügeln wo teils prachtvolle Villen stehen.
Und oben drauf steht als Top noch ein unvollendeter Nachbau vom römischen Kolusseum.
15 Minuten später waren wir in unserer tollen Unterkunft - aber dazu morgen mehr!
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Dienstag, 15. März 2016
Unterwegs in Athen - Tag 7: Von der Demokratie zur Anarchie?
Tag 7: Mittwoch, der 09.03.2016
Unser Gastgeber Tolis hat sich am Morgen noch angekündigt. Gemeinsam sind wir um die Ecke einen Kaffee trinken gegangen. Wir haben gemeinsam Resümee gezogen und das tun wir hier nun auch.
Unser Fazit:
Herbert Grönemeyer würde singen ".... Du bist keine Schönheit ..." Wenn man aber einen Plan hat und die richtige Reiselektüre, kann man halt Geschichte erleben und sich die schönsten Sachen raussuchen in Athen. Zum Erholen laden dann ja auch noch die Inseln ein, die man bequem mit dem Boot erreichen kann. Auch die Umgebung hat mit Marathon, Sparta und Korinth einiges zu bieten. Eigentlich hatten wir auch vor die Umgebung zu erkunden - aber das hatten wir nicht geschafft, weil es dann doch viel in der Stadt zu entdecken gab.
Ganz besonders sind hier sowieso die Leute. Supereinfach, nett und aufgeschlossen. Die Deutschen werden hier auch nicht gehasst, wie uns die Ramschmedien gerne suggerieren.
Während in Deutschland und England vieles verboten ist und auch weitestgehend befolgt wird, setzt man sich in Griechenland oft darüber hinweg. In ziemlich vielen Kneipen und Restaurants stehen Aschenbecher auf dem Tisch. Zum Brötchen holen geht man auch schonmal mit der Zigarette in den Bäckerladen. Die Mofa- und Motorradfahrer, die es hier sehr zahlreich gibt, tragen meist keinen Helm. Selbst die Polizisten und Busfahrer telefonierten und ein Busfahrer rauchte sogar eine E-Zigarette während der Fahrt. Im Öffentlichen Nahverkehr geht es sowieso lockerer zu - die Fahrer tragen selten eine Dienstkleidung - uns ist sogar schon ein Fahrer in Jogginghose und Kapuzenshirt aufgefallen.
An der Geburtsstätte der Demokratie herrscht ein bisschen Anarchie. Wir fanden das sympathisch.
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